Valentina D’Urbano:
Mit zwanzig hat man kein Kleid für eine Beerdigung

Jetzt die ersten drei Kapitel lesen!

kleid3

»Ich will nicht, dass sich der abgestandene Geruch der dunklen Hausflure an mich heftet, ich will nicht den Dreck dieser Straßen einatmen, ich bleibe nicht hier, um die weißen Häuser anzustarren, mit ihren illegalen Antennen, die aussehen wie Spieße, Häuser, von denen sich der Putz löst, abbröckelt und zerfällt wie manche Leben. Ich will nicht sein fehlendes Stück sein. Ich will nicht nur die sein, die ihn überlebt hat.«

Beatrice und Alfredo wachsen in trostlosen Verhältnissen auf. Ihre Heimat ist ein dreckiges Viertel in den Hügeln einer italienischen Stadt – geprägt von Gewalt, Armut und Perspektivlosigkeit. Die beiden halten sich aneinander fest, sind unzertrennlich … bis eine schreckliche Kerbe in Beatrice‘ Leben geschlagen wird: Kaum zwanzig Jahre alt, steht sie an Alfredos Grab. Hier beginnt der Roman: Ungeschliffen und direkt, mit sprödem Charme erzählt Valentina D’Urbano die Geschichte dieser bitteren Liebe. Aber sie erzählt auch von einem zähen Lebensmut, der sich seinen Weg wie eine wilde Blume durch den Beton bricht.

Jetzt reinlesen:

 

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.