Unsere aktuellen Neuerscheinungen

Neuerscheinungen

Heute ist der kalendarische Herbstanfang. Die Tage werden wieder kürzer, die Temperaturen sinken und der eine oder andere Regenschauer lässt Sie betrübt nach draußen aus dem Fenster blicken und vom Sommer träumen. Bei unseren Neuerscheinungen ist für Sie bestimmt das passende Buch dabei, um sich an ungemütlichen Herbsttagen drinnen einzukuscheln und zu schmökern.

Für Krimifans und Romanliebhaber

Jean-Paul Didierlaurent: ›Die Sehnsucht des Vorlesers‹

Guylain Vignolles liebt Bücher und hasst seinen Job in einer Papierverwertungsfabrik. Darum liest er jeden Morgen auf dem Weg zur Arbeit im Regionalzug um 6 Uhr 27 laut ein paar Seiten vor, die er am Tag zuvor der Schreddermaschine entrissen hat: sein ganz persönlicher Akt der Rebellion gegen die Vernichtung von Literatur. Eines Tages entdeckt er im Zug einen USB-Stick, auf dem das Tagebuch einer jungen Frau gespeichert ist. Tief bewegt liest er nun ihre Geschichten vor – und der Zauber springt auch auf die Mitreisenden über. Viel wichtiger aber noch: Die Geschichten verändern Guylains Leben von Grund auf. Er muss diese Frau finden!

Jussi Adler-Olsen: ›TAKEOVER. Und sie dankte den Göttern‹

Der niederländische Geschäftsmann Peter de Boer leitet ein Unternehmen, das darauf spezialisiert ist, große Firmen zu zerschlagen. Er wirbt die Halbindonesierin Nicky Landsaat als Trainee an und macht die junge Frau rasch zu seiner Vertrauten. Als der irakische Geheimdienst de Boer mit der Zerschlagung eines westeuropäischen Konzerns beauftragt, steht er mit dem Rücken zur Wand. Er verweigert den Auftrag – doch es gibt ein Geheimnis in seiner Vergangenheit, das seinem Auftraggeber durchaus bekannt ist. Und plötzlich finden de Boer und Landsaat sich einer furchtbaren Verschwörung ausgesetzt, in der Geld, internationale Politik, Kriminalität und Terrorismus ihr Schicksal zu besiegeln scheinen.

Martin Davies: ›Wiedersehen in Hannesford Court‹

London, 1919. Der junge Hauptmann Tom Allen erhält für die Weihnachtstage eine Einladung nach Hannesford Court, dem Landsitz der Familie Stansbury, wo er vor dem Krieg unbeschwerte Zeiten verlebt hat. Zugleich bittet ihn ein Freund, einer alten, nie aufgeklärten Geschichte nachzugehen: Kurz vor Ausbruch des Krieges ist ein deutscher Arzt auf Hannesford Court an einem Herzinfarkt gestorben – so schien es jedenfalls. Doch der Arzt hatte in seinem letzten Brief an seinen Sohn von merkwürdigen Dingen geschrieben, die dort vorgingen. Bevor er jemandem Genaueres sagen konnte, starb er – oder wurde dabei nachgeholfen? Tom beginnt, die Fäden der Vorkriegsgeschichte wieder aufzurollen.

Jean-Paul Didierlaurent
Die Sehnsucht des Vorlesers
Jussi Adler-Olsen
TAKEOVER. Und sie dankte den Göttern...
Martin Davies
Wiedersehen in Hannesford Court

Unsere Literaturschätze

Dorothy Baker: ›Zwei Schwestern‹

Als Cassandra Edwards sich zur Hochzeit ihrer Zwillingsschwester Judith aufmacht, hat sie vor allem eines im Sinn: die Vermählung zu verhindern. Was will ihre hochmusikalische Schwester mit irgendeinem durchschnittlichen, jungen Arzt – wie hieß er noch? Seinen Namen kann sie sich nicht merken. Kompromisse und Mittelmaß sind ihr ein Gräuel, und radikal sich selbst treu zu bleiben, das ist in ihrer Familie oberstes Familiengebot. – Wird Cassandra auf der Suche nach sich selbst in ihrer symbiotischen Beziehung zu Judith gefangen bleiben? Wird Judith die Reise ins Unbekannte antreten und sich aus der beklemmenden schwesterlichen Zweisamkeit befreien können? Beiden steht eine existentielle und, wie sich zeigen wird, extrem bedrohliche Herausforderung bevor.

Ayana Mathis: ›Zwölf Leben‹

Als Hattie ihre erstgeborenen Zwillinge Philadelphia und Jubilee taufte, war das Ausdruck einer großen Hoffnung. Hatte der Norden, die »Wiege der Freiheit«, den Schwarzen, die aus dem Süden kamen, nicht Gleichheit und Wohlstand versprochen? Und schmeckte das Leben in dem kleinen Haus an der Wayne Street nicht nach Zukunft? Hattie wird noch viele weitere Kinder bekommen, aber kaum etwas von ihren Hoffnungen wird sich erfüllen. Schmerz über Versagen und Schicksalsschläge überschattet Hatties Dasein. Es ist ein Schmerz, der sich fortschreiben wird in die nächste Generation.

Stefan aus dem Siepen: ›Das Buch der Zumutungen‹

Warum soll man nicht Auto fahren? Was hat ein deutscher Omnibus mit der Antike zu tun? Was ist der Unterschied zwischen Fußball und Stierkampf? Wie bringt man es fertig, stilvoll zu sterben? Warum ist Hirnforschung bedenklich? Wie wurde Che Guevara zum obersten Volkswirt? Und wie poetisieren Friseure das Leben?
Amüsant und feinsinnig richtet Stefan aus dem Siepen den Blick auf unsere moderne Existenz. In kurzen Betrachtungen und Anekdoten hält er fest, warum uns ein angenehmes Dasein unmöglich ist.

Dorothy Baker
Zwei Schwestern
Ayana Mathis
Zwölf Leben
Stefan aus dem Siepen
Das Buch der Zumutungen

Zum Leben verändern, lachen und philosophieren

Diana Dreeßen: ›Steh auf und nimm dien Leben in die Hand‹

Wenn wir spüren, dass die eingeschlagene Richtung nicht mehr stimmt, dass da, wo es rundlaufen könnte – in der Partnerschaft, im Freundeskreis, an der Arbeitsstelle –, Sand im Getriebe ist, wäre es »eigentlich« an der Zeit, etwas zu ändern. Warum tun wir es nicht? Warum halten wir an etwas fest, das nicht wirklich funktioniert? Der Mensch ist ein Gewohnheitstier und verlässt ungern vertrautes Terrain. Diana Dreeßen zeigt anhand vieler Beispiele aus ihrer Coaching-Praxis, dass es sich lohnt, der Komfortzone den Rücken zu kehren und Neuland zu betreten. Schnell wird klar: Wenn wir loslassen, was uns nicht weiterbringt, und unsere eingefahrenen Denk- und Verhaltensmuster entstauben, machen wir aus unserem Leben das, was an Möglichkeiten in ihm steckt.

Robert Zimmer: ›Denksport-Philosophie‹

Philosophisches Fragen und Suchen schärft den Blick auf die Probleme des Lebens und steigert den Erkenntnisgewinn. Denn Philosophie ist »aufgeklärter Alltagssachverstand« (Karl R. Popper). Den kann man hier mit Denksportaufgaben schulen: spielerisch und ganz entspannt. 

Hannes Ringlstetter: ›Paris. New York. Alteiselfing‹

Wer berühmt werden und später als Rock ´n´ Roller die Welt erobern will, muss sich erst mal durch die Lande tourend einen Namen machen. Da kommt man dann in den Bayerwald und auf die Nordseeinsel Juist, nach Alteiselfing und auch nach Winsen an der Luhe. In die Provinz halt. »Ochsentour« nennt man das, und wie der Name schon sagt, ist so was kein Zuckerschlecken. Hannes Ringlstetter erzählt von den Phasen der Nichtberühmtheit, wo die Auftritte sich nach der Regel richteten: »Gespielt wird, wenn im Publikum mehr Menschen sind als auf der Bühne.« Doch längst schon hat Hannes Ringlstetter die Mühen der Ebene überwunden, sein 25-jähriges Bühnenjubiläum feiert er im Circus Krone. Anlass für einen Blick zurück: satirisch, ironisch, liebevoll grantelnd.

Diana Dreeßen
Steh auf und nimm dein Leben in die Hand
Robert Zimmer
Denksport-Philosophie
Hannes Ringlstetter
Paris. New York. Alteiselfing

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