Welttag der Poesie

Welttag der Poesie
treibt mir die Träume
in die Augen, zerbricht
mir das Herz in der Lunge
vor Glück, so sehr grünt
die Stadt aus den Nähten
will südlicher sein
als das Frühjahr, nichts blüht
nur halb und allein
aus Kellern quillt Kühle
unter Gerüsten hervor, üppiger
Landgang der Stadt, lässt uns
zurück mit weichen
Knien vor ihr nieder
was wenn sie ginge
pour de bon, für gut
nichts für ungut
uns würde ganz grün
hinter den Ohren

Landgang der Stadt, Odile Kennel

Der heutige Welttag der Poesie ist eine tolle Gelegenheit, Gedichtbände zu entdecken. Ob Nachdenkliches, Alltägliches oder Ungeheuerliches – Poesie berührt!

Gedichte für ReisendeAnton G. Leitner und Gabriele Trinckler (Hrsg.): Gedichte für Reisende

Ob zu Lande, zu Wasser oder in der Luft – in dieser heiter-amüsanten Anthologie dreht sich alles ums Reisen. Doch hier kommen nicht nur die klassischen Dichter zu Wort, sondern auch viele zeitgenössische Poeten. Sie erzählen vom Unterwegssein, von Aufbruch und Ankommen, unwiederbringlichen Eindrücken und auch von unliebsamen Überraschungen. Weltenbummler, Fernweh- Leidende und sogar Reisemuffel werden sich an diesem Buch erfreuen.

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Mein Lied geht weiterMascha Kaléko: Mein Lied geht weiter

»Ich werde still sein; doch mein Lied geht weiter«, so schreibt Mascha Kaléko in ihrem Gedicht »Letztes Lied«.

Herausgegeben wird der Band mit hundert Gedichten von ihrer Erbin und Vertrauten Gisela Zoch-Westphal.

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manuale numeraleJudith Zander: manual numerale

Um flüchtiges Glück und unser Sehnen, die Utopie unseres Begehrens geht es, um den Schrecken, wenn sich in der Küche jemand findet unter jammervollen Jackendecken. Statt eines Titels sind die Gedichte mit den Zahlen des jeweiligen Tages versehen und besitzen ebenso viele Zeilen. Zwei Gedichte pro Tag, eines mit der Tageszahl, eines mit der Monatszahl. Nicht für jeden Tag findet sich ein Eintrag, doch mit jedem neuen Datum wandeln sich die lyrischen Formen.

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oder wie heisst diese interplanetare luftOdile Kennel: oder wie heißt diese interplanetare Luft

Das Klirren des Glascontainers, eine nächtliche Fahrt mit der Straßenbahn, ein Schuh, ein Wecker, ein Giebel – in Odile Kennels Gedichten sind es die alltäglichen Ereignisse und Dinge, in denen die Erfahrung von Transzendenz aufblitzt, »für einen Moment, und nur weil wir es wollen«. In einer Mischung aus Reflexion und Staunen erkundet Odile Kennel unsere Existenz, scheut Themen wie Liebe und Sterben nicht, lässt aber auch Taschendiebe oder Meteorologen zur Sprache kommen.

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Gedichte für FrauenAndreas Wirthensohn und Michael Frey (Hrsg.): Gedichte für Frauen

Frauen sind das angeblich »schwache« Geschlecht. Doch in den hier versammelten Versen ist davon nichts zu spüren. Schlau, schlagfertig, klug und gewitzt lassen die Damen Tausendmarkscheine verschwinden, überstehen Blind Dates und machen sich ihre ganz eigenen Gedanken zur Liebe und natürlich: zu den Männern.

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Gedichte für MännerAndreas Wirthensohn und Michael Frey (Hrsg.): Gedichte für Männer

Männer haben es nicht leicht. Da ist es doch immerhin beruhigend, dass sie mit ihren Sorgen nicht allein auf der Welt sind. In diesem Band teilen Leidensgenossen ihre Gedanken zu den komplizierten Dingen des Lebens: Frauen. Was zum Beispiel tun, wenn man der Verflossenen im Supermarkt begegnet?

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