Neuerscheinungen im März

Neuerscheinungen Maerz

Druckfrisch: Die Neuerscheinungen im März sind eine bunte Mischung, sodass sicherlich für jeden etwas dabei ist. Von packenden Krimis, über historische Romane bis hin zu spannenden Sachbüchern – viele tolle Bücher warten darauf, entdeckt zu werden. Wir wünschen viel Spaß beim Stöbern!

Unterhaltung

Hannah O’Brien: ›Irische Nacht

Von keltischen Göttern, Geistern und fahrendem Volk
In einer wilden Herbstnacht feiern die Bewohner der irischen Aran-Inseln »Samhain«, wenn die keltischen Naturgötter ins Winterlager wechseln. Dann verkleiden sich alle, um von den Bewohnern der Anderswelt auf keinen Fall erkannt zu werden. Einem Gast auf der Insel wird diese Nacht zum tödlichen Verhängnis. Denn der geheimnisvolle »Green Man«, eine Gestalt im Baumkostüm, schlägt brutal zu.

Birgit Hasselbusch: ›Sommer in Villefranche

Plötzlich Französin!
Insa Nicolaisen (40) befindet sich gerade in einer Phase im Leben, in der man sich für a) durchhalten oder b) die Flucht nach vorn entscheiden kann. Insa entscheidet sich für Variante b), nimmt die Flucht wörtlich und wandert aus. Und zwar genau dorthin, wo sie die glücklichste Zeit ihres Lebens verbracht hat: Südfrankreich. Was malerisch klingt, ist es auch – bis einige unvorhergesehene Dinge geschehen…

Rosemarie Marschner: ›Good Morning, Mr. Mendelssohn

»Es ging um nichts weniger als um Vollkommenheit.«
»Bist du auch fleißig, Felix?«, fragt Lea Mendelssohn häufig ihren Zweitgeborenen. Oh ja – das ist Felix und er bleibt es sein nur 38 Jahre währendes Leben lang. Er wird einer der größten Musiker und Musikförderer der Romantik und trägt wesentlich zur Wiederentdeckung von Bach und Händel bei. Für die bezaubernde Betty Pistor komponiert der Jugendliche ein Streichquartett. Doch während diese erste große Liebe sich nie erfüllt, wird eine andere – die Liebe zu England – erwidert und bleibt bestehen: Als der zwanzigjährige Felix zum ersten Mal nach London reist, wird er dort enthusiastisch aufgenommen und so berühmt, dass ihn die Leute auf der Straße mit »Good Morning, Mr. Mendelssohn« begrüßen.

 

Hannah O'Brien
Irische Nacht
Birgit Hasselbusch
Sommer in Villefranche
Rosemarie Marschner
Good Morning, Mr. Mendelssohn

Klassik & Literatur

Edgar Allan Poe, Charles Baudelaire (Hrsg.): ›Unheimliche Geschichten

Zum Sterben schön – der Poe für das 21. Jahrhundert
Poes Werk war von Anfang an eine Provokation, das Modische, Unoriginäre war ihm verhasst. Das puritanische Amerika strafte ihn dafür mit übler Nachrede und Vergessen. Erst in Frankreich fand er posthum geistiges Exil, als niemand geringeres als Baudelaire ihn in den Rang setzte, der ihm gebührt, seine Werke in fünf Bänden übersetzte und kommentierte. Mit ebendieser Poe-Ausgabe von Charles Baudelaire beginnt die literarische Moderne. Andreas Nohl überträgt sie ins Deutsche und zeigt Poe, den großen Pionier, im Zeitalter von Copy & Paste und Epigonen auf der Höhe seiner Kunst.

Dorothy Baker: ›Zwei Schwestern

»Ein wirklicher Fund.« Ulrich Greiner in ›Die Zeit‹
Als Cassandra Edwards sich zur Hochzeit ihrer Zwillingsschwester Judith aufmacht, hat sie vor allem eines im Sinn: die Vermählung zu verhindern. Was will ihre hochmusikalische Schwester mit irgendeinem durchschnittlichen, jungen Arzt? Kompromisse und Mittelmaß sind ihr ein Gräuel, und sich selbst treu zu bleiben, ist in ihrer Familie oberstes Gebot. Wird Cassandra auf der Suche nach sich selbst in ihrer symbiotischen Beziehung zu Judith gefangen bleiben? Wird Judith sich aus der beklemmenden schwesterlichen Zweisamkeit befreien können? Beiden steht eine existenzielle Herausforderung bevor.

Sándor Lénárd: ›Am Ende der Via Condotti

Fluchtpunkt Rom – große Hoffnungen im kleinen Gepäck
Mit dem Abstand des Außenseiters, dem sezierenden Blick des Mediziners und dem Esprit eines Schriftstellers beobachtet Sándor Lénárd, wie Italien in der Diktatur versinkt. Pointiert und klug erzählt er von seinem abenteuerlichen Alltag als Emigrant ohne Papiere und von der rauen Herzlichkeit des Viertels, in dem er Zuflucht gefunden hat.

 

Edgar Allan Poe, Charles Baudelaire
Unheimliche Geschichten
Dorothy Baker
Zwei Schwestern
Sándor Lénárd
Am Ende der Via Condotti

Sachbücher

Charlotte Wiedemann: ›Der neue Iran

Wussten Sie, dass in Iran … mehr Frauen als Männer studieren?
Wiedemann führt durch ganz unterschiedliche Milieus der Gesellschaft: von der Theaterszene zum schiitischen Volksislam, vom kurdischen Sufi-Kloster zum Sabbat in einer jüdischen Familie. Kenntnisreich und fesselnd analysiert sie das Weltbild der Iraner, ihre in Jahrhunderten kolonialer Bevormundung entstandenen Ängste und ihren manchmal obsessiven Nationalstolz.

Orland0 Figes: ›Hundert Jahre Revolution‹

100 Jahre Russische Revolution Oktober 2017
Die Wirkung der Russischen Revolution von 1917 erstreckt sich über die Jahrzehnte der Diktatur bis in die Gegenwart. Die Sowjetführer waren bis zuletzt überzeugt, dass sie die von Lenin begonnene Revolution fortsetzten und auf ihre Ziele hinarbeiteten: eine kommunistische Gesellschaft des materiellen Überflusses und ein neuer kollektiver Menschentyp. In einem historischen Moment, da in Russland unter Putin die autoritäre Staatstradition wieder auflebt, liefert Figes eine überzeugende Interpretation des russischen 20. Jahrhunderts.

 

Charlotte Wiedemann
Der neue Iran
Orlando Figes
Hundert Jahre Revolution

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