Lies ein Buch, weil Lies-ein-Buch-Tag ist!

Inspirationen gesucht? dtv-Mitarbeiter verraten, welches Buch sie gerade gelesen haben

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Heute ist Lies-ein-Buch-Tag – ein tolles Motto für Lesebegeisterte und Motivation für alle, die schon länger mal wieder zu einem Buch greifen wollen. Bei so viel Auswahl kann man sich manchmal gar nicht entscheiden. Wir haben ein paar Kollegen gefragt, welches Buch sie gerade lesen oder vor kurzem gelesen haben und weiterempfehlen würden. Vielleicht finden Sie ja die eine oder andere Anregung für Ihre nächste Lektüre!

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Mascha (Empfang) empfiehlt ›Die stille Macht der Frauen‹ von Elena Chizhova

»In diesem Buch hat mich nicht nur die Handlung berührt – zu dem Thema wurde ja schon zu genüge geschrieben, sondern die Mehrschichtigkeit, die durchdringlichen Bilder, viele Verweise und Symbole aus der russischen Folklore, russischen Märchen, russischen Bräuchen, wie zum Beispiel der Faden und die Jacke, die für das Mädchen gestrickt wird aus der aufgelösten Jacke der alten Frau. Das Buch liest sich meiner Meinung nach gut, obwohl es keinesfalls oberflächlich ist – echte Literatur!«

 

wie-ich-meine-angst-vor-zurueckweisung-ueberwand-und-ploetzlich-unbesiegbar-wurdeLinus (Internetabteilung) empfiehlt ›Wie ich meine Angst vor Zurückweisung überwand und unbesiegbar wurde‹ von Jia Jiang

»›Darf ich Ihre Pizza ausliefern?‹ ›Darf ich in Ihrem Garten Fußball spielen?‹ Um die Angst vor einem ›Nein‹ zu überwinden, startet Jia Jiang ein ganz besonderes Experiment: Er begibt sich absichtlich in zahlreiche absurde Situationen, in denen er mit großer Wahrscheinlichkeit auf Ablehnung stoßen wird. Ein cleveres und inspirierendes Buch, bei dem einen klar wird, wie viel man erreichen kann, wenn man sich nur traut.«

 

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Carlotta (Azubine) empfiehlt ›Hüter der Erinnerung‹ von Lois Lowry

»Ein Leben in Frieden, ohne Not, Schmerz und Risiko. Kann es das wirklich geben? In diesem Buch wird genau so eine Welt beschrieben. Eine friedliche Welt, in der alles gut ist und in der alle zufrieden sind. Doch der Preis, den die Gesellschaft für diesen Frieden zahlen musste war hoch. Wärst du bereit, diesen Preis zu zahlen? Ich glaube, ich wäre es nicht. Das Buch wurde auch verfilmt, und zugegebenermaßen muss ich sagen, dass ich erst den Film gesehen habe und dann erst das Buch gelesen habe, weil mich der Film so begeistert hat. Die Darstellung der scheinbar so perfekten Welt und das ändern von Jonas‘ Wahrnehmung ist wahnsinnig gut dargestellt, da die Farben erst mit der Zeit zurückkommen.«

 

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Annika (Werbung) empfiehlt ›Was ich euch nicht erzählte‹ von Celeste Ng

»Ein Buch, das mich in diesem Jahr mitunter am allermeisten berührt hat, ist ›Was ich euch nicht erzählte‹ von Celeste Ng. Es ist kein fröhliches Buch. Keines, das Du nach der letzten Seite zufrieden aus der Hand legen wirst.
Es ist ein Buch, das Du nicht wieder vergisst. Es wird an Dir rütteln, Spuren hinterlassen. Ich habe es unzählige Mal verschenkt. Eigentlich an jeden, der sich von mir ein Buch gewünscht hat. Es gab Leute, die mir erzählt haben, dass sie es in 3 Stunden gelesen haben. Und es gab einige, denen es wie mir ging: Ich habe ewig gebraucht. Nicht aus Mangel an Qualität, Lust oder Zeit. Ich war schlicht und einfach glücklich, ein Buch in der Hand zu halten, dessen Sprache und Geschichte mich fasziniert hat.«

 

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Stefanie (Presseabteilung) empfiehlt ›Sieben Nächte in Tokio‹ von Cecilia Vinesse

»›Sieben Nächte in Tokio‹ ist mein diesjähriges Sommerhighlight. Cecilia Vinesse schafft es, die Atmosphäre der Weltmetropole Tokio einzufangen und macht einem den nahenden Abschied von Protagonistin Sophia somit gleich doppelt so schwer. Obwohl ich noch nie in Tokio war, wollte ich dieses Buch und diese Stadt nicht wieder verlassen. Dazu gibt es viele schöne, tiefgründige Dialoge. Ich empfehle es nur zu gerne allen, die auf der Suche nach einer Geschichte fürs Herz und das Ende des Sommers sind.«

 

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Corinna (Presseabteilung) empfiehlt ›Den Boden nicht berühren‹ von D. W. Wilson

»›Den Boden nicht berühren‹ hat mir so gut gefallen, weil die Kurzgeschichten, die doch alle irgendwie miteinander verbunden sind, ganz anders und besonders auf mich wirkten. Ohne dass in den Kurzgeschichten Gefühle je wirklich angesprochen werden, leidet man und freut man sich mit den Männern aus der kanadischen Kleinstadt. Und obwohl sie so weit weg sind von mir und allem, mit dem ich mich normalerweise identifiziere, habe ich mich am Ende gefühlt, als wäre ich selbst mit ihnen in Invermere aufgewachsen.«

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