Rezensionen

header_magazin4

»Die Schauplätze der Wirklichkeit bevölkerte sie mit Figuren der Einbildungskraft (darin liegt Selma Lagerlöfs Bedeutung für die Weltliteratur.« Die Zeit

Rezension des dänischen Literaturkritikers und Schriftstellers Georg Brandes (1842-1927) zu Gösta Berling: »Alle Menschen hier sind ausschließlich von den starken Wechseln ihres eigenen Lebens in Anspruch genommen, von ihren Wildheiten und ihrer Reue, ihren Festen und Bällen, ihrer Ehre und Schande, ihrem Vergnügen und ihrer Arbeit, Übermut und Buße, Demütigung und Genugtuung.«

Zu ihren Büchern

»In Jerusalem ist die Luft heiß von Religion, dort haben alle Menschen Wunder erlebt, dort werden während der Streitigkeiten zwischen den verschiedenen Sekten die ruhigsten Menschen fanatisch und von Sinnen.« Selma Lagerlöf über ihre Jerusalem-Reise

»Mitten in den Hügeln liegt Jerusalem von Mauern mit Zinnen umgeben. Es war schön und strahlend und voller Menschen aus anderen Ländern.« Selma Lagerlöf über ihre Jerusalem-Reise

»Die geschäftigste Zeit war vor Weihnachten. Der Luciatag, an dem die Kammerjungfer weißgekleidet und mit Kerzen im Haar allen um fünf Uhr morgens Kaffee servierte, deutete bereits darauf hin, daß in den nächsten Wochen nicht mit viel Schlaf zu rechnen war. Jetzt mußten sie Weihnachtsbier brauen und Stockfisch in Lauge einlegen, Weihnachtsgebäck zubereiten und den Weihnachtsputz erledigen.« Selma Lagerlöf über das Weihnachtsfest auf dem Familiensitz Mårbacka.

»Im Grunde meines Herzens sind mir Prinzipien äußerst gleichgültig […], solange die Menschen in interessante, ergriffene Stimmungen geraten.« Selma Lagerlöf

Selma Lagerlöfs Definition der Liebe: »Es handelt sich um das Bedürfnis, einen anderen zu besitzen, um das Gefühl zu haben, ein Lebensrecht zu haben. Wer niemals von niemandem geliebt werden kann, muß sterben.«

 

Zu ihren Büchern

Zur Leseprobe ›Jerusalem‹