Unsere dtv-Neuerscheinungen im Oktober 2019

 

Der Sommer ist mit dem Einzug der kalten Temperaturen nun wirklich zu Ende – doch wir sind gar nicht mal so traurig und stimmen uns mit unseren Neuerscheinungen im Oktober auf die kalte Jahreszeit ein! Zum Beispiel mit ›Wieder alles weich und weiß‹ von den beiden Herausgebern Andreas Wirthensohn und Michael Frey oder Antje Szillats tierischem Abenteuer ›Henning – Ein Elch reist ins Glück‹. Wer im Herbst lieber eine moderne Odysee schmökert – vielleicht eingewickelt in eine Decke und mit einer Tasse Tee? – ist mit ›Oreo‹ von Fran Ross bestens bedient. Für was entscheidet ihr euch?

 

Über die Wurzeln von Menschen

Fran Ross: ›Oreo

»Die Wiederentdeckung dieses Buches und die grandiose Übertragung von Pieke Biermann ist ein Glücksfall.« Max Czollek

Christine ist sechzehn, hat eine schwarze Mutter und einen jüdischen weißen Vater und wächst auf in Philadelphia, verspottet als »Oreo« (wie der Keks) – eine doppelte Außenseiterin. Der Vater hat sich früh aus dem Staub gemacht und ihr ein Geheimnis hinterlassen, für dessen Lösung sie ihn finden muss. Auf nach New York!

Unterwegs trifft sie unglaubliche Leute: einen schwulen »Reisehenker«, der anonym Manager feuert, einen Radio-Macher, der nicht spricht, einen grotesk tumben Zuhälter und endlich auch ihren Vater. Nicht jeder ist ihr wohlgesinnt. Aber Oreo überlebt alle und alles dank ihres selbsterdachten Kampfstports WITZ, getreu ihrem Motto: »Niemand reizt mich ungestraft.«

Oreo folgt der Theseus-Sage mit all ihren Volten bis zum letzten irrwitzigen Twist, dem Vatergeheimnis. Aber der antike Held ist heute jüdisch, schwarz und weiblich.

 

Sabine Friedrich: ›Einige aber doch

»Mein größter Wunsch ist, dass du, wenn du an mich denkst, glücklich bist.«

Fast alle Frauen und Männer, die die Gestapo als ›Rote Kapelle‹ zusammenfasste, erwartete am Ende der gewaltsame Tod. Aber so gleich ihr Schicksal, so unterschiedlich ihre Lebenswege. Sabine Friedrich erzählt nicht von Helden einer fernen Vergangenheit, sondern von entschlossenen und suchenden, zweifelnden und überzeugten, zornigen und liebenden Menschen, die gezwungen waren, sich zu den Gegebenheiten ihrer Zeit zu verhalten wie alle anderen auch. Die meisten fügten sich. Viele murrten. Wenige handelten. Einige aber doch.

 

Science Busters: ›Warum landen Asteroiden immer in Kratern?

»Man merkt sich das, worüber man lacht.« Die Presse

Kann man in einem Schwarzen Loch zu spät kommen? Warum vergessen wir auf dem Weg von einem Zimmer ins andere, was wir dort wollten? Wie klingt Käse? Diese und viele weitere Fragen zum Leben im All und auf unserem Planeten beantworten die Science Busters fundiert, absolut verständlich und mit sehr viel Witz. So wird ganz nebenbei viel Wissenswertes vermittelt. Ratschläge für die Planung der Übersiedlung auf den Mars fehlen ebenso wenig wie die durchaus ernsthafte Betrachtung aktueller Probleme wie Klimawandel oder Tierversuche. Und zwischendurch gibt es auch Anregungen zu eigenen Experimenten.

 

Sabine Friedrich
Einige aber doch
Science Busters
Warum landen Asteroiden immer in...

 

Was für ein tierischer Spaß!

Antje Szillat: ›Henning – Ein Elch reist ins Glück

Mit Henning kommt das Glück

Eigentlich hat der junge Elch Henning ein wunderbares Leben in einem deutschen Filmtierpark: tägliche Streicheleinheiten und sogar zum TV-Star hat er es geschafft. Wäre da nicht das schöne Elchmädchen Finja in seiner fernen Heimat Schweden. Als Henning zufällig wieder von ihr hört, ist ihm klar: Er muss nach Hause – dorthin, wo sein Herz schlägt. Und zwar sofort. Mitten in den Dreharbeiten türmt er vom Set. Doch der Weg ist weit, zu weit für einen verliebten Elch. Also nimmt Henning gerne jede Mitfahrgelegenheit wahr. Dafür schenkt er allen ein offenes Ohr. Und siehe da: so ein zuhörender Elch kann ein Leben verändern – auch, wenn er gar nichts sagt!

 

Birgit Niehaus: ›Weitgucker, Schnellspucker, Wegducker – Rekordverdächtiges aus der Tierwelt

Das Tierreich sucht den Superstar
Wer ist schneller – Segelfisch oder Windsurfer? Welches Tier kann sogar mit den Füßen hören? Und welches Tier macht den größten Krach?
Das Tierreich produziert unglaubliche Rekorde und verblüffende Fakten. Hier werden sie unterhaltsam aufbereitet und anschaulich vor Augen geführt – mal in Quizform, als Suchbild oder als Anleitung zum eigenen Experimentieren.

 

Uwe Timm: ›Rennschwein Rudi Rüssel

Es rennt und rennt und rennt…

»Wir haben zu Hause ein Schwein. Ich meine damit nicht meine kleine Schwester …«

Alles beginnt damit, dass Zuppi bei einer Tombola den Hauptpreis gewinnt: ein Ferkel. Rudi Rüssel verändert den Familienalltag gründlich. Aber der Hausbesitzer Buselmeier hat keinen Sinn für diese Art Haustiere. So zieht die Familie an den Rand eines großen Fußballfeldes. Hier kann der Vater, ein arbeitsloser Ägyptologe, Platzwart werden und Rudi in Ruhe Schwein sein. Doch dann entdeckt Hausschwein Rudi seine wahre Größe als Rennschwein …

 

Antje Szillat
Henning – Ein Elch reist ins Glück
Birgit Niehaus
Weitgucker, Schnellspucker, Wegducker...
Uwe Timm
Rennschwein Rudi Rüssel

 

Sommer ade – hallo, kalte Jahreszeit

Astrid Ruppert: ›Obendrüber, da schneit es

Vom Zauber eines Weihnachtsabends

In einem alten Mietshaus blicken die Bewohner ohne jegliche Vorfreude auf das bevorstehende Weihnachtsfest. Auf jedem Stockwerk und in jeder Wohnung dominieren Hektik, Streit oder Einsamkeit. Nur die fünfjährige Jule lässt sich den Glauben an das Christkind nicht nehmen und schenkt der Hausgemeinschaft ein Fest voller Hoffnung und Liebe. Eine berührende Weihnachtsgeschichte über das große Glück der Freundschaft.

 

Bjørn Ousland: ›Reise ins ewige Eis

Für alle zukünftigen berühmten Polarforscher und -forscherinnen

Mit Fridtjof Nansen, dem berühmten Polarforscher auf Expedition gehen, mit ihm auf der Fram, seinem legendären Schiff, ins ewige Eis aufbrechen. Was für ein tolles Erlebnis! Als die Fram im Drifteis zu weit vom Nordpol abkam, entschied Nansen, zu Fuß zum Nordpol zu gehen. Gemeinsam machte er sich mit seinem Heizer Hjalmar Johansen auf Skiern, mit 28 Schlittenhunden und auf zwei Schlitten auf den Weg. Zwei todesmutige Männer auf einer strapaziösen Reise – und der Leser mittendrin: Wie waren Ausrüstung, Wetterbedingungen, Tierwelt, körperliche wie geistige Belastungen, was für Power-Riegel sollte man bei einer solchen Expedition unbedingt dabeihaben? Auch wenn die beiden Männer den Nordpol nicht erreicht haben, wurden sie als Helden gefeiert – und das zu Recht, wie man nach der Lektüre dieses Buches weiß.

 

Andreas Wirthensohn (Hrsg.), Michael Frey (Hrsg.): ›Wieder alles weich und weiß

Schneegedichte, die niemanden kalt lassen

Von vielen sehnlich, von anderen mit Bangen erwartet, werden die gefrorenen Wassertröpfchen zum poetischen Ereignis. Flockentaumel, Schneelandschaften, dampfender Atem und Fußstapfen im unberührten Weiß. In sieben Kapiteln wird alles Heitere, Spannende und Nachdenkliche aufgeboten, wozu die weißen Flocken Dichter inspiriert haben – einschließlich der Frage, wo die Schneemänner bleiben, wenn sie geschmolzen sind.

 

Astrid Ruppert
Obendrüber, da schneit es
Bjørn Ousland
Reise ins ewige Eis
Andreas Wirthensohn, Michael Frey
Wieder alles weich und weiß

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