Eine zünftige Buchpräsentation

Winterkartoffelknödel

Wenn es der Franz Eberhofer im sonst so beschaulichen Niederkaltenkirchen mit Mord und Totschlag zu tun bekommt, dann braucht er schon einen großen Schluck Bier zur Beruhigung.

Nicht anders erging es gestern den Besuchern der Buchpräsentation von ›Winterkartoffelknödel‹ im Münchner Schlachthof. In der gemütlichen Atmosphäre wartete man nur darauf, dass der Franz Eberhofer, der Flötzinger und der Simmerl zur Tür hereinkommen und sich an der Theke beim Wolfi ein Bier bestellen.

Und sie kamen! In bestem Dialekt (aber doch auch für Nicht-Einheimische verständlich) ließ der Kabarettist Hannes Ringlstetter den Franz die Frau vom Sonnleitnergut kennenlernen, anschließend polizeilich ermitteln und natürlich die Oma ihre Hühneraugen behandeln.

Bayern3-Moderator Matthias Matuschik führte Publikum und Autorin unterhaltsam und, gemäß dem Tenor von ›Winterkartoffelknödel‹, dann und wann auch ein bisschen g’schert durch den Abend. Autorin Rita Falk erzählte im Gespräch mit Mattias Matuschik, ob es bei der Polizei in Landshut wirklich so zugeht wie in ihrem Buch und wie sich der Franz Eberhofer erstmals zu ihr an den Schreibtisch gesetzt hat.

Der Auftritt eines Radiomoderators war an dieser Stelle nicht ganz unbegründet, denn neben den Geschichten aus Niederkaltenkirchen gab es für das Publikum auch musikalisch was für die Ohren: Keller Steff & Band sang von Problemen der Provinz, wie sie auch in Niederkaltenkrichen nicht unbekannt sein dürften: vom ›Kaibeziang‹ (Kälbchenziehen), dem Beichten beim Pfarrer und grünen Wiesen.

Nach so einem bunten Abend verabschiedten sich der Franz Eberhofer, die Oma, der Papa, der Flötzinger und der Simmerl glücklich – bis zum nächsten Mal!

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