Unsere Neuerscheinungen im März

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Der Frühling lässt vielleicht noch auf sich warten, doch bei dtv sprießen schon die Bücher: spannend, witzig, literarisch und informativ. Mit unseren Aussichten für den März kommt man problemlos auch durch die letzten grauen Tage!

Amüsante und tiefgründige Unterhaltung

Anette Beckmann: ›Wann, wenn nicht morgen‹

Die 37-jährige Klara reist mit ihrer Mutter auf die dänische Insel Fanö.  Auf der Insel kommt es zu einem schweren Autounfall, bei dem Klaras Mutter eine partielle Amnesie erleidet. Mit bizarren Folgen: Sie ist wie verwandelt – und das zum Positiven. Während Mutter und Tochter einander neu begegnen, sorgt die Enthüllung eines Familiengeheimnisses für erneute Turbulenzen. Ein mitreißender Familienroman, der mit Nordsee-Flair bezaubert.

Krischan Koch: ›Dreimal Tote Tante‹

Große Aufregung in dem sonst so verschlafenen nordfriesischen Örtchen Fredenbüll: Im Jauchebecken des Schweinezüchters Schlotfeldt tauchen die Leichen zweier vermisster Frauen auf. Pensionswirtin Renate verschwindet – und findet sich angekettet in einem Kellerverlies wieder. Für Dorfpolizist Thies Detlefsen ist klar: Ein wahnsinniger Frauenmörder geht um!

Matt Haig: ›Ziemlich gute Gründe, am Leben zu bleiben‹

Mit gerade mal 24 Jahren wird Matt Haig von einer lebensbedrohlichen Krankheit überfallen, von der er bis dahin kaum etwas wusste: einer schweren Depression. Die krankheit bringt ihn buchstäblich an den Rand des Abgrunds. Dieses Buch beschreibt, wie er allmählich die zerstörerische Krankheit besiegt und langsam ins Leben zurückfindet. Eine bewegende, witzige und mitreißende Hymne an das Leben und an das Menschsein.

 
Krischan Koch
Dreimal Tote Tante
Matt Haig
Ziemlich gute Gründe, am Leben zu...
 

Interessante Sachbücher

Ute Schaeffer: ›Einfach nur weg‹

Nie zuvor gab es weltweit so viele Flüchtlinge unter 18 Jahren, Tendenz steigend. Nach Deutschland kamen im Jahr 2015 über 30.000 unbegleitete Jugendliche. Sie kommen alleine, sie haben keine Familien mehr oder mussten sie zurücklassen. Viele sind traumatisiert, haben grauenhafte Erfahrungen gemacht, aber sie haben überlebt und sind froh, in Sicherheit zu sein. Es sind mutige und starke Persönlichkeiten.

Martin Urban: ›Ach Gott, die Kirche‹

Martin Urban rechnet mit den Kirchenoberen beider großen Konfessionen in Deutschland ab. Anhand vieler Beispiele und Zitate zeigt er auf, wie weltfremd und hanebüchen sich Kirchenvertreter oft verhalten, und ruft zu ideologischer Selbstkritik auf.

Erich Fromm›Die Seele des Menschen‹

Erich Fromm thematisiert in diesem Buch die Fähigkeit des Menschen zu zerstören, seinen Narzissmus und seine inzestuöse Fixierung. Für Fromm erhebt sich die Frage, »ob wir uns auf eine neue Barbarei zubewegen … oder ob eine Renaissance unserer humanistischen Tradition möglich ist«.

  
Ute Schaeffer
Einfach nur weg
Martin Urban
Ach Gott, die Kirche!
Erich Fromm
Die Seele des Menschen
 

Bezaubernde Literatur

Muriel Barbery›Ziemlich gute Gründe am Leben zu bleiben‹

Ein einzigartiger und überraschender Roman, eine Parabel auf die Schönheit der Natur und Kunst, ein Appell, um das zu kämpfen, was den Menschen ausmacht: die Liebe und die Poesie.

»Sehen Sie, das ist natürlich ein Märchen, aber es ist auch die Wahrheit. Wer kann diese Dinge schon auseinanderhalten?«

Richard Ford: ›Ein Stück meines Herzens‹

Als Robard Hewes, Anfang dreißig und Gelegenheitsarbeiter, einen Liebesbrief von seiner Cousine Buena erhält, entzündet sich an der Erinnerung neue Leidenschaft und wird zu einer Obsession, die seine Ehe zerstört. Der andere, Sam Newel, Jurastudentaus Chicago, ist auf der Suche nach sich selbst; er will auf keinen Fall so werden wie sein Vater. Als Hewes und Newel sich begegnen, auf einer sumpfigen Insel, die auf keiner Karte zu finden ist, sind sie vermeintlich am Ende ihrer Reise angekommen …

A.L. Kennedy: ›Gleißendes Glück‹

Die Schüchternheit von Helen Brindle täuscht – dahinter verbirgt sich ein reiches Seelenleben. Gott ist ihr einziger Vertrauter, mit seiner Hilfe erträgt sie die Ehehölle mit dem gewalttätigen Mr. Brindle. Doch dann macht sie eines Abends im Fernsehen Bekanntschaft mit einem Kybernetiker des Glücks, Professor Edward E. Gluck. Zwei Menschen, zwei Herzen, zwei Seelen begegnen sich.

 
Richard Ford
Ein Stück meines Herzens
A. L. Kennedy
Gleißendes Glück

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