Unsere dtv-Neuerscheinungen im Juni 2019

Der Juni bringt uns hoffentlich nicht nur viel Sonnenschein, sondern auf jeden Fall auch neue Bücher! Und so laufen uns mit packenden Thrillern wie Jussi Adler-Olsens ›Verachtung‹ auch an heißen Tagen kalte Schauer über den Rücken. Mit Romanen wie beispielsweise ›Total verschossen – immer Ärger mit dem Liebesgott‹ von Nicola Mostyn vergehen die Stunden wie im Flug. Und für alle, die sich mit ihren Büchern auf eine kleine Zeitreise begeben möchten, haben wir mit beispielsweise ›Was du von mir wissen sollst‹ von Sissel-Jo Gazan die richtige Lektüre dabei!

Literarische Zeitreise

Sissel-Jo Gazan: ›Was du von mir wissen sollst

Hippies, Hausbesetzer, Happiness
Rosa wächst in den 80er Jahren in Aarhus auf und versteht sich prächtig mit ihrer unkonventionellen Mutter Helle. Nur die Frage nach Rosas leiblichem Vater will Helle ihrer Tochter nicht beantworten. Zum Glück hat sie einen wunderbaren Ersatzvater, den homosexuellen Künstler Kalle Krudt. Doch die Frage nach ihrem wirklichen Vater treibt Rosa weiter um. Als Erwachsene macht sie sich schließlich auf nach Berlin, um das Geheimnis zu lüften.

 

Irene Dische: ›Schwarz und Weiß

Der neue, große Roman von Irene Dische nach ›Großmama packt aus‹
Im New York der frühen 70er-Jahre werden Lili und Duke ein Paar: sie, die Tochter einer weißen Intellektuellen-Familie, mit allen Möglichkeiten aufgewachsen, und er, der schwarze junge Mann aus dem Süden. Ihr gemeinsames Leben entwickelt sich schnell zu einem rasanten Auf und Ab, voller Möglichkeiten, Verführungen, Rückschläge. Beide verlassen sich aufeinander, doch hinter Lilis Schönheit, Charme, ihrer Klugheit und Raffinesse verbirgt sich nicht zuletzt eine mörderische Wut, die alles und jeden zu verschlingen droht.

 

Paulus Hochgatterer: ›Der Tag an dem mein Großvater in Held war

Eine berührende Geschichte über Sehnsucht, Angst und Alltag im Krieg
Im Oktober 1944 taucht auf einem Bauernhof in Niederösterreich ein junges Mädchen auf, verstört und offenbar ohne Erinnerung. Nelli wird aufgenommen und wächst in die Familie hinein. Einige Monate später kommt eines Nachts ein Russe auf den Hof. Er hat nichts bei sich außer einer Leinwandrolle, die er hütet wie seinen Augapfel. Zwischen ihm und dem Mädchen entspinnt sich eine zarte Beziehung, die durch das Eintreffen einer Gruppe von Wehrmachtssoldaten jäh unterbrochen wird. Glanzvoll und fulminant erzählt Paulus Hochgatterer die Geschichte eines verschollenen Gemäldes – und von einem einfachen Mann, der zum Helden wird.

 

Sissel-Jo Gazan
Was du von mir wissen sollst
Irene Dische
Schwarz und Weiß
Paulus Hochgatterer
Der Tag, an dem mein Großvater ein...

 

Über dunkle Geheimnisse, Schuld und Rache

Pauliina Susi: ›Die Kollision

Eine verhängnisvolle Fahrt über das Mittelmeer

Leia Laine und ihre Schwester machen eine Woche lang Urlaub auf einem Luxuskreuzer. Doch Leia wird den Verdacht nicht los, dass auf dem Schiff irgendetwas nicht stimmt, und schon bald verwandelt sich die entspannte Kreuzfahrt in einen Albtraum. An Bord eines einfachen Fischerbootes sind die elfjährige Amira und ihre Eltern ebenfalls auf dem Weg über das Mittelmeer, in banger Hoffnung auf eine bessere Zukunft. Das kleine Boot und das Kreuzfahrtschiff – sie steuern aufeinander zu, sie begegnen sich. Luxus und Elend kollidieren gnadenlos.

 

Anja Jonuleit: ›Die fremde Tochter

»Man hatte sie in Watte gepackt. Doch das war nun vorüber.«

Von einer Sekunde auf die andere ändert sich das geordnete Leben von Lin Berwanger, Erbin einer mächtigen Pariser Tee-Dynastie: Im Krankenbett lüftet ihre Mutter Émilie das Geheimnis um Lins Vater, Monsieur Cho – in ganz Paris bekannt als »die feinste Nase für Tee«. Jahrelang wohnte er nur wenige Meter von seiner Tochter entfernt, ohne es zu ahnen. Nun erfährt auch er die Wahrheit. Als Lin und Émilie spurlos verschwinden, stellt er tief getroffen Nachforschungen an. Und gerät – ebenso wie die beiden Frauen – in einen zerstörerischen Strudel aus Schuld, Hass und Rache.

 

Jussi Adler-Olsen: ›Verachtung

Der Bestseller zum Film

›Verachtung‹ ist die nervenzerreißende Verfilmung des Thriller-Bestsellers von Jussi Adler-Olsen. Es ist ein bizarres Bild, das sich Kommissar Carl Mørck am Tatort bietet: In der Kopenhagener Wohnung sitzen drei mumifizierte Leichen an einem Tisch – ein vierter Platz ist leer. Erste Recherchen führen ihn zu einer Frau, die 1987 verschwand. Doch die Spuren reichen weiter, bis in die 50er Jahre. Und dann landet Mørck auf einer Insel mit einer Anstalt, die eine dunkle Vergangenheit hat.

 

Pauliina Susi
Die Kollision
Anja Jonuleit
Die fremde Tochter
Jussi Adler-Olsen
Verachtung

Ein Hauch Magie liegt in der Luft

Nicola Mostyn: ›Total verschossen – immer Ärger mit dem Liebesgott

»Muss nur noch kurz die Welt retten.«

Als ein scheinbar durchgeknallter Mann namens Dan in das Büro der Anwältin Frida platzt und ihr eröffnet, sie sei dazu ausersehen, die Welt zu retten, setzt sie ihn ruckzuck vor die Tür. Aber dann passieren mysteriöse Dinge − und sie muss der Wahrheit ins Auge blicken: Der attraktive Dan ist tatsächlich das Orakel von Delphi, die griechischen Götter sitzen immer noch munter im Olymp. Und sie ist auserwählt, einen finsteren Plan von Eros‘ diabolischem Bruder Anteros zu vereiteln und die Welt sowie die Liebe zu retten. Seufzend legt sie die High Heels zur Seite und macht sich ans Werk.

 

Peter Graf (Hrsg.): ›Eine ungemein eigensinnige Auswahl unbekannter Wortschönheiten aus dem Grimmschen Wörterbuch

Eine Blütenlese aus dem Grimmschen Wörterbuch

Im April 1838 beginnt Jacob Grimm mit der Ausarbeitung der ersten Artikel für »Das Deutsche Wörterbuch«, das größte und umfassendste Wörterbuch zur deutschen Sprache. Er wendet sich den Buchstaben A, B, C zu, Bruder Wilhelm steigt beim D in die Arbeit ein – und es beginnt ein lexikographisches Martyrium. Erst 1961 wird das Werk mit Band 32 abgeschlossen, darin zeugen ca. 320.000 Stichwörter auf 34.824 Seiten von einem geradezu unfassbaren Sprachreichtum.
Das Grimmsche Wörterbuch ist die Wunderkammer und das Wortgedächtnis der Deutschen Sprache. Peter Graf hat aus diesem Füllhorn eine ungemein anregende und amüsante Auswahl uns unbekannter Wortschönheiten, anzüglicher Kuriositäten und märchenhaft-exotischer Wortkreationen getroffen.

 

Ben Aaronovitch: ›Die Glocke von Whitechapel

Heiß ersehnt: Der neue, große Roman mit Peter Grant!

Constable und Zauberlehrling Peter Grant steht vor seiner größten Herausforderung: Das Schicksal Londons steht auf dem Spiel. Der gesichtslose Magier, verantwortlich für grauenvolle übernatürliche Verbrechen, ist zwar endlich demaskiert und auf der Flucht. Doch er verfolgt einen perfiden Plan, der ganz London in den Abgrund stürzen könnte. Um den Gesichtslosen zu stoppen, muss Peter all seine magischen Kräfte aufbieten – und einen bösen alten Bekannten kontaktieren: Mr. Punch, den mörderischen Geist des Aufruhrs und der Rebellion.

 

Nicola Mostyn
Total verschossen - immer Ärger mit...
Peter Graf
Eine ungemein eigensinnige Auswahl...
Ben Aaronovitch
Die Glocke von Whitechapel

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