Unsere dtv-Neuerscheinungen im März

Am liebsten würden wir jeden Monat den gesamten Stapel nach Hause tragen! Wem geht es auch so? Mit unseren Neuerscheinungen für den März haben wir die Qual der Wahl zwischen düsteren Thrillern wie ›Trauma – Kein Entkommen‹ von Christoph Wortberg oder ›All die dunklen Lügen‹ von Joanna Schaffhausen, dem bewegenden Literaturdebüt ›Zwischen Du und Ich‹ von Mirna Funk und der langersehnten Fortsetzung um das Elfenmädchen Lia: ›Lia Sturmgold – Das Geheimnis der Meereselfe‹ von Aniela Ley. Lasst euch inspirieren!

 

Die schönsten Kindergeschichten

Malin Klingenberg: ›Elchtage‹

Wie man erwachsen wird und dabei einen Elch zähmt
 

Viele Dinge haben sich während des Sommers verändert: Johanna hat mit der Mittelstufe begonnen, und ihre beste Freundin Sandra verbringt ihre Freizeit lieber mit den beliebtesten Mädchen der Klasse statt mit Johanna.
Warum muss sich nur immer alles verändern? Johanna möchte, dass die Dinge so bleiben, wie sie schon immer waren.
Zum Glück hat sie Ihre Hütte im Wald, die Hütte, die sie zusammen mit Sandra gebaut hat. Dort kann sie nachdenken, die Natur genießen und Tiere beobachten. Und eines Tages sind sie da, spazieren einfach vor ihre Hütte: Elche! Und schon steckt Johanna in einem spannenden Abenteuer, in dem gefährliche Elchjäger, merkwürdige Tierschützer und auch ein seltsamer Junge eine wichtige Rolle spielen.

 

Juli Zeh›Socke und Sophie – Pferdesprache leicht gemacht

Das Problem sitzt im Sattel
 

Pony Socke wurde misshandelt und hat jedes Vertrauen in den Menschen verloren. Für Sophie geht ein Traum in Erfüllung, als sie Socke in Pflege nehmen darf. Aber der Traum zerplatzt: Sophie muss erkennen, dass Socke und sie sich einfach nicht verstehen. Die andauernden Missverständnisse zwischen Pony und Mädchen führen zu gefährlichen Situationen. Und dann droht da noch die ultimative Katastrophe: Wenn Socke sich nicht bald reiten lässt, läuft er Gefahr, als vermeintliches Problempferd eingeschläfert zu werden … Sophie muss Pferdesprache lernen, und zwar schnell.

 

Hana Tooke: ›Die elternlosen Erlebnisse der unzertrennlichen Fünf‹

Unerschrocken, ungewöhnlich, unvergesslich, UNZERTRENNLICH
 

Vor zwölf Jahren wurde Milou mit ihrem Kuscheltier auf dem Dach des berühmtesten Waisenhauses von Amsterdam gefunden. Seitdem hofft sie auf die Rückkehr ihrer Eltern. Doch bevor diese auftauchen, steht der Zuckerhändler Bas Rotman vor der Tür. Er will Milou und ihre vier Freunde adoptieren, um sie auf seinem Schiff schuften zu lassen. Höchste Zeit zu fliehen! Die fünf folgen einer Spur, die in Milous Kuscheltier versteckt war: eine Taschenuhr, in die Koordinaten eingraviert sind. Der Weg zu Milous Familie? Er führt sie durch enge Gassen und über gefrorene Kanäle bis zu einer alten Windmühle. Wo sind ihre Eltern? Was ist damals passiert? Während die fünf nach Antworten suchen, sucht jemand anders längst nach ihnen …

 

Malin Klingenberg
Elchtage
Juli Zeh
Socke und Sophie – Pferdesprache...
Hana Tooke
Die elternlosen Erlebnisse der...

 

Literarische Highlights

Mirna Funk: ›Zwischen Du und Ich‹

Von der Gewalt der Vergangenheit und der Liebe der Gegenwart
 

Wenn Nike ihre Wohnung in Berlin-Mitte verlässt, muss sie am Stolperstein ihrer Urgroßmutter vorbei. Nike ist als Jüdin in Ostberlin aufgewachsen, jede Straße trägt Erinnerung, auch schmerzhafte. Als sie ein Jobangebot in Tel Aviv bekommt, nimmt sie an. Dort trifft sie Noam, er ist Journalist, seine Geschichte ist tief und komplex. Nike lässt ihn in ihr Leben, als ersten Mann seit Jahren. Doch zwischen ihr und Noam steht Noams Onkel Asher. Der ist vereinnahmend und brutal und setzt alles daran, dass Nike aus Noams Leben verschwindet. Furchtlos und berührend erzählt Mirna Funk von der Gewalt, die in Nikes und Noams Familiengeschichten steckt. Wie leben sie mit ihren individuellen Bruchstellen? Und wie können sie einander lieben?

 

Euripides: ›Die gr0ßen Stücke‹

Mit Raoul Schrott entdecken, wie modern Euripides ist
 

Liebe und Leidenschaft, Mord und Heimtücke, Zweifel und Verantwortung – Euripides’ Tragödien sind Fundament der Weltliteratur und von verblüffender Aktualität: ›Alkestis‹ ist das erste feministische Drama der Weltgeschichte, seine ›Bakchen‹ analysieren das Sektenwesen und seine ›Orestie‹ – die hier erstmals seit der Antike wieder präsentiert wird – ist nach wie vor eines der besten Stücke über Terrorismus und Populismus. Raoul Schrott macht sie mit großer sprachlicher Virtuosität zu Dramen von heute: mitreißend, modern, monumental.

 
 
15 Geheimdienste, 1001 Theorien & ein unbeirrbarer Kommissar
 

Es ist das Jahr 2010, noch herrscht Frieden in Syrien. Die italienische Botschaft in Damaskus bekommt ein Fass mit Olivenöl angeliefert, darin die Leiche eines Kardinals. Kommissar Barudi will das Verbrechen aufklären; Mancini, ein Kollege aus Rom, unterstützt ihn und wird sein Freund. Auf welcher geheimen Mission war der Kardinal unterwegs? Und wie stand er zu dem berühmten Bergheiligen, einem Muslim, der sich auf das Vorbild Jesu beruft? Als die beiden Kommissare der Aufklärung zum Greifen nahekommen, fallen sie in die Hände bewaffneter Islamisten.

 
Mirna Funk
Zwischen Du und Ich
Euripides
Die großen Stücke
Rafik Schami
Die geheime Mission des Kardinals

 

Auf den Spuren der Zeit

Daniel Lee: ›Der Sessel‹

Ein rätselhafter Fund führt in eine dunkle Vergangenheit
 

Eine Studentin kauft in Prag einen alten Sessel – und entdeckt darin Jahrzehnte später persönliche Papiere eines Deutschen aus der NS-Zeit. Daniel Lee erfährt von der Geschichte und beginnt nachzuforschen: Wer war der Mann? Wie lebte er?
Akribische Recherchen offenbaren: Der Vorbesitzer des Sessels war SS-Obersturmführer und nahm am brutalen deutschen Vernichtungskrieg in Russland teil, ab 1943 beaufsichtigte er die Rekrutierung und den Einsatz von Zwangsarbeitern in Prag. Sein Werdegang steht beispielhaft für die vielen »normalen« Menschen, die in der verbrecherischen Maschinerie des NS-Regimes dienten. Zugleich wird deutlich: dieses Erbe lastet mit traumatischen Spätfolgen auf den Nachkommen von Tätern und Opfern.

 

Johannes Fried: ›Kein Tod auf Golgatha‹

Jesus hat die Kreuzigung überlebt!
 

Was wissen wir zuverlässig über Jesus? Dass er gelebt hat und um das Jahr 30 am Kreuz gestorben ist, gilt als Minimalkonsens. Doch medizinische Erkenntnisse legen nahe, dass er die Kreuzigung überlebt hat: Folgt man der nüchternen Darstellung des Johannes, fiel der gekreuzigte Jesus in eine todesähnliche Kohlendioxidnarkose. Nur eine gezielte Punktion kann das Leben retten – und genau dafür sorgte der Lanzenstich eines römischen Kriegsknechts. Jesus wurde ungewöhnlich früh vom Kreuz abgenommen, ins Grab gelegt und bald darauf lebend gesehen. Der renommierte Historiker Johannes Fried begibt sich auf eine höchst spannende Spurensuche, die ihn von den Evangelien bis zur Frühgeschichte des Islams führt.

 

Patrik Svensson: ›Das Evangelium der Aale‹

»Svenssons Buch ist ein Meisterwerk.« Die Welt
 

In seiner Kindheit war Patrik Svensson seinem Vater nie so nah wie beim Aalfischen. Als Erwachsener stellt er fest: Der besonderen Beziehung zu seinem Vater kommt er nicht auf die Spur, ohne nach dem Fisch zu suchen, der sie miteinander verband – und über den wir bis heute erstaunlich wenig wissen. Poetisch und kenntnisreich entwirft Svensson eine Natur- und Kulturgeschichte der Aale, von Aristoteles und Sigmund Freud bis zu Günter Grass, und verknüpft sie mit seiner persönlichen Geschichte. Auf verschlungenen Wegen wird das Rätsel des Aals zum Bild für das Leben selbst. Und ›Das Evangelium der Aale‹ zu einer großen, umwerfenden Erzählung über ein sonderbares Tier und die Suche nach dem eigenen Ursprung und Ziel.

 
Daniel Lee
Der Sessel
Johannes Fried
Kein Tod auf Golgatha
Patrik Svensson
Das Evangelium der Aale

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