5 Fakten zu John Williams und ›Stoner‹

Zum Erscheinen der Taschenbuchausgabe

John Williams: Stoner
›Stoner‹
 ist kein Liebesroman, aber doch und vor allem ein Roman über die Liebe: über die Liebe zur Poesie, zur Literatur, und auch über die  Liebe zwischen Mann und Frau. Es ist ein Roman darüber, was es heißt, ein Mensch zu sein. Mit seiner Wiederentdeckung 2006 wurde der Roman zum Welterfolg – zum aktuellen Erscheinen des Taschenbuchs verraten wir Ihnen 5 interessante Hintergrund-Fakten zu ›Stoner‹ und John Williams.

1. Die Geschichte des Buches

Bis zu seiner Wiederentdeckung 2006 in den USA war ›Stoner‹ einer der großen vergessenen Romane der Weltliteratur. Nur wenige Literaturliebhaber und Schriftsteller wiesen immer wieder auf den außerordentlichen Rang dieses Werks hin, erwarben noch übrige Exemplare antiquarisch, verschenkten sie im Dutzend.

Der Erfolg kam zunächst in den USA, als Edwin Frank der Chef-Lektor der New York Books Classics den lange vergriffenen Roman ›Stoner‹ wieder entdeckte und veröffentlichte. Ad hoc 40.000 verkaufte Exemplare, das war viel für einen Autor, der nicht mehr lebte und den kaum jemand kannte – und es war ein Signal!

2. Internationale Cover von ›Stoner‹

Stoner: internationale Cover
V.l.n.r.: Deutsche Taschenbuchausgabe, Koton Kitap Türkei, Sonia Draga Polen

Eine erste Übersetzung von ›Stoner‹ ins Französische folgte direkt auf den Erfolg in den USA – durch Anna Gavalda, die eine Fürsprecherin des Buches wurde und ihm zu großartiger Verbreitung verhalf.

Weltweit entwickelte sich ›Stoner‹ zum Bestseller mit monatelanger Verweildauer auf den Listen – ein Buch, das Kritik wie Publikum gleichermaßen hinriss und bisher über eine Million mal verkauft wurde.

Inzwischen entstanden Übersetzungen weiteren Sprachen: u. a. Brasilianisch / Portugiesisch, Chinesisch, Dänisch, Katalanisch, Russisch, Schwedisch, Spanisch, Polnisch und Türkisch.

3. Prominente Leserstimmen

Anna Gavalda zu Stoner
»Ich habe mich in ihn verliebt.« Anna Gavalda

»Es ist einfach ein Roman über einen Kerl, der an die Uni geht und Professor
wird. Aber es ist eines der phantastischsten Bücher, die Sie je in die Finger
bekommen haben.« Tom Hanks, Times

»Ohne Zweifel hat John Williams mit ›Stoner‹ den Roman seines Lebens verfasst.«
Alex Capus in buchreport.express

»Der Autor,  John Williams, zeichnet  seine Figuren mit so viel liebevoller und schonungsloser Ehrlichkeit, dass wir gar nicht anders können als sie zu lieben.«
Steve Almond, amerikanischer Autor und Publizist, in Tin House

»[›Stoner‹ ist] einer der großartigsten Romane, die in den letzten fünfzig Jahren veröffentlicht wurden.«
Clay Reynolds, amerikanischer Autor, in The Dallas Morning News

4. Wussten Sie, dass…

… die Romane von Henry James eine zentrale Rolle für John Williams‚ Schaffen spielten?

Henry James, geboren am 15. April 1843 in New York, war Sohn eines wohlhabenden Schriftstellers irischer Abstammung. In Amerika und Europa zum Weltbürger erzogen, schrieb er seit 1864 Kritiken und Kurzgeschichten für verschiedene Zeitschriften. 1876 erschien sein erster Roman, dem viele weitere Werke folgten, darunter 1898 ›The Turn of the Screw‹Henry James lebte seit 1882 in England, wurde 1915 englischer Staatsbürger und starb am 28. Februar 1916 in London.

Henry James
Washington Square

5. Wussten Sie, dass…

John WilliamsJohn Williams selbst als Dozent tätig war? Ab 1954 unterrichtete er an der University of Denver (Colorado) kreatives Schreiben.

»Wenn er eine Geschichte kritisierte, dann als die große ungeschriebene Story, die noch im Kopf des Autors steckte und an deren Ausarbeitung er gescheitert war. Williams wurde niemals gemein und persönlich«, erinnert sich einer seiner Studenten an der Denver University.

In den sechziger Jahren wuchs das Department für Englische Sprache und Literatur, an dem Williams lehrte, beträchtlich, und seine Seminare erlangten bald landesweiten Ruf. Berühmt-berüchtigt wurden auch die Trinkgelage, die sie begleiteten.

›Stoner‹ ist als Taschenbuch, Hardcover und eBook erhältlich:

John Williams
Stoner
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