Libba Bray: The Diviners

Eine Empfehlung von Anke Thiemann, dtv Lektorat junior

Libba Bray: The Diviners

Wer hat sich nicht schon mal gewünscht, Gedankenlesen zu können? So wie die Diviner.

Diviner? Diviner sind Menschen mit übernatürlichen Fähigkeiten. Einige können in die Zukunft sehen, andere mit den Toten sprechen. Und Evie O’Neill, die Heldin dieses Buches, kann Gegenständen die intimsten Geheimnisse ihrer Besitzer entlocken. Verführerisch, oder? Aber will man wirklich wissen, dass zum Beispiel die beste Freundin denselben Typ ins Auge gefasst hat wie man selbst? Oder dass der eigene Freund eigentlich auf Blondinen steht, wo man doch selbst dunkle Haare hat?

Dass ihre Fähigkeit zwei Seiten hat, merkt Evie auch schnell. Einerseits ist Evie damit die Partyqueen und steht überall im Mittelpunkt. Diese Aufmerksamkeit genießt sie sehr. Andererseits kann sie ihre Fähigkeit nicht bewusst steuern. Und was sie auf diese Weise über die Vergangenheit ihrer Freundin Theta erfährt, verstört sie zutiefst.

Als ein Mord geschieht, ist Evie sofort begierig darauf, mittels ihrer Fähigkeit zur Aufklärung beizutragen. Aber hätte sie das auch gewollt, wenn sie gewusst hätte, worauf sie sich da einlässt? Gewusst hätte, was für ein entsetzliches Monster hinter dem Mord steckt? Und vor allem: Wenn sie gewusst hätte, wie tief sie sich dadurch in den Fall verstrickt.

›The Diviners- Aller Anfang ist böse‹ von Libba Bray ist ein perfekter Schmöker für die länger werden Abende. In eine Decke gewickelt und mit einer heißen Tasse Tee lassen sich die Gruselschauer von Evies Abenteuer im mystisch-glamourösen New York der 20er-Jahre wunderbar genießen.

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