Wer war William Shakespeare wirklich?

Jetzt im Kino!

Die Theorien um die wirkliche Autorschaft von William Shakespeares Werken sind mindestens so zahlreich wie die Seiten seines Werkes. Der Film ›ANONYMUS‹ steigt jetzt mit einer weiteren Theorie in die seit Jahrhunderten geführte Diskussion ein.
Wir verlosen 5 Mal 2 Kinokarten für ›ANONYMUS‹.

 

Die Debatten um die Autorschaft der shakespeareschen Werke ist beinahe so alt, wie ihr Gegenstand selbst. Seit Jahrhunderten spekulieren Literaten, Experten und Wissenschaftler, darüber, wem die Werke von William Shakespeare wirklich zuzuschreiben sind. 174 verschiedene Personen sind dem wichtigsten Autor der englischen Literatur bisher angedichtet worden, so der Shakespeare-Übersetzer Frank Günther.

In zwei Jahren wird Frank Günther den letzten Band von William Shakespeare übersetzt haben und damit der Einzige sein, der das Gesamtwerk William Shakespeares ins Deutsche übersetzt hat. Er selbst hat eine ganz eigene Theorie hinsichtlich der Debatte um Shakespeare: Die wahre Autorschaft läge bei Königin Elisabeth. Elisabeth sei schon frühzeitig von ihrer Schwester Mary ermordet und durch einen jungen Schauspieler ersetzt worden. Das erkläre nicht nur, warum Elisabeth 300 verschiedene Perücken getragen habe, sondern auch ihren Verzicht auf Ehe und Sexualität. Die jähzornigen Reaktionen der Regentin auf Liebschaften am englischen Hof, seien damit als Reaktion der Verzweiflung zu sehen, die Werke Shakespeares die literarische Auseinandersetzung mit der Einsamkeit und dem Verzicht auf Sexualität, die dem jungen Schauspieler auf Lebzeit auferlegt gewesen sei.

ANONYMUS‹, der neue Film von Roland Emmerich, vertritt eine ganz andere Theorie, die nicht minder für Sprengstoff am englischen Hofe gesorgt haben dürfte. Der Film zeigt das elisabethanische England voller politischer Intrigen, verbotener Romanzen am Königlichen Hof und die Machenschaften habgieriger Aristokraten, die die Macht des Throns an sich reißen wollten, und den Ort, an dem sich diese Machenschaften widerspiegelten: die Londoner Bühne.

Was ist Ihr Lieblingswerk von William Shakespeare und warum? Schreiben Sie uns per Kommentarfunktion und gewinnen Sie mit etwas Glück 5 Mal je 2 Kinokarten für ›ANONYMUS‹. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen, Einsendeschluss ist der 10. November.

Die Werke von William Shakespeare

William Shakespeare, Frank Günther
König Lear
William Shakespeare, Frank Günther
Romeo und Julia
William Shakespeare, Frank Günther
Antonius und Kleopatra
William Shakespeare, Frank Günther
Das Wintermärchen
William Shakespeare, Frank Günther
Der Kaufmann von Venedig
William Shakespeare, Frank Günther
Der Sturm
William Shakespeare, Frank Günther
Der Widerspenstigen Zähmung
William Shakespeare, Frank Günther
Die lustigen Weiber von Windsor
William Shakespeare
Die Sonette
William Shakespeare
Ein Sommernachtstraum
William Shakespeare
Hamlet
William Shakespeare, Frank Günther
Julius Cäsar
William Shakespeare, Frank Günther
König Richard III.
William Shakespeare, Frank Günther
Macbeth
William Shakespeare, Frank Günther
Maß für Maß
William Shakespeare, Frank Günther
Othello
William Shakespeare, Frank Günther
Titus Andronicus
William Shakespeare, Frank Günther
Troilus und Cressida
William Shakespeare, Frank Günther
Verlorene Liebesmüh
William Shakespeare, Frank Günther
Viel Lärm um nichts
William Shakespeare
Was ihr wollt
William Shakespeare, Frank Günther
Wie es euch gefällt

 

21 Kommentare zu “Wer war William Shakespeare wirklich?

  • 13. November 2011 um 17:04
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    „Der Widerspenstigen Zähmung“, das ist zeitlos amüsanter Geschlechterkampf mit Happy End, eine richtig gute Komödie.

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  • 10. November 2011 um 20:27
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    Gelesen habe ich nur Sommernachtstraum und das fand ich toll!

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  • 9. November 2011 um 14:15
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    Mein Lieblingswerk von Shakespeare: Macbeth.

    Freundchaft, Liebe, Betrug, Spannung und Intrigen,
    der Stoff ist auch heute noch absolut zeitgemäß und spannend.

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  • 8. November 2011 um 15:09
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    Ich mag Romeo und Julia und Othello am liebsten – ganz einfach aus dem Grund, dass sie die einzigen sind, die ich gelesen habe!

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  • 7. November 2011 um 19:11
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    Macbeth
    Das war meine einzig „1“ in Englisch :-)

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  • 7. November 2011 um 11:56
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    Mein Lieblingswerk ist „Der Sommernachtstraum“. Ich habe dieses Buch das erste mal mit 14 gelesen und wurde von dieser Sprache und Welt von Shakespeare verzaubert

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  • 4. November 2011 um 15:11
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    „Macbeth“ ist schön zu lesen, einzigartig und spannend bis zum Schluss. Eines der Werke, die einem aus der Schulzeit lebhaft in Erinnerung geblieben sind.

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  • 4. November 2011 um 02:17
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    Mein Favorit ist „Viel Lärm um Nichts“. Gar nicht so sehr des Inhalts (ich bin eher Fan der Tragödien und der Sonette), sondern der Erinnerungen wegen, die ich mit diesem Stück verbinde. Wir haben es damals in der Schule neu interpretiert und auf die Bühne gebracht. Wir haben dem Stück Schlimmes angetan, ihm jegliche Poesie geraubt und die Geschichte in die Trivilität abgleiten lassen – wir waren eben jung.
    Ich schäme mich nur deshalb nicht für diese Untat, weil ich nie zuvor und nie wieder danach so viel Spaß an einem Schulprojekt hatte. Wir wollten unbedingt Shakespeare, haben uns wirklich in das Projekt reingekniet. Die gemeinsame Auseinanderstzung mit dem Stück hat unsere Gemeinschaft gestärkt und uns viele wunderbare, lustige, situationskomische und kreative Stunden beschert. Diese Erlebnisse bringen mich noch heute bei dem Gedanken an „Viel Lärm und Nichts“ immer wieder zum Schmunzeln.

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  • 3. November 2011 um 20:52
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    Romeo und Julia – Romantik und alles was dazu gehört

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  • 3. November 2011 um 20:04
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    Als kleines Kind mochte ich Mcbeth am liebsten, weil es davon eine DuckTales Version gab :-) Im jugendlichen Alter habe ich dann natürlich Romeo und Julia geliebt. Ich habe es als Buch gelesen (in deutscher und englischer Originalausgabe), als Film(e) gesehen und Romeo angeschmachtet. Mittlerweile liebe ich Rome und Julia zwar immer noch, weil diese tragische Liebe einfach die Romantischste auf der ganzen Welt ist, aber ich habe auch gefallen an König Lear gefunden.Diese herausragende Tragödie zeigt auf, wie durch Täuschungen und Intrigen Familien zerstört werden. Mir gefällt daran auch, das es eigentlich kein Grau gibt, sondern nur eindeutig Böse oder Gute Figuren. Und wie selbst Könige sich ihrer schämen, wenn sie merken das sie ihren Kindern unrecht getan haben. Kein einfaches Stück, aber ein tolles!

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  • 3. November 2011 um 19:23
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    Romeo und Julia – weil es einfach eine herrliche Liebesgeschichte ist.

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  • 3. November 2011 um 18:32
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    „Romeo & Julia“: zeitlos und „echt“, enthält Action und die Handlung vorwärtstreibende Dynamik , ist sprachlich ein Juwel. Etwas für Liebhaber. :-)

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  • 3. November 2011 um 17:26
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    Wir wissen zwar nicht wer Shakespeares war und was er geschrieben hat – wir wissen aber, dass er blind war. Oder wer war noch mal der Blinde Schriftsteller aus der Antike?
    Schöne Weltverschwörungstheorien mit einer politischen Aussage über das Jetzt. Das schöne an Shakespeares ist jedoch, dass seine Werke in jedem Zeitalter für jedes Zeitalter Aussagen treffen und jedes seiner Werke dadurch aktuell bleibt. Der Film wird bald vergessen sein – Shakespeares niemals!

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  • 3. November 2011 um 16:29
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    Mein Lieblingsstück ist König Richard III. Zum einen finde ich die Rosenkriege an sich höchst spannend und somit passt das Stück als „Abhluss“ ebendieser wunderbar, zum anderen mag ich zynisch-sarkastische Figueren und solch eine ist Richard, was immer wieder herrlich zu Tage tritt.

    Antwort
  • 3. November 2011 um 16:29
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    Was ihr wollt. Weil es einfach eine herrliche Komödie ist, die meiner Ansicht nach auch heute noch aktuell ist und einen herrlich zum Lachen bringen kann.

    Antwort
  • 3. November 2011 um 16:02
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    Mein Lieblingsstück ist „Ein Sommernachtstraum“. Einfach romantisch und ich habe es schon in verschiedenen Variationen gesehen. Gefällt mir immer wieder gut.

    Antwort
  • 3. November 2011 um 14:56
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    Shakespeares bestes Werk ist in meinen Augen „The Tragedie of King Lear“.
    Gerade die komplett verschiedenen Charaktere und damit verbundenen Familiendramen sind sehr gut gelungen und beschrieben. Aber auch die undurchsichtige Wandlung der Handlung machen das ganze Werk sehr interessant. Doch das herrausragenste für mich das das Macht jede Freundschaft und Familie zerstören kann und das William sich diesem Gedankengang bemächtigt.

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  • 3. November 2011 um 14:12
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    Ich mag am liebsten Macbeth, weil wir das in der Schule gelesen haben und ich so das Werk in allen Facetten kennenlernen konnte (Buch, Film, Theaterstück).

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  • 3. November 2011 um 14:11
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    Ich liebe Shakespeares römische Tragödien und ganz besonders Titus Andronicus. Dieses Stück zeugt, als Frühwerk, von Shakespeares Anfängen und zeigt, dass der außergewöhnlich Autor doch auch nur ein normaler Mensch war und kein Meister der einfach so vom Himmel fiel. Da ich aber auch noch blutige Geschichten mag, entspricht Titus Andronicus natürlich auch noch meinem Roman- und Filmgeschmack.

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  • 3. November 2011 um 14:01
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    Mein Lieblingswerk ist natürlich Romeo und Julia. Ich liebe die Art wie das Stück verfasst wurde, die wunderschöne Sprache und die Romantik die dadurch erst deutlich wird. Einer der besten Bücher

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  • 3. November 2011 um 14:00
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    Meine Lieblingswerke von Shakespeare sind die Sonette – ich liebe diese Gedichte und ihre besondere Form. Manche davon kann ich sogar auswendig. Warum ich sie so gerne mag, kann ich gar nicht genau beschreiben – sie faszinieren mich einfach ungemein. Vielleicht hat meine Englischlehrerin aber auch einfach ihre Liebe zu den Sonetten an mich weitergeben können :)

    Antwort

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