Lizzie Doron: Who the Fuck Is Kafka

Die Journalistin Shelly Kupferberg hat Lizzie Doron in Berlin getroffen und sich mit ihr über ihren neuen Roman ›Who the Fuck Is Kafka‹ unterhalten. Lizzie Doron erzählt von der schwierigen Entstehungsgeschichte des Buches, von ihrer wechselvollen Freundschaft mit dem palästinensischen Journalisten Nadim und verrät, wieviel in ihrem Buch Realität und wieviel Fiktion ist.

Über ›Who the Fuck Is Kafka

Zuerst: Ein Hotel in Rom. Eine israelisch-palästinensische Konferenz: Aber ist der Mann, der mit Lizzie auf dem Podium sitzt, nicht vielleicht doch ein arabischer Selbstmordattentäter mit Sprengstoffgürtel? Nein, Nadim pflegt nur seine Reiseunterlagen mit schwarzem Klebeband am Hosenbund zu befestigen, und dafür gibt es Gründe …
Dann: High Heels in Ost-Jerusalem? Ein Palästinenser im vornehmen Tel Aviver Apartmentgebäude? Von Anfang an ist es eine wechselvolle Freundschaft, die sich zwischen der israelischen Schriftstellerin Lizzie Doron und dem arabisch-palästinensischen Journalisten Nadim entwickelt, begleitet von Vorurteilen und Unverständnis. Es gibt Grenzen der Verständigung. Lizzie hat den Holocaust im Gepäck, Nadim die Nakba – die große Katastrophe –, wie die Palästinenser die Folgen des 48er-Krieges nennen. Sie begreifen, dass sie dieselbe Irrenanstalt bewohnen, nur in verschiedenen geschlossenen Abteilungen. Nadims Frau ist aus Gaza, hat aber keinen Ort, an dem sie bleiben kann …

Lizzie Doron
Who the fuck is Kafka

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