Zum Vatertag: Die schönsten Geschichten für und über Väter

Besondere Erinnerungen verbinden sich mit unseren Vätern. Ob sie freudig sind oder zum Nachdenken anregen, sie prägen unsere Entwicklung. Zum Vatertag haben wir Geschenkideen und die schönsten Geschichten über Väter aus dem dtv-Programm für Sie zusammengestellt. Lassen Sie sich von Geschichten zum Schmunzeln, besonderen Vater-Kind-Beziehungen oder realen Vaterfiguren den Tag über begleiten.

 

Perfekte Geschenke zum Vatertag:

 

Will Cuppy: Wie man ausstirbt

Aussterben macht Spass!

Warum verhalten sich Thunfische bei Vollmond wie komplette Idioten? Warum klingt die Nachtigall wie ein nicht geschmiertes Wagenrad? Und wie viel Zeit bleibt uns noch, ehe die Insekten die Weltherrschaft an sich reißen? Dies sind die brennenden Fragen, die es zu klären gilt, um unser aller Aussterben wahlweise zu verlangsamen ‒ oder zu beschleunigen, man weiß es nicht so genau. Es gibt viel zu er- und noch mehr zu verlernen. Jedenfalls: Wenn man sonst schon nichts zu lachen hat, sollte man wenigstens über sich selbst lachen. Mit Will Cuppy geht das ganz wunderbar.

 

Walt Whitman: Der schöne Mann

Männer sind schön!

Männer denken einfach zu viel. Und sie lassen sich immer wieder einreden, Schönheit wäre eine Sache der Frauen, reine Haut, leichtfüßige Bewegungen, eine klangvolle Stimme. Walt Whitman, Begründer der modernen amerikanischen Dichtung, kannte die Wahrheit. Mit ›Der schöne Mann‹ schrieb er eine Hymne auf den männlichen Körper und einen Leitfaden, wie man seine Möglichkeiten voll ausschöpft. Das reicht von einer reinen Fleischdiät über das Rezitieren von Gedichten im Freien und sorgloses Tanzen bis zu Bare Knuckle Fights.

›Der schöne Mann‹ erschien 1858 in dreizehn wöchentlichen Kolumnen im ›New York Atlas‹ und war 150 Jahre lang verschollen. Mit dieser Ausgabe liegt Whitmans kurioser Ratgeber erstmals auf Deutsch vor.

Mit zahlreichen zeitgenössischen Illustrationen und einem Nachwort von Hans Wolf.

 

Tim Marshall: Im Namen der Flagge 

Eine unterhaltsame Lektion in Weltpolitik und Weltgeschichte

Die Welt ist heute wieder ein beunruhigender Ort, vom neuen Nationalismus in China über die gespaltenen Gesellschaften in Europa und den USA bis hin zum furchterregenden Aufstieg des IS. Wenn man einen Blick auf die Flaggen dieser Länder und Organisationen wirft, dann wird manches klar, was auf den ersten Blick völlig unverständlich erscheint.

 

Edward Brooke-Hitching: Atlas der erfundenen Orte

Die größten Irrtümer und Lügen auf Landkarten

Kalifornien als Insel, versunkene Königreiche und das irdische Paradies – diese und andere gefühlte Fakten haben Kartografen quer durch die Jahrhunderte fein säuberlich in ihren Atlanten festgehalten. Dabei hatten manche dieser Phantome ein erstaunlich langes Leben. Nach einer im 17. Jahrhundert der Phantasie entsprungenen Insel im Golf von Mexiko etwa hat man bis 2009 gesucht. Dann gab man sich geschlagen. Wo nahm der Irrglaube seinen Anfang? Warum wurden geografische Orte aufgezeichnet, die es gar nicht gab? Und was faszinierte die Menschen an all den bizarren Geschichten und Gestalten? Die hier vorgestellten historischen Karten präsentieren neben mancher tatsächlichen Entdeckung von Reisenden und Forschern vor allem Erfindungen und Irrtümer. Zusammen mit spannenden Begleittexten ergeben sie ein amüsantes Buch zum Blättern, Staunen und Wundern.

Will Cuppy
Wie man ausstirbt
Walt Whitman
Der schöne Mann
Tim Marshall
Im Namen der Flagge

 

Zum Schmunzeln:

Dora Heldt: Urlaub mit Papa

Herrlich komische Vater-Tochter-Geschichte
Es sollte ein toller Urlaub werden: Christine (45) will nach Norderney, um einer Freundin bei der Renovierung ihrer Kneipe zu helfen. Doch dann wird sie von ihrer Mutter dazu verdonnert, ihren Vater mitzunehmen. Kaum sind sie dort, übernimmt Heinz (73) auch sofort das Kommando auf der Baustelle. Es kommt für Christine aber noch schlimmer, als Papa erfährt, dass auf der Insel nach einem Heiratsschwindler gefahndet wird. Für Heinz ist klar: Das muss Johann sein, der mysteriöse Pensionsgast, der Christines Herz Kapriolen schlagen lässt.

 

 

Dora HeldtKein Wort zu Papa

Küche, Chaos, Schwesterherz
»Das schaffen wir mit links!« Wie gut, dass Ines nichts schrecken kann. Ohne ihre patente Schwester wäre Christine sonst ziemlich mulmig zumute. Ihre Freundin Marleen hat sie angefleht, für ein paar Tage ihre Pension auf Norderney zu übernehmen – ein Job, von dem Christine nicht die leiseste Ahnung hat. Die Schwestern stoßen schnell an ihre Grenzen. Und das nicht nur, weil sie nicht kochen können. Zu allem Überfluss flackert Gisbert von Meyers Verliebtheit in Christine wieder auf, und er schreibt einen geheimnisvollen Artikel, den Papas Freund Kalli sofort nach Sylt faxt. Prompt stehen Papa und Mama auf der Matte, als selbst ernannte Retter.

 

Albert Lorenz: Wenn der Vater mit dem Sohne

Die lustigste aller Ärztebiographien!
Albert Lorenz reiht eine Erinnerung an die andere, humorvoll und frisch erzählt. Mit dem liebenswert-kauzigen Vater steigt das kaiserliche Österreich und das Leben im damaligen Europa und Amerika herauf.

 

Dora Heldt
Urlaub mit Papa
Dora Heldt
Kein Wort zu Papa
Albert Lorenz
Wenn der Vater mit dem Sohne ...

 

Berührende Vater-Kind-Beziehungen:

Christopher Kloeble: Meistens alles sehr schnell

Albert, Fred und fünf Finger Leben
Albert ist neunzehn, wuchs im Heim auf und kennt seine Mutter nicht. Sein Leben lang musste Albert ein Vater für seinen Vater Fred sein: Fred ist ein Kind im Rentenalter, ein schlaksiger Zweimeterriese, der nichts als Lexika liest, grüne Autos zählt und im Dorf als Held eines dramatischen Busunglücks gilt. Als sich herausstellt, dass Fred nur noch fünf Monate zu leben hat, machen sie sich auf die Suche nach Alberts Mutter. Ihre Reise wird zu einer Odyssee, die immer tiefer in die Vergangenheit führt.

 

Sorj Chalandon: Die Legende unserer Väter

Vertraue nicht der Erinnerung
Marcel Frémaux schreibt Auftragsbiographien. Lupuline, die Tochter des über 80 Jahre alten Tescelin Beuzaboc, bittet ihn, die Lebensgeschichte ihres Vaters niederzuschreiben und seine Erlebnisse in der Résistance festzuhalten. Mehrmals treffen sich die beiden Männer, Marcel notiert genau Tescelins Schilderungen. Sind Tescelins Berichte aber wahr? Bei Marcel wachsen die Zweifel. Er beginnt zu recherchieren und konfrontiert bald den alten Mann mit seinem Verdacht, dass dessen Erinnerungen erfunden sind.

 

Diane Brasseur: Leidenschaft ist doch nicht alles

Beziehungsstatus: kompliziert

Leidenschaft ist nicht alles« – mit diesen Worten verlässt ein Mann seine Freundin. Der Abend zu zweit ist vorüber, noch ehe er beginnen konnte, die Liebesgeschichte auch. Die junge Frau bestellt Champagner und lässt ihr Verhältnis Revue passieren. Berührend und mit chirurgischer Präzision entfaltet Diane Brasseur das innere Drama einer jungen Frau, der nach und nach bewusst wird, dass es bislang nur einen Mann in ihrem Leben gegeben hat, dem sie die Treue hielt: ihren Vater.

 

Christopher Kloeble
Meistens alles sehr schnell
Sorj Chalandon
Die Legende unserer Väter
Diane Brasseur
Leidenschaft ist doch nicht alles

 

Autobiografische Vatergeschichten:

Arno Geiger: Der alte König in seinem Exil

Was im Leben wirklich zählt
Offen und liebevoll erzählt Arno Geiger die Geschichte seines an Alzheimer erkrankten Vaters. Er begleitet ihn durch die Landschaften der Kindheit, hört auf seine oft skurrilen und dann doch so poetischen Sätze und lernt seinen Vater auf intensive und berührende Weise neu kennen und schätzen. Ein lichtes, lebendiges, oft auch komisches Buch über ein Leben, das es immer noch zutiefst wert ist, gelebt zu werden

 

Peter Henisch: Die kleine Figur meines Vaters

Ein Klassiker der österreichischen Literatur.
Sein Vater machte als Kriegsberichterstatter Karriere: verschanzte sich hinter der Kamera und unterstützte mit seinen Bildern die Kriegspropaganda. Peter Henisch versucht, das Leben seines Vaters zu erzählen, sich ihm anzunähern – kritisch, zuweilen ablehnend und doch mit viel Zuneigung.

 

Martin Pollack: Der Tote im Bunker

Bericht über meinen Vater
Im April 1947 wird in einem Bunker an der österreichisch-italienischen Grenze ein Toter entdeckt. Es handelt sich um Dr. Gerhard Bast, geboren 1911, SS-Sturmbannführer, Mitglied der Gestapo, auf der Fahndungsliste für Kriegsverbrecher geführt. Über ein halbes Jahrhundert später fährt Martin Pollack nach Südtirol, um die Umstände dieses Todes zu eruieren. Sein Bericht spürt mit ungeheurer Intensität einem Menschen, einem Leben nach, das von Gewalt bestimmt war und durch Gewalt endete. Martin Pollack hat diesen Menschen kaum gekannt, doch er stand ihm nahe wie sonst niemand – es war sein eigener Vater.

 

Arno Geiger
Der alte König in seinem Exil
Peter Henisch
Die kleine Figur meines Vaters
Martin Pollack
Der Tote im Bunker

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