Siegfried Lenz: Arnes Nachlass

Unser TV-Tipp für Mittwochabend

Die Tage werden kürzer, die Abende länger. Der Winter ist da! Zeit, sich mit einer dampfenden Tasse vor den Fernseher zu setzen. Nun die Frage: Was läuft im TV?

Nicht Verpassen! Morgen um 20.15 Uhr läuft die Verfilmung von Friedrich Lenz‚ ›Arnes Nachlass‹ im Ersten

Arnes NachlassArne hatte ein hartes Leben: Sein Vater riss bei seinem Selbstmord die gesamte Familie mit sich in den Tod. Alle außer Arne. Nun also auf sich allein gestellt, kommt der 12-jährige Junge in einer Pflegefamilie unter, in der er auf Hans trifft. Die beiden Jungen freunden sich an, doch trotz allem nimmt sich Arne seinen Vater zum Vorbild und nimmt sich selbst das Leben. Nun ist es Hans‘ Aufgabe, den Nachlass einzupacken:

»Ich hob den Deckel vom Karton, ich öffnete das Köfferchen, und während ich den Blick wandern ließ zu den offen daliegenden Sachen, die ihm ge-hörten, glaubte ich auf einmal, Arnes Anwesenheit zu spüren, und hatte das Gefühl, daß er mich, wie so manches Mal, dringend und fragend ansah.«

Während er sich durch Bücher und Karten, Schiffsknoten und Modell-Leuchttürme, Fotos und andere Erinnerungsstücke wühlt, denkt Hans an die Zeit zurück, die er mit Arne verbracht hat. Wieso musste es so tragisch enden? 

Morgen präsentiert das Erste ›Arnes Nachlass‹ um 20.15 Uhr. Arne und Hans werden von Max Hegewald und Dennis Mojen dargestellt, die Rollen der Pflegeeltern übernehmen Jan Fedder und Suzanne von Borsody.

 ›Arnes Nachlass‹ ist auch bei dtv erhältlich. Hier geht’s zum Buch →

Pauline Nickel, Auszubildende bei dtv

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