Unsere dtv-Neuerscheinungen im September 2019

Der Sommer neigt sich langsam dem Ende zu, doch bei uns scheint die Bücher-Sonne noch mit voller Kraft! Stöbert euch durch unsere September-Neuerscheinungen und entdeckt beispielsweise mit George Eliots ›Middlemarch‹ Klassiker neu! Wer gerne mehr darüber wissen möchte, wie die Bewohner eines Zoos im Weltall aussehen, ist hingegen mit ›Der wundersame Weltraumzoo‹ von Meike Haas gut beraten. Oder wie wäre es mit ein paar Tipps zur Selbstliebe? Dann lest doch mal in ›Liebe dich selbst und die anderen werden dich gernhaben‹ von Fabrice Midal rein!

 

Wenn Menschen (und Tiere) zusammenwohnen

Celeste Ng: ›Kleine Feuer überall

Für alle, die eigene Wege gehen und überall kleine Feuer legen

Vom Außenanstrich der Häuser bis zum Alltag ihrer Bewohner: Alles in Shaker Heights, einem beschaulichen Vorort von Cleveland, ist passgenau durchgeplant. Keiner verkörpert diesen Geist mehr als Elena Richardson mit ihrer Familie wie aus dem Bilderbuch. Sie hat ein gutes Herz, deshalb nimmt sie die alleinerziehende Künstlerin Mia Warren als Mieterin auf und behandelt deren Tochter Pearl auch sofort, als wäre sie ihr eigenes Kind. Sie überlässt nichts dem Zufall, darum gräbt sie heimlich in Mias mysteriöser Vergangenheit. Woher nur kommt diese magische Anziehung, die das Mutter-Tochter-Gespann auf alle Richardsons ausübt? Über das Gewicht von Geheimnissen und den verheerenden Glauben, das bloße Befolgen von Regeln könne Katastrophen verhindern.

 

Meike Haas: ›Der wundersame Weltraumzoo

Die wunderbarste Tierrettung der Welt

Nelly und Julius trauen ihren Augen nicht, als eine echte Weltraumrakete direkt auf ihren Garten zusteuert, einen Kescher ausfährt und Julius’ Meerschweinchen Bommel von der Wiese pflückt. Ohne zu Zögern springen die beiden auf und landen nach einer rasanten Fahrt durch das All im wundersamen Weltraumzoo von Professor Adamar Tull. Bei ihm finden Tiere in Not aus dem ganzen Universum ein sicheres Zuhause. Nelly und Julius fühlen sich schnell wohl unter den eigenartigen Kugelwesen, Sofatieren und Zottelmoks. Doch dann taucht jemand auf, der es ausgerechnet auf die wertvollsten Zoobewohner abgesehen hat.

 

Madeleine Prahs: ›Die Letzten

Über Mieten, Mord und abgefackelte Perücken

Herbst, in einer deutschen Großstadt: Das letzte unsanierte Haus in der Hebelstraße wird »leergewohnt«. Karl Kramer, 55, Hausmeister, Elisabeth Buttkies, 72, Deutschlehrerin a. D. und Jersey, 28, Studentin in Teilzeit, sind noch übrig – und sie könnten unterschiedlicher nicht sein. Die Welt vor der Tür meint es nicht immer gut mit ihnen, drinnen pflegen sie ihre Wunden – bis der Brief des Eigentümers kommt: Kernsanierung. Auszug. Endgültig. Der Kampf um ihr vermeintlich letztes Stückchen »Ich« beginnt. Man verbarrikadiert sich, Katzen werden vergiftet und Perücken abgefackelt. Fast ist es zu spät, doch dann schließen sich »die Letzten« zusammen. Am Ende blühen die Geranien wieder. Es ist Frühling. Drei sind glücklich. Und einer ist tot.

 

Celeste Ng
Kleine Feuer überall
Meike Haas
Der wundersame Weltraumzoo
Madeleine Prahs
Die Letzten

 

Klassiker neu entdeckt

George Eliot: ›Middlemarch

»›Middlemarch‹ ist wahrscheinlich der bedeutendste englische Roman überhaupt.« Julian Barnes

Die Grenzen des Dorfes sind die Grenzen unserer Welt. Das akzeptieren vielleicht die restlichen Bewohner von Middlemarch, aber nicht Dorothea und Tertius. Wieso sollte einer jungen Frau der Zugang zu Wissen und Geist verschlossen bleiben, wenn die alten Männer damit nur Schindluder treiben? Und warum sollte ein junger Arzt nicht neue Methoden anwenden dürfen, wenn man dadurch Menschenleben retten kann? Neugier ist Pflicht für Dorothea und Tertius. Und um ihre Pflicht zu erfüllen, setzen sie vieles aufs Spiel.

 

Samuel Selvon: ›Eine hellere Sonne

Wie baut man sich eine Zukunft mit Mut und Witz?

Er ist gewitzt, liebenswert und unausstehlich: der 16-jährige Tiger, den seine Eltern mit einem Mädchen verheiraten, das er noch nie gesehen hat. Wie er ist ganz Trinidad Anfang der Vierzigerjahre im Aufbruch – plötzlich schlagen die Amerikaner auf und ziehen einen Highway quer über die Insel. Also Schluss mit den Gelegenheitsarbeiten. Raus aus den Bretterbuden. Auf in die Arme der Amerikaner. Und dann? Ein karibischer Roman, in dessen strahlendem Licht Selvon eine große Frage stellt: Wie baut man sich ein Leben auf, wenn man gar nichts hat – nichts außer Mut und Witz.

 

Max Kruse: ›Urmel aus dem Eis

Happy Birthday, kleines Urmel!

Auf der schönen Insel Titiwu bei Professor Habakuk Tibatong leben der junge Tim Tintenklecks und die Tiere Wutz, Seele-Fant, Ping Pinguin und Wawa. Eines Tages passiert etwas sehr Aufregendes: Am Strand wird ein Eisberg angespült, in dem sich ein riesiges Ei verbirgt. Und aus dem Ei schlüpft ein seltsames Wesen: das Urmel! Damit gehen die Abenteuer los.

 

George Eliot
Middlemarch
Samuel Selvon
Eine hellere Sonne
Max Kruse
Urmel aus dem Eis

 

Tipps, die glücklich machen

Fabrice Midal: ›Liebe dich selbst und die anderen werden dich gernhaben

Umarme den Narziss in dir

Viele Menschen halten ihre eigenen Bedürfnisse und Wünsche für weniger wichtig als die von anderen. Sie machen sich klein und stehen zurück, kurz: Sie erlauben es sich nicht, sich selbst zu lieben. Doch Selbstliebe ist notwendig, um eine gefestigte Persönlichkeit zu entwickeln.
Der Bestsellerautor und Philosoph Fabrice Midal geht in diesem Buch einen wesentlichen Schritt weiter. Er legt überzeugend dar, dass wir nur mithilfe narzisstischer Anteile unserer Persönlichkeit in der Lage sind, unseren inneren Reichtum, unsere Ressourcen und Qualitäten zu erkennen. Das ist für uns und die Menschen unseres Umfelds ein Gewinn. Denn erst wenn wir verstanden haben, wer wir sind, können wir uns anderen öffnen und auch ihnen mit Liebe begegnen.

 

Pierdomenico Baccalario, Frederico Taddia: ›50 kleine Revolutionen, mit denen du die Welt (ein bisschen) schöner machst

Im Dunkeln duschen – Einen Tag ohne Strom und 49 weitere kleine Abenteuer

Die Umwelt braucht Hilfe – deine Hilfe. Mit kleinen Dingen lässt sich viel bewirken. Du kannst den Unterschied machen:

Schaffst du es, einen ganzen Tag ohne Strom auszukommen? Oder eine ganze Woche lang kein Fleisch zu essen? Zu schwierig? Wie wäre es denn, etwas anzupflanzen, was Bienen dringend brauchen? Oder ein Nachbarskind, das du noch nicht so gut kennst, auf ein Eis einzuladen?

Jedes Kind wird etwas finden, was ihm Spaß macht, um mit sich selbst, der Familie und dem Planeten netter umzugehen als bisher. Das Schöne dabei: Jeder wird so zum Held im eigenen Alltag und erlebt Momente, die im Gedächtnis bleiben. Und ist das nicht fast schon eine kleine Revolution?!

 

 

Fabrice Midal
Liebe dich selbst und die anderen...
Pierdomenico Baccalario, Federico Taddia
50 kleine Revolutionen, mit denen du...

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