Dinge, die wir heute sagten

Judith Zander

Dinge, die wir heute sagten

Bresekow, 1999, eine kleines, fiktives Dorf in der Nähe von Anklam (Vorpommern). Die alte Frau Hanske ist gestorben. Und weil sie gestorben ist, ist ihre Tochter Ingrid mit ihrem Mann und ihrem Sohn Paul aus Irland nach langer Zeit wieder nach Bresekow gekommen. Der Tod der alten Frau und die neuen Besucher verändern Bresekow,wirft gerade für die Familien Ploetz und Wachlowski alte und neue Fragen auf. Die Dorfbewohner beginnen zu sprechen, über ihr derzeitiges Leben und ihre Verstrickungen von damals. Bresekow war immer eine kleine Welt, eng, abgelegen und heute zudem vom Verfall bedroht.

Judith Zander gibt drei Generationen ihre ganz eigenen Stimmen. Sie erzählt mit gewaltiger Sprachkraft von einem verschwiegenen Ort im Nordosten Deutschlands, von Provinz und Alltag, von Freundschaft und Verrat, vom Leben selbst.

Judith Zander

Die Autorin wurde bei den 34. Tagen der deutschsprachigen Literatur in Klagenfurt für ihren Auszug aus ›Dinge, die wir heute sagten‹ mit dem 3sat-Preis 2010 geehrt. Sie erhielt für diesen Roman den Preis der Sinecure Landsdorf 2010 und war nominiert für den Klaus-Michael Kühne-Preis 2010. Zudem wurde der Roman auf die Shortlist des Deutschen Buchpreises 2010 aufgenommen.

Hier geht’s zur Leseprobe von ›Dinge, die wir heute sagten‹

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