Filmtipp: Was weg is, is weg

Am 22. März läuft „Was weg is, is weg“ in den deutschen Kinos an, inspiriert durch das Buch von Jess Jochimsen ›Bellboy‹. Christian Lerchs Film ist eine grandiose Mischung: urbayerisch und universell, Feldweg-Roadmovie, Hochspannungs-Komödie und zartbitterer Familienspaß.

Alles beginnt 1968. Ein Stromschlag zerstört die heile Welt der drei kleinen Brüder Paul, Lukas und Hansi auf einem bayerischen Hof. 20 Jahre später, mitten in Bayern, mitten in den 80ern, ist Lukas (FLORIAN BRÜCKNER) dabei, alles hinter sich zu lassen und auf einem Greenpeace-Schiff anzuheuern, Hansi (MAXIMILIAN BRÜCKNER) schlägt sich als windiger Versicherungsvertreter durchs Leben und der übergewichtige Paul (MATHIAS KELLNER) träumt fern von allem wie ein großes Baby in seiner eigenen Welt.

Zwischen Vokuhila und Kruzifix, BMW und Greenpeace, Prophezeiung und Prozession, Umweltschutz und Tschernobyl, Lotto- und Aberglauben holt WAS WEG IS, IS WEG mit knochentrockenem Witz die drei Brüder nach Hause und findet auf dem Weg sogar noch Zeit für ein bisschen Romantik.

Ein Kommentar zu “Filmtipp: Was weg is, is weg

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.