Paris, ein Fest fürs Leben

Ein Spaziergang mit Hemingway durch das Paris der 20er-Jahre

Und alle benehmen sich daneben

In ›Und alle benehmen sich daneben‹ erzählt Lesley M. M. Blume zum ersten Mal die Entstehungsgeschichte von Hemingways ›Fiesta‹. Und die Geschichte, wie aus ihm der Hemingway wurde, den wir kennen. Ort des Geschehens: Paris. Kommen Sie mit auf einen Spaziergang zu den Schauplätzen, an denen die Legende entstand!

Warum Paris?

Ursprünglich hatten Ernest und seine Frau Hadley ihre Hochzeitsreise nach Italien geplant. Sie sollte ein, zwei Jahre dauern und auch dorthin führen, wo Hemingway als Rot-Kreuz-Mitarbeiter im Ersten Weltkrieg verwundet worden war. Doch dann lernte er Sherwood Anderson kennen. Der amerikanische Autor pries Paris als schöpferisches Zentrum, also den perfekten Ort für angehende Schriftsteller, und vermittelte Hemingway die nötigen Kontakte. So reiste das junge Paar im Dezember 1921 nach Paris statt nach Neapel – und Hemingway schrieb (Literatur-)Geschichte.

Folgen Sie seinen Wegen durch die Stadt auf der Karte … zur Übersicht aller Stationen kommen Sie durch Klick auf den Fullscreen-Modus rechts oben.

Au revoir, Paris?

1928 und damit sieben Jahre nach seiner Ankunft verließ Hemingway Paris als gefeierter Romanautor – mit einer neuen Frau an seiner Seite. Inspiriert von John Dos Passos siedelte er mit Pauline nach Key West über. Doch es zog ihn immer wieder zurück in die Stadt, die untrennbar mit seiner sagenhaften literarischen Karriere verknüpft ist: »Wenn du das Glück hattest, als junger Mensch in Paris zu sein, dann trägst du die Stadt für den Rest deines Lebens in dir, wohin du auch gehen magst.«

Tina Rausch, freie Journalistin

Und alle benehmen sich daneben

One thought on “Paris, ein Fest fürs Leben

  • 27. April 2017 um 21:00
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    ❤»Wenn du das Glück hattest, als junger Mensch in Paris zu sein, dann trägst du die Stadt für den Rest deines Lebens in dir, wohin du auch gehen magst.« so wahr !

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