Katrin Einhorn

© Linda Blatzek
© Linda Blatzek

Mit ›Hebammerich‹ hat Katrin Einhorn gerade ihr zweites Buch veröffentlicht. Den Weg von ihren ersten Kurzgeschichten bis hin zum echten Roman beschreibt sie für uns in 12 Antworten.

1. Wie sieht Ihr Schreiballtag aus?

Ich schreibe, wenn meine Kinder im Kindergarten sind oder schlafen. Spontane Ideen halte ich auf dem Handy oder dem Laptop fest, da Notizzettel bei mir erfahrungsgemäß schnell das Weite suchen.

2. Haben Sie dabei feste Rituale?

Meistens sitze ich mit einer Tasse Kaffee auf dem Sofa. Schwierig wird das nur, wenn sich meine Hündin Maggie unbedingt auf meinem Schoß niederlassen will und ihr das Laptop im Weg ist.

3. Schreiben Sie von Hand?

Nein, das wäre mir zu umständlich. Außerdem kann ich meine Handschrift, wenn ich schnell schreibe, selbst kaum entziffern.

4. Was wollten Sie als Kind werden?

Polizistin oder Tierärztin.

5. Wie sind Sie zum Schreiben gekommen?

Ich habe schon als Kind sehr viel geschrieben. Meine erste Kurzgeschichte veröffentlichte ich mit zwölf. Das lange aufgeschobene Projekt »Buch« bin ich allerdings erst angegangen, als ich in Elternzeit war.

6. Welcher Autor/ welches Buch hat Sie nachhaltig geprägt?

Der Lieblingsautor meiner Jugend war Ephraim Kishon, und ich glaube schon, dass mich sein Humor beeinflusst hat. Sollte mein Mann jemals eine Glatze bekommen, werde ich sein letztes Haar »Jossi« nennen (siehe Kishons Satire ›Tagebuch eines Haarspalters‹).

7. Welcher Autor sollte unbedingt noch entdeckt werden?

Ein Autor, der es schafft, meinen Bruder zum Lesen zu bringen.

8. Welches Buch hat Sie jüngst begeistert?

Eigentlich interessiere ich mich überhaupt nicht für Verdauungsorgane, aber ›Darm mit Charme‹ von Giulia Enders fand ich sehr erfrischend.

9. Wen oder was wollen Sie unbedingt noch lesen?

Eine Menge, denn ich komme im Moment kaum zum Lesen. ›Tschick‹ von Wolfgang Herrndorf liegt auf meinem imaginären Stapel ungelesener Bücher ganz oben.

10. Was lesen Sie zurzeit?

›Der Sound meines Lebens‹ von Jonathan Tropper.

11. Wo lesen Sie am liebsten? 

Theoretisch in einer Hängematte mit Blick aufs Meer, praktisch dann doch meistens im Bett.

12. Wofür legen Sie jedes Buch beiseite?

Für ein Spaghetti-Eis.

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