Rita Falk

Autorin von: Winterkartoffelknödel

Rita Falk

1. Wie sieht Ihr Schreiballtag aus?

Wenn ich tatsächlich schreibe, also nicht korrigiere oder vorbereite, dann schreibe ich gern Acht-Stunden-Schichten. Und zwar so lange, bis das Buch tatsächlich fertig ist. Das heißt, ich ziehe die Geschichte gern an einem Stück durch und bin dann auch ziemlich besessen dabei. Mann und Kinder werden sträflich vernachlässigt und der Pizzaservice wird zum treuen Weggefährten. Und ich schreibe natürlich am PC, alles andere würde mich wahnsinnig machen.

   

 

Rita Falk: Winterkartoffelknödel, dtv premium

2. Haben Sie dabei feste Rituale?

Absolute Ruhe. Kein Radio, kein Telefon, kein garnix. Haferl Kaffee und los geht’s. Mittagspause: große Runde mit dem Hund (nein, er heißt nicht Ludwig!) wegen Sauerstoff und um das Nachmittagspensum zu überdenken. Klappt prima.

3. Schreiben Sie von Hand?
Nur wenn sich`s nicht vermeiden lässt.

4. Was wollten Sie als Kind werden?
Robin Hood.

5. Wie sind Sie zum Schreiben gekommen?
Aufsätze schreiben war schon in der Schule das einzig erfreuliche Erlebnis für mich (abgesehen von den Pausen natürlich). Das hat mich schon immer irgendwie gejuckt. Habe auch etliche Gedichte geschrieben, ehe ich mich an einen Roman gewagt habe.

6. Welcher Autor/welches Buch hat Sie nachhaltig geprägt?

Weder/noch. Es gibt und gab immer Bücher, die ich gelesen habe und wusste: DAS ist gut! Das schaffst du nie! Und das war nicht gerade motivierend. Gottseidank gab es aber auch jene Bücher, wo ich dachte: Ojemine! Ich glaub, das kann ich besser. Und die haben mir den Mut gegeben selber zu schreiben.

7. Welcher Autor sollte unbedingt noch entdeckt werden?

Keine Ahnung, aber wenn ich ihn finde, schick ich ihn zu dtv.

8. Welches Buch hat Sie jüngst begeistert?

Zusak Markus, ›Die Bücherdiebin‹
Gilmour David, ›Unser allerbestes Jahr‹
Bronsky Alina, ›Die schärfsten Gerichte der tatarischen Küche‹

9. Wen oder was wollen Sie unbedingt noch lesen?

Das würde hier den Rahmen sprengen.

10. Was lesen Sie zurzeit?

Jepsen Erling, ›Die Kunst im Chor zu weinen‹

11. Wo lesen Sie am liebsten?

In meiner megagemütlichen Holzhollywoodschaukel im Garten bei Sonnenschein und einer frischen Radlerhalben.

12. Wofür legen Sie jedes Buch beiseite?

Wenn mich ein Buch begeistert, kann kommen was oder wer will. Wenn nicht, leg ich es sowieso zur Seite, auch wenn nichts und niemand kommt.

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