Folge 28: Krieg ich schulfrei, wenn du stirbst?

Jess Jochimsen

Liebevoll und sehr komisch erzählt Jess Jochimsen vom ganz normalen Wahnsinn der Kindererziehung: Von prekären Fragen, Elternsprechtagen, unliebsamen Verwandtenbesuchen und den unentrinnbaren Wahrheiten, die ein Kindermund so kundtut. Hören Sie jetzt einen Ausschnit aus ›Krieg ich schulfrei, wenn du stirbst?‹ und erfahren Sie von Autor Jess Jochimsen mehr über seine Gedanken zu ›Krieg ich schulfrei, wenn du stirbst?‹.

Krieg ich schulfrei, wenn du stirbst?

Es gibt Kinder, die darauf gedrillt werden, ihren Eltern ausschließlich Glück, Freude und ein einfaches Leben zu bereiten, und es gibt Kinder wie Tom. Tom ist ein kleiner Junge mit klaren Vorstellungen und Prinzipien: Aufräumen, Mädchen und Schlafen sind doof, Erziehungsberechtigte und Schule werden überbewertet und Regeln machen, wenn überhaupt, nur auf dem Bolzplatz Sinn.
Als wäre der arme erziehungsberechtigte Vater durch den eigenen Sohn nicht schon genug auf Trab gehalten, bricht auch die Außenwelt mit ihren Forderungen in das Familienleben ein. Dies geschieht unentrinnbar in Form von Elternsprechtagen (»Der Elternsprechtag ist ein Machwerk des Teufels, und die Hölle, das sind andere Eltern.«), Erziehungsratgeber n(»Ja, ich kenne die Fachliteratur, ›Jedes Kind kann schlafen lernen‹ und so weiter. Fazit: Meins nicht.«) und der, lieben Verwandtschaft (»›Willst du, dass er so wird wie du?‹«) – und das Chaos von Jess Jochimsen in ›Krieg ich schulfrei, wenn du stirbst?‹ ist perfekt.

Jess Jochimsen

Jess Jochimsen, 1970 in München geboren, lebt als Autor und Kabarettist in Freiburg. Seit 1992 tritt er allein oder im Duo mit Sascha Bendiks auf allen bekannten deutschsprachigen Bühnen auf. Er war zu Gast in vielen Fernsehsendungen, u.a. im ›Scheibenwischer‹ und im ›Quatsch Comedy Club‹. Seit 2006 ist er Gastgeber der ›SWR-Poetennächte‹. In seiner Freizeit fotografiert er traurige Dinge, um diese dann als Dias vorzuführen oder Bücher damit zu bebildern.
Bei dtv erschienen von ihm bislang der Roman ›Bellboy oder ich schulde Paul einen Sommer‹, sowie die Erzählbände ›Das Dosenmilch-Trauma. Bekenntnisse eines 68er-Kindes‹, ›Flaschendrehen oder: Der Tag, an dem ich Nena zersägte‹ und der Bildband ›DanebenLeben. Ein fotografischer Streifzug durchs städtische Hinterland‹.

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