Unsere Neuerscheinungen im Mai

So farbenfroh wie der Sommer selbst. Unsere Neuerscheinungen im Mai laden Sie zu romantischen, berührenden und humorvollen Stunden ein. Genießen Sie die Sonne und stöbern Sie durch die Highlights aus unserem Monatsprogramm!

Wunderbare Unterhaltung

Anja Jonuleit: ›Rabenfrauen
Ein Roman vor dem Hintergrund eines dunklen Kapitels der jüngeren deutschen Geschichte: der Gründung der Colonia Dignidad – eingebettet in das bewegende Schicksal zweier Frauen.

Celeste Ng: ›Was ich euch nicht erzählte
»Lydia ist tot.« Der erste Satz, ein Schlag, eine Katastrophe. Am Morgen des 3. Mai 1977 erscheint sie nicht zum Frühstück. Am folgenden Tag findet die Polizei Lydias Leiche. Mord oder Selbstmord? Zwischen verschwiegenen Ängsten, enttäuschten Hoffnungen und geheimen Wünschen, findet jeder in der Familie zu seiner eigenen Erklärung für Lydias Tod. Am Ende erfährt nur der Leser, was sich in jener dramatischen Nacht ereignet hat … und hat vielleicht eine Antwort auf die Frage, an welchem Punkt die Tragödie ihren Anfang nahm.

Angelika Jodl: ›Die Grammatik der Rennpferde
Eine Lehrerin, die Ausländern Deutsch beibringt. Ein russischer Ex-Jockey, der Pferdeställe ausmistet. Zwei, die nichts miteinander gemein haben, aber plötzlich miteinander zu tun bekommen, entdecken, dass es manchmal keine Regeln gibt …

Angelika Jodl
Die Grammatik der Rennpferde

Tiefgehende Analyse

Christina Berndt: ›Zufriedenheit
Selbstoptimierung ist in: Ständig plagen wir uns mit dem Gedanken, wie wir noch präziser, effektiver, effizienter mit unseren Ressourcen umgehen und das Beste aus uns und dem Alltag herausholen können. Leider ist das Ergebnis oft gar nicht so wie erhofft. Das Streben nach dem Optimum kann ganz schön unglücklich machen. Dann ist es Zeit innezuhalten und sich auf das Wesentliche zu konzentrieren.

Dirk Kämper: ›Kurt Landauer
Kurt Landauer, als Sohn jüdischer Eltern in Planegg geboren, formte den Verein zu einer anerkannten Adresse mit internationalen Kontakten und führte ihn 1932 zur Deutschen Meisterschaft. Im Nationalsozialismus verlor er seine Arbeitsstelle, nach der Pogromnacht 1938 war er vier Wochen im KZ Dachau interniert. Nach seiner Entlassung aus dem KZ konnte er in die Schweiz fliehen. Obwohl vier seiner Geschwister von den Nazis ermordet wurden, kehrte Landauer 1947 nach München zurück und begann mit dem Wiederaufbau »seines« FC Bayern. Hier wird diesem »urbayerischen und weitblickenden« Mann ein Denkmal gesetzt.

Michael Wolffsohn: ›Zivilcourage
Zivilcourage ist eine Tugend, die höchstes Ansehen genießt. Zivilcourage ist auch eine Tugend, deren Ausübung ein tödliches Ende nehmen kann.

Christina Berndt
Zufriedenheit
Michael Wolffsohn
Zivilcourage

 

Große Literaten

Rebecca West: ›Die Rückkehr
Der beeindruckende Debütroman von Rebecca West aus dem Jahr 1918 – erstmals ins Deutsche übersetzt.

Silvia Avallone: ›Marina Bellezza
Die hübsche Marina will als Sängerin die Welt erobern. Andrea möchte diese hinter sich lassen und auf einer Alm leben. Die Philosophiestudentin Elsa träumt davon, als Politikerin etwas zu bewegen. Alle drei sind in der tristen, von der Wirtschaftskrise geschüttelten norditalienischen Provinz großgeworden und alle drei träumen davon, in ihrer je eigenen Weise der Gegenwart zu entkommen. Auf ihrem Weg begegnen sie einander. Während Elsa sich nach Andrea verzehrt, führt dieser mit Marina eine leidenschaftliche Beziehung, in der Liebe, Hass und Verzweiflung Hand in Hand gehen.

Janet Frame: ›Ein Engel an meiner Tafel
Die tragische Lebensgeschichte der neuseeländischen Autorin: Janet Frame wächst in ärmlichen Verhältnissen auf. Nach einem Selbstmordversuch in die Psychiatrie eingeliefert, rettet die junge Autorin nur wenige Tage vor einer geplanten Hirnoperation die Verleihung eines Literaturpreises, was zu ihrer Entlassung führt. Frames Autobiographie gehört zu den bedeutendsten Beispielen für dieses Genre im 20. Jahrhundert und liefert den Beweis für die lebenspendende Kraft der Literatur.

Silvia Avallone
Marina Bellezza
Janet Frame
Ein Engel an meiner Tafel

 

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