Unsere dtv-Neuerscheinungen im Juli

Augen zu und ziehen! – So heißt es bei unseren Neuerscheinungen im Juli. Wir können uns einfach nicht entscheiden und müssen das zum Glück auch nicht. Zunehmend rückt die Wichtigkeit der Natur in das Bewusstsein der Menschen und mit ›Die 8 großen Lehren der Natur‹  hat Gary Ferguson die komplexen Eigenschaften der Natur aufgedeckt. Die kleinen Notlügen gehören für viele fast schon zum Alltag. Aber was würde passieren, wenn man plötzlich nur noch die Wahrheit spricht? Findet es in ›Weit weg von Verona‹ von Jane Gardam heraus. Und alle kleinen Meerjungfrauen können in ›Meja Meergrün rettet den kleinen Delfin‹ neue Abenteuer unter Wasser erleben.

 

Zum Nachdenken

Donatella Di Pietrantonio: ›Arminuta‹

»Dieses Buch hat mich tief getroffen, mir geradezu die Sprache verschlagen.« Michela Murgia
 

Im Dorf nennen sie alle nur »Arminuta«, die Zurückgekommene. Aber warum hat man das dreizehnjährige Mädchen zu seinen leiblichen Eltern zurückgeschickt? Mit einem Koffer wurde sie bei einer ihr unbekannten Familie abgeliefert. Dort scheint niemand auf sie gewartet zu haben. Alles ist fremd, die Armut, der Schmutz, die harten Worte. Während sie einen Weg zurück in ihr behütetes Leben sucht, entwickeln sich neue Bindungen und sie beginnt zu verstehen, wie viele Facetten die Liebe haben kann.

 

Neal Shusterman: ›Kompass ohne Norden‹

»Eine brillante Reise in die Tiefen der Seele – einfühlsam, umwerfend, außergewöhnlich.« Laurie Halse Anderson
 

Caden hält sich für einen ganz normalen Jungen, doch sein Verstand begibt sich häufig auf fantastische Reisen. Manchmal befindet er sich geistig auf dem Weg zum Marianengraben, in der Realität hingegen wird selbst der harmlose Gartenschlauch zur tödlichen Gefahr. Als die Grenzen zwischen realer und fantastischer Welt immer weiter verschwimmen, muss Caden begreifen: Er ist kein biblischer Prophet, er ist schizophren.

 

Gary Ferguson: ›Die 8 großen Lehren der Natur‹

Von empathischen Wildgänsen, respektvollen Affen und nachsichtigen Moosen
 

Gary Ferguson präsentiert uns die Natur als ein System, in dem auf faszinierende Weise alles mit allem zusammenhängt und merkwürdig miteinander verwoben ist. So anschaulich wie leidenschaftlich sensibilisiert er uns für allerlei Wunder und Mysterien, für das, was sich nicht erklären lässt, aber dennoch ganz selbstverständlich funktioniert. Welche Bedeutung hat ein einzelner Baum im Gesamtkomplex Wald? Wie können Wurzeln miteinander kommunizieren? Woher wissen Vögel, dass sie ihre lange Reise vom Sommer zum Winterquartier im Formationsflug besser bewältigen als alleine? Diesen und vielen anderen Fragen geht der Autor nach. Er zeigt, wie fürsorglich und mitfühlend sich Wölfe im Rudel verhalten und wie zärtlich sich Elefanten von einem Artgenossen verabschieden, wenn sie merken, dass er im Sterben liegt. Immer wieder schlägt er eine Brücke von der unvorstellbar großen Vielfalt an Pflanzen, Tieren und Kleinstlebewesen zu menschlichen Gesellschaften, die ebenfalls umso produktiver und kreativer agieren, je bunter sie zusammengesetzt sind.

Was in menschlichen Gemeinschaften oft nur mit Mühe funktioniert, klappt in der Natur mit größter Selbstverständlichkeit. Wir sollten aus den Lektionen lernen, die sie uns in puncto Verantwortungsbewusstsein, Teamfähigkeit, Loyalität, Kooperation und Diversität erteilt.

 

Donatella Di Pietrantonio
Arminuta
Neal Shusterman
Kompass ohne Norden
Gary Ferguson
Die acht großen Lehren der Natur

 

Erinnerung

Patrick Modiano: Schlafende Erinnerungen

»Keiner schreibt faszinierender über den Sog des Erinnerns als Patrick Modiano.« Peter Körte, ›Frankfurter Allgemeine Zeitung
 

Der Vater trifft sich mit dubiosen Russen auf dem Schwarzmarkt, die Mutter ist Schauspielerin in Pigalle. Der Sohn, in Paris auf sich allein gestellt, verkehrt mit rätselhaften Frauen: Mit Madeleine Péraud teilt er die Liebe zu bestimmten Büchern. Madame Hubersen entführt ihn abends nach Versailles. Mit einer dritten Frau, die in einer fremden Wohnung einen Mann erschossen hat, wird er fliehen und ihr helfen, die Spuren zu verwischen. Fünfzig Jahre später versucht der Erzähler, seine Jugenderinnerungen wie Teile eines Puzzles zusammenzufügen.

 

Karl-Heinz Ott: Und jeden Morgen das Meer

»Jeden Morgen steht sie auf den Klippen und denkt: ›Ich könnte springen.‹«
 

Dreißig Jahre war Sonja Chefin eines Gourmet-Hotels am Bodensee; ihr Mann Bruno bekam als Koch sogar einen Stern. Doch dann stirbt Bruno. Sein Bruder ist bereit, den Lindenhof samt Schuldenberg zu übernehmen – vorausgesetzt, Sonja verschwindet. Also fängt sie neu an, in Wales, wo die Ortsnamen aus endlosen Konsonanten bestehen und der Regen zur Begrüßung die ganze Nacht gegen ihr Fenster peitscht. In Abydyr betreibt sie eine Pension am rauen Meer, in die sich nur wenige Gäste verirren. Aber die Erinnerungen an den ungeklärten Tod ihres Mannes lassen sich ebenso wenig bändigen wie die Naturgewalten.

 

Jane Gardam: Weit weg von Verona

»›Weit weg von Verona‹ gehört zu den schönsten ›Schriftstellerromanen‹ der Literaturgeschichte.« Franziska Augstein, ›Süddeutsche Zeitung‹
 

Jessica sagt bedingungslos und in den unmöglichsten Momenten die Wahrheit. Ihr Eigensinn bringt sie in dem kleinen englischen Badeort, in dem ihre Familie Zuflucht vor den Bombenangriffen auf London gefunden hat, ständig in verquere Situationen. Sie hat genau eine Freundin – der Rest ihrer kleinen kriegsüberschatteten Welt begegnet ihr mit einer Mischung aus Faszination und Abscheu. Aber das ist ihr egal, denn eigentlich braucht sie all ihre explosive Kraft, um Schriftstellerin zu werden. Oder ist sie das schon?

 
Patrick Modiano
Schlafende Erinnerungen
Karl-Heinz Ott
Und jeden Morgen das Meer
Jane Gardam
Weit weg von Verona

 

Freunde für immer

Kate DiCamillo: ›Little Miss Florida‹

Drei Mädchen. Ein Sommer. Und eine Freundschaft, die ihr Leben für immer verändert.
 

Sommer in Florida. Anfangs sind sie erbitterte Konkurrentinnen: die drei so unterschiedlichen zehnjährigen Mädchen – Raymie, Beverly und Louisiana, die alle an einem Wettbewerb um die »Little Miss Central Florida« teilnehmen. Jede von ihnen hat einen Verlust erlitten und erhofft sich durch den Sieg beim Wettbewerb, das Schicksal korrigieren zu können. Wie sie schließlich enge Freundinnen werden und in einer spektakulären Rettungsaktion, als Louisiana fast ertrinkt, beweisen, was echte Freundschaft vermag, das erzählt Kate DiCamillo, wie nur sie es kann.

 

Erik O. Lindström: ›Meja Meergrün rettet den kleinen Delfin‹

Meja Meergrün gibt nie auf!
 

Was sind das für schaurige Geräusche, die plötzlich in der Unterwasserwelt zu hören sind? Meja Meergrün, die kleine Nixe, macht sich auf die Suche. Sie entdeckt in der Bucht große Schiffe – und ein Netz voller Meeresbewohner! Darin gefangen ist auch der kleine Delfin Caspar. Meja ist wild entschlossen, ihm und den anderen Tieren zu helfen. Doch Menschen sind gefährlich…

 

Anna Woltz: Kükensommer

Ein Sommer, zwei neue Freunde und sieben Küken
 

Endlich Sommerferien! Die zehnjährige Flora freut sich auf die Zeit ohne Schule und ohne nervige Mitschüler. Und dann läuft ihr auch noch ein Huhn zu. Tiere liebt Flora über alles. Nur dumm, dass ausgerechnet die vorlaute Evi und der immer gut gelaunte Nick von der Sache Wind bekommen. Oder doch nicht so dumm? Ganz langsam stellt Flora fest, dass es sehr schön sein kann, mit menschlichen Freunden ein Geheimnis zu teilen.

 
Kate DiCamillo
Little Miss Florida
Erik O. Lindström
Meja Meergrün rettet den kleinen Delfin
Anna Woltz
Kükensommer

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