Nikolaus Breuel

Nikolaus Breuel hat mit ›Schlossplatz, Berlin‹ einen erstaunlichen Roman über das Leben eines Abgeordneten geschrieben, der zum Nachdenken darüber anregt, wie Politik besser gelingen könnte. Für unsere Kategorie Schreiben & Lesen hat der Autor 12 persönliche Fragen beantwortet.

1. Wie sieht Ihr Schreiballtag aus?

›Schlossplatz, Berlin‹ habe ich konzentriert in 5-6 Monaten geschrieben. Die mir heute liebsten Passagen zwischen 6 und 9 Uhr am Morgen.

2. Haben Sie dabei feste Rituale?

Wenn ich einen Satz mag, lese ich ihn mir laut vor. Und noch mal. Und freue mich und lege wieder los.

3. Schreiben Sie von Hand?

Nein, leider ist es mit dem PC viel praktischer.

4. Was wollten Sie als Kind werden?

Ein Berufswunsch meiner Kindheit fällt mir auch bei längerem Nachdenken nicht ein. Ich mochte meine Kindheit, vielleicht habe ich nicht viel an die Zukunft gedacht.

5. Wie sind Sie zum Schreiben gekommen?

Durch eine eher heimliche Liebe: zum Wort. Ich finde, gute Bücher berühren das Leben und machen es interessanter.

6. Welcher Autor/ welches Buch hat Sie nachhaltig geprägt?

Auch wenn es altmodisch klingt: Goethe, ›Faust I‹.

7. Welcher Autor sollte unbedingt noch entdeckt werden?

Einer, der stärker ist als Smartphone und Tablets.

8. Welches Buch hat Sie jüngst begeistert?

(wieder) James Salter, ›Lichtjahre‹.

9. Wen oder was wollen Sie unbedingt noch lesen?

Thomas Pynchon.

10. Was lesen Sie zurzeit?

Dave Eggers, ›Der Circle‹.

11. Wo lesen Sie am liebsten? 

Im Winter, mit Kerze. Wenn keiner mehr geht oder kommt.

12. Wofür legen Sie jedes Buch beiseite?

Für einen Cappuccino auf einem südlichen Marktplatz.

 

›Schlossplatz, Berlin‹ von Nikolaus Breuel ist als Hardcover und eBook erhältlich:

Nikolaus Breuel
Schlossplatz, Berlin
Nikolaus Breuel
Schlossplatz, Berlin

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