Zu Besuch bei … Alina Bronsky im Interview

Als Kim sich im Buch der Autorin Leah Eriksson wiedererkennt, kann sie gar nicht fassen, dass ihr Leben ein Buch ist. Doch es wird noch chaotischer, als sie das Schicksal ihres Klassenkameraden Jasper ändern will. Alina Bronsky, die Autorin von ›Und du kommst auch drin vor‹ erzählt, was sie vom Schreiben abhält, was sie als Kind immer werden wollte und welches Buch sie unbedingt noch lesen möchte.

Wie sieht Ihr Schreiballtag aus?

Ich schreibe immer am Notebook, und das sehr unregelmäßig. Manchmal jede freie Minute, manchmal wochen- oder monatelang gar nicht.

Haben Sie dabei feste Rituale?

Gar nicht. Nur wenn es gerade nicht läuft, fallen mir tausend Sachen ein, die gerade dringender sind – Nachrichten lesen, Emails, unbedingt noch einen Kaffee.

Arbeiten Sie mit einem Notizheft, einer Pinnwand o.Ä.?

Ich mag Notizblöcke, aber die verliere ich immer. Deswegen schreibe ich Einfälle, dir mir wichtig scheinen, einfach gleich in die Textdatei rein.

Was wollten Sie als Kind werden?

Ich bin in einer Großstadt aufgewachsen und träumte damals von einem eigenen Bauernhof.

Wie sind Sie zum Schreiben gekommen?

Es war irgendwie schon immer da.

Welcher Autor/welches Buch hat Sie nachhaltig geprägt? 

Unzählige. Jedes Buch, das mich beeindruckt hat, hinterlässt etwas in mir.

Welcher Autor sollte unbedingt noch entdeckt werden?

Ich glaube fest daran, dass wichtige Autoren früher oder später sowieso entdeckt werden. Ich kenne allerdings nur solche, die andere auch schon kennen.

Welches Buch hat Sie jüngst begeistert?

›Rimini‹ von Sonja Heiss.

Wen oder was wollen Sie unbedingt noch lesen?

Vielleicht tatsächlich die Bibel. Also komplett.

Was lesen Sie zurzeit?

›Golden House‹ von Salman Rushdie

Wo lesen Sie am liebsten?

Im Bett

Wofür legen Sie jedes Buch beiseite?

Für ein anderes Buch.

 

Alina Bronsky
Und du kommst auch drin vor

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