Unsere dtv-Neuerscheinungen im Oktober

Die Blätter färben sich bunt und das Wetter lädt wieder zu gemütlichen Leseabenden ein. Wir haben im Oktober die richtigen Bücher für die länger werdenden Abende. Unsere Sachbuch-Highlights versprechen spannende und informative Lektüre. Und für kleine und große Weihnachtsfans gibt es bereits die ersten Weihnachtsgeschichten.

Für lange Leseabende

Denis Thériault: ›Siebzehn Silben Ewigkeit

Eine Liebeserklärung an das Briefeschreiben

Bilodo, ein junger Postbote aus Montreal mit einer Vorliebe für Kalligrafie, geht seinem Beruf voller Leidenschaft nach: Heimlich öffnet er abends über Wasserdampf handgeschriebene Briefe. Dabei stößt er eines Tages auf die ungewöhnliche Korrespondenz zwischen Professor Grandpré und Ségolène, die sich Haikus schicken. Bilodo verliebt sich in Ségolène. Als Grandpré bei einem Unfall ums Leben kommt, ersinnt Bilodo einen waghalsigen Plan: Er will in die Identität des Professors schlüpfen und lernen, wie man mit siebzehn Silben die Ewigkeit einfängt.

Sybil Volks: ›Wintergäste

Die Geschichte der Familie Boysen

Die Nachricht von Inge Boysens Tod war ein Fehlalarm. Doch da haben sich Kinder und Kindeskinder bereits in dem kleinen Haus hinter dem Deich versammelt. Kurz vor dem Jahreswechsel schneidet ein Schneesturm Haus Tide und seine Bewohner von der Außenwelt ab. Während draußen die Welt vereist, köcheln im Innern alte Feindseligkeiten und neue Sehnsüchte hoch.

Andreas Schimmelbusch: ›Habe nichts mehr außer mir

Die Liebe der anderen

Beziehungsgeschichten, verquere Liebesgeschichten, Einsamkeitsgeschichten und Geschichten über den Hunger nach Geschichten: Die Helden von Andreas Schimmelbusch sind auf der Flucht, vor sich, ihrem Leben. Es treibt sie in die Ferne nach Reykjavik, Frankfurt, New York, Kalifornien. Auf ihren Streifzügen durch fremde Weltstädte beobachten sie gebannt, was andere erleben – Banker, Schauspieler, Kreative, Trickbetrüger. Andreas Schimmelbusch erzählt originell und überraschend von Sehnsucht, Einsamkeit und dem Traum von der großen Bühne – für das eigene Leben.

 

Denis Thériault
Siebzehn Silben Ewigkeit
Sybil Volks
Wintergäste
Andreas Schimmelbusch
Habe nichts mehr außer mir

Ratgeber und Sachbücher

Bettina Lemke: ›Ikigai. Den Sinn des Lebens im Alltag finden

Die Lebensphilosophie aus Japan

Ikigai – dieses schöne, klangvolle Wort steht im Japanischen für das Glück, einen Sinn im Leben gefunden zu haben. Studien belegen, dass Menschen mit viel Ikigai ein erfülltes Leben und eine höhere Lebenserwartung haben. Ikigai steckt in jedem von uns. Es ist wie ein innerer Schatz, den es zu entdecken gilt. Bettina Lemke begleitet uns auf dem Weg zu dieser wertvollen Ressource und leitet uns mithilfe zahlreicher praktischer Übungen an, unser persönliches Ikigai zu finden.

Fritz R. Glunk: ›Schattenmächte

Unter Ausschluss der Öffentlichkeit

Wer macht unsere Gesetze? In repräsentativen Demokratien ist es Aufgabe der Parlamente, Gesetze auszuarbeiten und zu verabschieden.
Doch transnationale Netzwerke ziehen diese Aufgabe immer mehr an sich. Sie setzen globale Standards und Normen, die von den Parlamenten nur noch übernommen werden. Fritz Glunk ermöglicht uns mit ›Schattenmächte‹ Einblicke in die internationale Strippenzieher-Szene. Und er zeigt Möglichkeiten, wie wir dieser Entwicklung entgegenwirken können.

Igal Avidan: ›Mod Helmy

Die wahre Geschichte des »arabischen Schindler«

Die meisten Menschen in Nazi-Deutschland reagierten gleichgültig auf die Judenverfolgung, viele nahmen aktiv daran teil. Nur 600 von ihnen wurden von Yad Vashem als Judenretter geehrt und ein einziger war ein Araber. Der Arzt Mod (Mohamed) Helmy wurde von den Nationalsozialisten als »Nichtarier« diskriminiert und als Ägypter inhaftiert. Trotzdem half er jahrelang einer jüdischen Familie, sich vor der Gestapo zu verstecken. Mitten in Berlin gelang es ihm sogar mithilfe von Hitlers Intimfreund, dem Mufti von Jerusalem, eine Jüdin als Muslima in Sicherheit zu bringen. Igal Avidan fand Helmys ehemalige Patienten, besuchte seine Verstecke und zeichnet seine einzigartige Geschichte nach.

 

Fritz R. Glunk
Schattenmächte

Weihnachten für die ganze Familie

Matt Haig: ›Das Mädchen, das Weihnachten rettete

Das zweite Weihnachtsbuch von Bestsellerautor Matt Haig

Die achtjährige Waise Amelia fristet ein kärgliches Dasein als Kaminkehrermädchen und hofft inständig auf Rettung durch den Weihnachtsmann. Der hat jedoch alle Hände voll zu tun: Aufruhr im Wichtelreich, Rentiere, die vom Himmel fallen, der Weihnachtszauber, der schwächer wird – wenn das so weitergeht, droht Weihnachten auszufallen. Aber Amelia ist kein gewöhnliches Mädchen: Nur mit ihrer Hilfe kann der Weihnachtszauber gerettet werden!

Lars Simon: ›Gustafsson Jul

»God Jul« im tief verschneiten Schweden

Zehn Jahre lang hat sich Carl-Johann Gustafsson (81) von seiner Familie zurückgezogen ? das soll sich jetzt ändern. Gemeinsam mit der Familie will er Weihnachten auf seinem Landgut feiern, wie früher. Seine Kinder und Enkelkinder folgen der Einladung nur widerwillig, denn die Familienbande existieren schon lange nicht mehr. Aber niemand will etwas verpassen, und womöglich wird ja das Erbe verteilt … Am Ende kommt es dann ganz anders als gedacht, doch glücklicherweise haben die gute Seele des Hauses, Diener Alfred, und der Weihnachtsmann höchstselbst ihre Finger im Spiel.

Friedbert Stohner: ›Ein Rentier kommt selten allein. Unser Jahr mit dem Weihnachtsmann

In 12 Monaten durchs Jahr mit dem Weihnachtsmann

Es beginnt alles am ersten Weihnachtstag. Da klingelt es bei Wetekamps und draußen steht der Weihnachtsmann. Er solle jetzt ein Jahr lang hier wohnen, sagt er, das hätten die Herrschaften im himmlischen Weihnachtsamt so bestimmt, und nein, machen könne man dagegen nichts, sonst gebe es nächstes Jahr auf der ganzen Welt keine Weihnachtsgeschenke. Im Übrigen sei sein Aufenthalt streng geheim. Von da an ist ein Jahr lang nichts mehr, wie es war: Im Garten grasen Rentiere, in der Garage ist der große Schlitten versteckt, und bald tauchen die Helfer des Weihnachtsmanns auf: nachtaktive Wichtel, die ihre Team-Meetings im Wohnzimmer abhalten. Ob sich all das vor neugierigen Nachbarn, Verwandten und Freunden verbergen lässt? Und halten die Wetekamps selbst das alles aus? Aber sicher doch! Wer’s nicht glaubt, braucht an Weihnachten nur unter den Baum zu schauen.

 

Matt Haig
Das Mädchen, das Weihnachten rettete
Lars Simon
Gustafssons Jul
Friedbert Stohner
Ein Rentier kommt selten alleinUnser...

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