Unsere dtv-Neuerscheinungen im April

Bei unseren April-Neuerscheinungen ist richtige Muskelkraft gefragt! Sie sind einfach zu viel, um von einer Person getragen zu werden. Aber dafür ist für jeden Geschmack etwas dabei. Wir tauchen ab in die Geschichte und begleiten mit Philipp Blom ›Eine italienische Reise – Auf den Spuren des Auswanderers, der vor 300 Jahren meine Geige baute‹ den langen Weg einer Geige. Beeindruckend wie viel Geschichte in nur einem Instrument steckt, und wie viel Fingerfertigkeit für die Herstellung benötigt wird. Natürlich bleibt auch diesmal die Liebe nicht außen vor: Alex Capus erzählt inKönigskinder eine herzzerreißende Liebesgeschichte am Hofe. Für alle Vorlese-Fans empfehlen wir ›Unsere kleine Insel‹ von Rüdiger Bertram, so holt sich jeder das Urlaubsfeeling von der Insel direkt nach Hause. 

 

Auf den Spuren der Geschichte

Hans-Peter Kunisch: ›Todtnauberg – Die Geschichte von Paul Celan, Martin Heidegger und ihrer unmöglichen Begegnung‹

Dichter und Denker. Todesfuge und Schwarze Hefte – das Treffen in Todtnauberg
 

Ein langjähriger Antisemit und der einzige Holocaust-Überlebende seiner Familie: Drei Mal begegneten sich Paul Celan und Martin Heidegger, zu Spaziergängen, zum Kaffee, zu Gesprächen. Was verband einen der wirkungsmächtigsten deutschen Philosophen und den bedeutendsten jüdischen Lyriker deutscher Sprache im 20. Jahrhundert, der dem ersten Treffen eines seiner bekanntesten Gedichte widmete: »Todtnauberg«? Diese drei Begegnungen sind in der deutschen Geistesgeschichte einzigartig. Hans-Peter Kunisch erzählt sie so dicht, so lebendig und anschaulich, wie dies erst neue Recherchen und Quellen möglich machen. So nah sind wir Paul Celan und Martin Heidegger bislang nicht gekommen.

 

Philipp Blom: ›Eine italienische Reise – Auf den Spuren des Auswanderers, der vor 300 Jahren meine Geige baute‹

Von Deutschland nach Venedig – eine Zeitreise in das Europa des 18. Jahrhunderts
 

Philipp Blom erzählt die Geschichte seiner 300 Jahre alten Violine. Wer hat sie gebaut? Woher kamen das Holz, die Saiten, der Lack? Seine Nachforschungen führen von Füssen im Allgäu über Wien, Paris, Mailand und viele andere Stationen schließlich nach Venedig, damals das Zentrum der Musik und des Geigenbaus. Blom eröffnet tiefe Einblicke in die Lebenswelt der Handwerker und Künstler, schildert den aufblühenden Welthandel, den Wissensaustausch und die vielfältige Migration. Immer wieder verknüpft mit persönlichen Erfahrungen entsteht so ein lebendiges Porträt der europäischen Geschichte und Kultur des 18. Jahrhunderts.

 

Heike B. Görtemaker: ›Hitlers Hofstaat – Der innere Kreis im Dritten Reich und danach‹

»Ein wahnsinnig spannendes Buch, das tatsächlich die Perspektive verändert.« rbb, Jörg Thadeusz
 

Hitler war kein einsamer, unnahbarer Diktator. Seit seinem Aufstieg in der NSDAP scharte er einen loyalen Kreis um sich, der nach der Machtübernahme die Züge eines regelrechten Hofstaats annahm. Hier wurde gefeiert, geschmeichelt und intrigiert.
Wer gehörte zum innersten Kreis um Hitler? Welche Funktion erfüllte dieser Hofstaat? Und wie beeinflusste er das Geschichtsbild nach 1945? Auf der Grundlage bisher unbekannter Quellen erforscht Heike Görtemaker Hitlers privates Umfeld und zeigt, wie sein Kreis ihn zu dem machte, der er war. Ihr Buch dringt bis in die nächste Nähe zu Hitler vor und ist zugleich eine brillante Dekonstruktion des Führermythos.

 

Hans-Peter Kunisch
Todtnauberg
Philipp Blom
Eine italienische Reise
Heike B. Görtemaker
Hitlers Hofstaat

 

Liebe durch alle Zeiten und Epochen

Alex Capus: Königskinder

Capus’ schönste Liebesgeschichte seit ›Léon und Louise‹
 

Als Max und Tina in ihrem Auto eingeschneit auf einem Alpenpass ausharren müssen, erzählt Max eine Geschichte, die genau dort in den Bergen, zur Zeit der französischen Revolution, ihren Anfang nahm: Jakob ist ein Knecht aus dem Greyerzerland. Als er sich in Marie, die Tochter eines reichen Bauern, verliebt, ist dieser entsetzt. Er schickt den Jungen erst in den Kriegsdienst, später als Hirte an den Hof Ludwigs XVI. Dort ist man so gerührt von Jakobs Unglück, dass man auch Marie nach Versailles holen lässt. Eine hinreißende Liebesgeschichte!

 

Marlies Ferber: Grün ist die Liebe

Die Liebe nach dem Happy End
 

Elisabeth, Mitte vierzig, arbeitet als Grüne Dame ehrenamtlich im Krankenhaus. Dabei lernt sie den alten Herrn Grün kennen, der ihr am Sterbebett seiner Frau von ihrer gemeinsamen großen Liebe erzählt. Ergriffen von so viel Romantik zieht Elisabeth den Vergleich zu ihrer eigenen Ehe mit Robert. Und wird immer unzufriedener. Nach über zwanzig Jahren glimmt die Leidenschaft nur noch müde, Gewohnheiten haben sich eingenistet, und statt der Kinder laufen jetzt Hühner durch den Garten – Roberts neues Hobby. Da muss sich was ändern! Doch das selbst erdachte Eherettungsprogramm droht Elisabeth völlig zu entgleiten.

 

Ljudmila Ulitzkaja: Jakobsleiter

So wurde noch nie über die russische Gesellschaft geschrieben
 

Nach der Oktoberrevolution ziehen Jakow und Marussja mit ihrer kleinen Familie nach Moskau. Während Marussja der neuen Regierung vertraut, erkennt Jakow bald die Missstände und spricht sie offen an. Unter Stalin wird er nach Sibirien verbannt. Seine Frau lässt sich scheiden, auch der Sohn wendet sich von ihm ab, und seine Enkelin Nora sieht er nur einmal als Kind. Sie, die ein bewegtes Leben führen wird – Bühnenbildnerin, alleinerziehend, georgischer Geliebter – lernt ihren Großvater erst aus seinen Liebesbriefen an die Großmutter kennen. Angeregt durch den Briefwechsel ihrer Großeltern erzählt Ljudmila Ulitzkaja die Geschichte Russlands im 20. Jahrhundert aus unmittelbarer Nähe.

 
Alex Capus
Königskinder
Marlies Ferber
Grün ist die Liebe
Ljudmila Ulitzkaja
Jakobsleiter

 

Für große und kleine Vorlese-Fans

Alex Rühle: ›Gigaguhl und das Riesen-Glück‹

Erfolgsautor Alex Rühle trifft die renommierte Künstlerin Barbara Yelin – entstanden ist ein Meisterwerk
 

Kennt ihr Gigaguhl, den Riesen?

Morgens aß er meistens Wolken
Mittags trank er einen See
Abends saß er tief im Walde
In den Bäumen, klein wie Klee

Doch trotz seiner Größe ist er überaus freundlich. Besonders Tiere liebt er sehr. Und so lädt er alle zu sich ein: Unter seinen Armen schläft Familie Fledermaus, in den Hügeln seines Nackens verstecken sich Ziegen und tief in seinem Haar wohnt sogar ein seltenes Einhorn. Als Gigaguhl eines Abends sehr müde wird, deckt er sich mit der bunten Sommerwiese zu und hält viele hundert Jahre Frühlings-, Sommer-, Winterschlaf. In der Zwischenzeit wächst auf den Weiten seines Rückens eine Stadt: Deren Bewohner ahnen natürlich nicht, wer da unter ihnen schlummert. Bis die zwei neugierigen Kinder Nick und Nina auf Entdeckungsreise gehen und ein Riesen-Abenteuer erleben.

 

Rüdiger Bertram: ›Unsere kleine Insel‹

Meeresluft und Waffelduft
 

Eine Hallig ist keine normale Insel! Das hat Nele schon gemerkt. Am Anfang war sie ziemlich wütend über den Umzug von der Großstadt auf die kleine kleine Insel in der Nordsee. Aber nur ganz kurz. Dann hat sie nämlich die süßen Babydoll-Schafe kennengelernt und ihre beste Freundin Lisa. Und das kleine Café von Oma und Opa mit den leckeren Waffeln und die ganzen Pferde, Hunde, Katzen, Vögel und Seehunde! Auf einer Hallig hat man eigentlich gar keine Zeit für schlechte Laune, findet Nele.

 

Jutta Richter: Frau Wolle und der Duft von Schokolade

»Mit ›Frau Wolle‹ hat Jutta Richter sich selbst übertroffen.« Hilde Elisabeth Menzel in ›Süddeutsche Zeitung‹
 

Weil Mama Spätschicht hat und Papa ganz weit weg ist, haben Merle und Moritz eine neue Nachtfrau. Sie heißt Gesine Wolkenstein, hat schmale Lippen und unheimliche Augen. Und dann passiert in der ersten Nacht schon das Unvorstellbare: Die Tür des Kinderzimmers verwandelt sich in den Eingang in eine aufregende Welt mit Spitzzahntrollen und einem Weisenfuchs: Die Murkelei! Doch wie findet man wieder nach Hause? Und welche Rolle spielt Frau Wolkenstein?

 
Alex Rühle
Gigaguhl und das Riesen-Glück
Rüdiger Bertram
Unsere kleine Insel
Jutta Richter
Frau Wolle und der Duft von Schokolade

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