Unsere dtv-Neuerscheinungen im November 2018

Druckfrisch: Unsere Novembernovitäten! Die Tage werden kürzer und das Wetter läd geradezu zu langen Leseabenden ein. Auf Sie wartet vielseitige Unterhaltung: Paola Peretti bietet mit ›In der Nacht hör‘ ich die Sterne‹ einen tiefgreifenden und zugleich federleicht erzählten Roman, der durch ihr eigenes Schicksal nicht authentischer sein könnte. Philip Wilkinson versammelt im ›Atlas der nie gebauten Bauwerke‹ reich bebilderte Luftschlösser der Architekturgeschichte und Colleen Hoover liefert mit ›Die tausend Teile meines Herzens‹ heiß ersehnten Nachschub für ihre Fangemeinde.

Wir wünschen Ihnen unterhaltsame Stunden mit unseren neuen Lieblingen!

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Halloween-Spezial: Venedig zum Gruseln

Kopflose Dogen, untote Kaufleute, verwunschene Palazzi und Muttermörder – ein Blick auf Venedigs düsterste Geheimnisse.

Fast tausend Jahre lang war die Serenissima eine der Hauptstädte der Welt. Handelsrouten kreuzten sich in der Lagunenstadt, Künstler schufen einmalige Fresken und Gemälde, kühne Baumeister entwarfen atemberaubende Kirchen und filigrane Palazzi – all das auf kleinstem Raum und inmitten einer märchenhaften Lagunenlandschaft.

Kein Wunder, dass dieser aufregende Mix auch allerlei Mysterien verbirgt: Hier kommen acht Schauergeschichten, von verfluchten Häusern über teuflische Missetaten bis zu kopflosen Dogen.

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Internationaler Übersetzertag

Gespräch mit der Übersetzerin Stefanie Ochel

Übersetzer machen für uns Bücher von Autoren aus der ganzen Welt lesbar und erlebbar. Zum internationalen Tag des Übersetzens haben wir beschlossen: Es wird Zeit, dass wir mehr über sie und ihre wunderschöne Arbeit erfahren! Stefanie Ochel übersetzt seit 2014 vor allem aus dem Englischen und Niederländischen. Bevor sie sich ganz dem Übersetzen zuwandte, war sie in Finnland und anschließend acht Jahre in England als Deutschdozentin an verschiedenen Universitäten tätig. Seit 2017 lebt und übersetzt sie in Berlin. Für den dtv Verlag übersetzt sie unter anderem die Bücher von Ruth Ware, deren neuer Thriller unter dem Titel ›Wie tief ist deine Schuld‹ am 30. November erscheint. 

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Zur Entstehungsgeschichte von ›Vergiss kein einziges Wort‹

Dörthe Binkert über ihre Recherche im schlesischen Gleiwitz

Im Jahr 2014 fuhr ich wegen eines anderen Buchprojekts zum ersten Mal nach Schlesien – heute ein Teil Polens. In diesem Zusammenhang besuchte ich auch das Archiv von Gleiwitz (Gliwice). Dieses Archiv, das den 2. Weltkrieg unbeschadet überstanden und seinen Schatz an Dokumenten über alle Wirren der Zeit hinweg bewahrt hat, hat mich ungemein beeindruckt. So entstand die Idee, ein Buch über Schlesien zu schreiben, das eine größere Zeitspanne und mehr als nur eine Lebensgeschichte umfasst: Ein vielstimmiges Epos schlesischen Lebens von Beginn der schlesischen Teilung 1921/22 bis fast ins 21. Jahrhundert hinein stand mir vor Augen.

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