Warum Veränderungen manchmal wichtig sind, um selbst wachsen zu können

 

Es gibt so viele Dinge, die uns aufhalten, einen gewissen Schritt zu gehen, der entscheidend für unsere Entwicklung ist. Auch, wenn es nur bedeutet, vom Beckenrand in das Wasser zu springen, oder in den nächsten Bus zu steigen, um ein Abenteuer zu wagen. Es ist die Veränderung, das Risiko, welches man nicht eingehen möchte, weil die Angst überwiegt. Doch Angst sollte niemals unser erster Antrieb sein.

Auch Luna aus dem Roman ›With(out) You‹ musste lernen, dass sie sich ihrer Angst stellen muss und kehrt schließlich nach Hamburg zurück, damit sie von vorn beginnen kann. Sie möchte die Angst vergessen, die sie vor einem Jahr aus der Stadt vertrieben hat. Ihr Leben wieder selbst in die Hand nehmen und die Veränderung akzeptieren.

Manchmal wird man mit der Tatsache, dass sich jemand verändert hat, konfrontiert oder muss sich plötzlich rechtfertigen, wieso man einen gewissen Schritt getätigt hat. Das Leben wirkt, als hätte man alles im Griff, doch die Wahrheit ist, dass niemand hinter die Fassade blicken kann, die einen dazu ermutigt hat, und damit nicht verstehen kann, warum man diesen Schritt gehen musste. Vielleicht hat man eine neue Haarfarbe gebraucht oder man musste den Beruf wechseln, um glücklich zu sein. Veränderung bedeutet immer, dass man aus seinem gewohnten Umfeld herausgerissen wird und das fällt vielen schwer, auch oder selbst, wenn man weiß, dass der nächste Schritt wichtig ist, um weiter wachsen zu können.

Das ganze Leben ist eine Veränderung. Und das ist okay – denn das gehört (leider) zum Leben dazu. Doch Veränderungen müssen nicht immer etwas Schlechtes sein. Betrachtet man die einfachsten Dinge, wie Bilder von einem aus der Kindheit, fällt auf, dass man sich nicht nur äußerlich verändert hat. Man erkennt, dass man nun einen ganz anderen Blick auf die Welt hat und nicht mehr das Kind auf dem Bild ist.

Veränderungen lenken unseren Blick immer auch auf neue Dinge im Leben; Dinge, die einem ganz viele Sachen ermöglichen, auf die man vorher nie gekommen wäre. Doch auch bei diesen Dingen wird immer die Angst mit schweben, die uns abbringen möchte und unsere Euphorie senkt. Trotzdem darf man sich nicht davon überlisten lassen und diese Angst gewinnen lassen. Denn erst, wenn man sich dieser Angst stellt, merkt man, wie wundervoll der Schritt zur Veränderung vielleicht war.

Wir leben in einem vollkommen neuen Zeitalter, bei dem unsere Möglichkeiten nahezu unbegrenzt sind. Wir können lernen, dass Veränderung ein Prozess ist, der wichtig für unsere Zukunft ist, um ihn zu unserem Vorteil zu nutzen.

Nichts ist aufregender als die Zukunft. Die Zukunft ist ein Teil unserer Welt, den wir nie vorhersehen können. Die Zukunft kann unser Leben bereichern und zum Besten wenden. Es liegt an uns, dass wir das Beste aus jeder Situation machen und das ist nicht möglich, wenn wir uns nicht darauf einlassen und von der Angst vor dem Ungewissen ausbremsen lassen.

Aus diesem Grund sollte man sich nicht vor einer Veränderung scheuen, wenn sie erforderlich ist, um glücklich zu werden. Denn in einer Welt, die trotz Veränderung immer noch nicht perfekt ist, sollte man zumindest versuchen glücklich zu sein.

Ein Beitrag von Wiktoria von @chapteraway

 

Maike Voß
With(out) You
Maike Voß
With(out) You

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