Rita Falk: Erste Bücher und erste Zweifel

Teil 2: Rita Falk kommt ihrem Traum Schritt für Schritt näher

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Liebe Leserinnen, liebe Leser,

wie Rita Falk überhaupt zum Schreiben kam, wissen Sie bereits. Erfahren Sie nun im zweiten Teil der Geschichte, wie es Rita Falk auf dem spannenden Weg erging, ihre Bücher zu veröffentlichen.

[…] So war das erste Buch auch schon ziemlich bald fertig. Und nach einigen gründlichen Überarbeitungen hab ich also beschlossen, es gleich mal durch den Kopierer zu jagen und an einige Verlage zu schicken. Alles relativ euphorisch und freilich mit stolzgeschwellter Brust, versteht sich. Und während ich anschließend wohl etwas naiv auf die jubelnden Zusagen von begeisterten Lektoren wartete, schrieb ich auch schon fleißig an meinem zweiten Werk – und zwar durchaus mit noch größerer Begeisterung.

Wie man jetzt vielleicht schon ganz gut erahnen kann, wurde mein Tatendrang jedoch schnell auf eine harte Probe gestellt. Weil natürlich schon recht bald und der Reihe nach die Absagen eintrudelten, die ich einfach nicht auf dem Plan hatte. Und während ich die erste und zweite Absage nach dem Lesen noch ziemlich unbeeindruckt (zugegeben, vielleicht auch a bisserl bockig) und bloß schulterzuckend ins Altpapier manövrierte, wurde mir bald schon schlecht, wenn ich meine sympathische Postbotin auch nur in weiter Ferne erblickte.

Und plötzlich waren sie da, diese Zweifel, und wuchsen in Rekordzeit an, was meine Motivation freilich rasend schnell gegen den Nullpunkt plumpsen ließ.

Aber genau da, in dieser freudlosen Zeit, da gab es auch ganz großartige Momente. Momente, in denen mir meine Testleser auf die Schulter klopften und sagten, wie sehr sie meine Geschichten mögen und dass ich bittebitte nicht aufhören solle zu schreiben. Diese wunderbaren Menschen haben mich immer wieder angeschoben und mir Mut gegeben, und dafür werde ich ihnen ein Leben lang verbunden und dankbar sein.

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So hab ich also tapfer weitergeschrieben, und irgendwann hatte ich drei fertige Bücher in meinem PC: den ›Winterkaroffelknödel‹, den ›Dampfnudelblues‹ und meinen ›Hannes‹ . Allesamt fein säuberlich überarbeitet, dafür aber war leider weit und breit kein Literaturagent in Sicht (freilich hatte ich mittlerweile rausgefunden, dass man heutzutage so was braucht), von einem Verlag ganz zu schweigen.

Irgendwann bei meinen Recherchen bin ich auf die Agentur copywrite gestoßen und habe dann erst mal ein Weilchen in einer Art Leichenstarre vor dem Telefon gesessen, einfach, weil ich mich nicht getraut hab, dort anzurufen (es gibt keine zweite Chance für den ersten Eindruck!).

Nachdem ich mich aber endlich durchgerungen hatte, war dieses Telefonat letztlich der erste, der wichtigste und ein besonders aufregender Schritt in meiner brandneuen Laufbahn. Georg Simader und seine wunderbare Mitarbeiterin Vanessa Gutenkunst hatten sich nämlich auf Anhieb in meine Geschichten verliebt, und schon kurz darauf hatte ich einen Agentur-Vertrag vorliegen, den ich mit Tränen in den Augen und voller Freude unterschrieb. Das war im Frühjahr 2009, und dann ging alles ganz schnell. […]

Wie Rita Falk der Durchbruch gelang und sie ihre Figuren wahrhaftig zum Leben erweckte, erfahren Sie im nächsten Teil. Bleiben Sie dran…

 

Quelle: Nachwort aus ›Zwetschgendatschikomplott‹ von Rita Falk.

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