Mascha Kaléko

Mascha Kaléko kam am 7. Juni 1907 als Tochter jüdischer Eltern in Galizien zur Welt. Um den Pogromen zu entkommen, flohen die Eltern 1914 mit ihren zwei Töchtern nach Westen. Ab 1918 lebte die Familie in Berlin. Dort fand Mascha später Anschluß an die literarische Szene und hatte 1933 mit dem ›Lyrischen Stenogrammheft‹ den ersten großen Erfolg. Doch schon bald wurden ihre Texte von den Nationalsozialisten verboten, und ihr zweites Buch ›Kleines Lesebuch für Große‹ wird noch in der Druckerei beschlagnahmt.

1938 siedelte die Dichterin mit ihrem zweiten Mann, Chemjo Vinaver, in die USA über und von dort aus 1959 nach Israel. Dort, „im Land der Väter“, lebte sie isoliert und zurückgezogen. Im Jahre 1968 starb Maschas Sohn Steven im Alter von dreißig Jahren in New York. Ab diesem Zeitpunkt war die Dichterin eine gebrochene Frau. Nachdem sie im Dezember 1973 auch ihren Mann verlor, starb sie selbst am 21. Januar 1975 nach längerem Krankenhausaufenthalt in Zürich, wo sie auf dem israelitischen Friedhof Friesenberg begraben wurde.

Weitere Infos unter www.maschakaleko.com

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