›Schule versagt‹

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›Schule versagt‹

Aufgrund der frustrierenden Schulerfahrungen ihre Sohnes Daniel Faltin entschloss sich Inge Faltin zu einem außergewöhnlichen Selbstversuch, einer Art investigativer Langzeitrecherche, wie Günter Wallraff, nur ohne Maskerade. Sie wollte wissen, warum Schule versagt. Sie wollte ins Allerheiligste, ins Lehrerzimmer. Sie absolvierte ein Referendariat und unterrichtete zehn Jahre lang an verschiedenen Schulen. Sie beobachtete, wie durch Hierarchien, sklavisch befolgte Pädagogikkonzepte und eine Haltung, die Erich Fromm die Furcht vor der Freiheit nannte, die Weichen falsch gestellt werden.

 

Sie plädiert dafür, das System Schule, angefangen bei der Auswahl und Ausbildung der Lehrer, völlig neu zu strukturieren, und stellt Überlegungen für ein neues Schulmodell der »Educational Entrepreneurship« an.

Wie so ein neues Bildungssystem aussehen könnte, verdeutlichen folgende Interviews.

Interview »Entrepreneurship als zentrales Bildungsziel« mit Prof. Dr.Günter Faltin

Die zentrale These von ›Schule versagt‹ ist die Verbindung von Entrepreneurship und Bildungssystem: Entrepreneurship als zentrales Bildungsziel nachhaltig in der Gesellschaft zu verankern und Lebensunternehmer-Kompetenzen zu fördern.

Das Interview mit Prof. Günter Faltin verdeutlicht, wie notwendig dieses Ziel in der Zivilgesellschaft und in einem menschenwürdigen marktorientierten Wirtschaftssystem ist.

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Im Interview: Prof. Günter Faltin

Interview »Integration durch Qualifikation« mit BWK-Geschäftsführer Nihat Sorgec

Ein wichtiges aktuelles Thema in ›Schule versagt‹ ist die Integration.

Im Interview erzählt der Geschäftsführer des ›BildungsWerk in Kreuzberg‹ (BWK) Nihat Sorgec von seinem eigenen Werdegang vom türkischen Gastarbeiterkind ohne deutsche Sprachkenntnisse zum erfolgreichen deutsch-türkischen Unternehmer.

Das BWK hat außerordentliche Erfolge in der Qualifikation (und damit in der Integration) von Jugendlichen nichtdeutscher Herkunft zu verzeichnen und legt besonderen Wert auf den Erwerb von unternehmerischen Fähigkeiten und Entrepreneurship-Skills.

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Im Interview: Nihat Sorgec

 

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