Dora Heldt: Drei Frauen am See

Interview mit der Bestsellerautorin über ihren neuen Roman

Heute erscheint mit ›Drei Frauen am See‹ der neue Roman von Dora Heldt, in dem sie wieder neue Facetten zeigt und eine Geschichte über Lebenslieben und -lügen, den Wert der Freundschaft und das Glück der Erinnerung erzählt. Im Interview verrät sie, wie dieser Roman in ihr Schreiben passt, ob es reale Vorbilder gibt und was als nächstes kommt. 


1. Worum geht es in Ihrem neuen Roman ›Drei Frauen am See‹?

Es geht um Freundschaften, um Vergeben können, um die Frage, warum ist man so geworden ist, wie man ist, wie wichtig Weggefährten waren und was  man mit den losen Fäden im Leben macht, wenn eine der wichtigsten Menschen viel zu früh stirbt. Es geht um Neuanfänge, Erinnerungen, unerfüllte Wünsche und falsche Entscheidungen. Und Versöhnungen und neue Wege.

2. Nach Papa Heinz und dem schrägsten schrägsten Ermittlerteam, das Sylt je erlebt hat, schlagen Sie diesmal ernste Töne an. Wieder eine ganz neue Dora Heldt?

Ich weiß nicht, ob es eine neue Dora Heldt ist, ich bin ja immer noch dieselbe. Und ich habe mit ›Ausgeliebt‹ und ›Unzertrennlich‹ ja nicht mit Komödien angefangen, vielleicht schließe ich jetzt mit anderen Erfahrungen, mehr Geduld und mehr Mut eher wieder an die Anfänge an.

3. Gibt es für die drei Freundinnen und das Haus am See ein reales Vorbild?

Die drei Freundinnen sind eine Mischung aus mir, verschiedenen Freundinnen aus meinem Leben und einigen Wunscheigenschaften, also eher erfunden. Das Haus am See habe ich bei einigen Spaziergängen an einem See in Schleswig-Holstein gefunden. Ich habe keine Ahnung, wem es gehört oder wer dort lebt, aber ich hatte es beim Schreiben im Kopf.

4. Was ist für Sie das Besondere an Ihrem neuen Buch?

Vielleicht die Melancholie? Und das ich viel mehr als früher in die Köpfe der Protagonisten gekrochen bin. Sie sind mir näher gekommen, als ich anfangs gedacht hätte.  Und haben mich mehr gefordert.

5. Was kommt als nächstes?

Ich glaube, ich bleibe noch ein bisschen bei diesen Frauen. Es ist noch nicht alles erzählt. Vielleicht begleite ich eine von ihnen noch ein Jahr weiter. Und verfolge, was sie aus ihrem Leben und einer beginnenden späten Liebesgeschichte machen wird. Das würde mir gefallen.

 

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Dora Heldt
Drei Frauen am See
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