Folge 25: Das Seil

Stefan aus dem Siepen

In einer glänzend geschriebenen Parabel schildert Stefan aus dem Siepen in ›Das Seil den Einbruch des Unbegreiflichen und Chaotischen in eine wohlgeordnete Welt. Hören Sie jetzt einen Auszug aus ›Das Seil‹ und erfahren Sie von Stefan aus dem Siepen mehr zu der Entstehungsgeschichte und den Hintergründen dieser märchenhaften Parabel.

Das Seil
In einem von Wäldern umschlossenen, abgelegenen Dorf führen einige Bauern ein zufriedenes und einfaches Dasein. Ihr Leben ist bestimmt von den Jahreszeiten und der Arbeit auf ihren Feldern.
Eines Abends findet Bernhardt auf einer Wiese am Randes des Dorfes ein zunächst unscheinbar erscheinendes Seil. Doch irgendetwas stimmt mit dem Seil nicht: Er geht ihm nach, ein Stück in den Wald hinein, kann jedoch sein Ende nicht finden.
Das Seil lässt den Dorfbewohnern keine Ruhe. Woher kommt es? Und wohin führt es?Bald beschließt ein Dutzend Männer aufzubrechen, um das Rätsel des Seils zu lösen.
Auf ihrer Suche nach dem Ende des geheimnisvollen Seils dringen die Männer immer tiefer in den Wald ein. Ihre Wanderung verwandelt sich bald in ein bizarres Abenteuer, das nicht nur sie selbst, sondern die Existenz des ganzen Dorfes in Gefahr bringt.

Stefan aus dem Siepen erzählt spannend und eindringlich von menschlicher Obsession und dem Verhängnis des Nicht-Aufhören-Könnens.

Stefan aus dem Siepen
Stefan aus dem Siepen wurde 1964 in Essen geboren, studierte Jura in München und trat in den Diplomatischen Dienst ein. Über Stationen in Bonn, Luxemburg, Shanghai und Moskau führte ihn sein Weg nach Berlin, wo er seit 2009 im Planungsstab des Auswärtigen Amtes arbeitet. Nach ›Luftschiff‹ (2006) und ›Die Entzifferung der Schmetterlinge‹ (2008) ist ›Das Seil‹ sein dritter Roman. Stefan aus dem Siepen lebt mit seiner Frau und vier Kindern in Potsdam.

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