Zu Besuch bei…Caroline Brinkmann

Wovon sie als Kind träumte und wie sie mit Fanfiction das Schreiben übte: Das erzählt uns Caroline Brinkmann im Interview und gibt weitere spannende Einblicke in ihren Autorenalltag.  Willkommen in der Schreibwerkstatt von Caroline Brinkmann!

 

Wie sieht Ihr Schreiballtag aus?

Im Moment schreibe ich vor allem Abends, meistens von 19 Uhr bis 22 Uhr, sowie am Wochenende. Dabei nehme ich mir kein bestimmtes Pensum vor, sondern mache das, was gerade ansteht. Bearbeiten, plotten oder schreiben. Wenn ich eine Deadline habe, muss ich natürlich etwas mehr schaffen und setzte mich täglich hin. Allerdings gönne ich mir auch regelmäßig Schreibpausen.

 

Haben Sie dabei feste Rituale?

Ich mache mir einen Tee. Dann setzte ich die Kopfhörer auf und starte die Playliste für das Buch. Eigentlich schreibe ich ausschließlich mit Musik. Dabei kann ich am Besten abschalten. Schokolade gehört meistens auch dazu.

 

Arbeiten Sie mit einem Notizheft, einer Pinnwand o.Ä.?

Ich habe ein virtuelles »Notizheft«. Es ist eine Art Lexikon für meine Figuren und Welten, damit ich nichts vergesse und Sachen schnell nachlesen kann. Außerdem habe ich zu all meinen Projekten Moodboards bei Pinterest. Allerdings besteht die Gefahr, dass ich dort versacke und stundenlang Bilder gucke… Ups…

 

Was wollten Sie als Kind werden?

Ganz klar: Astronautin, Archäologin und Meeresbiologin.  Am besten alles drei!

 

Wie sind Sie zum Schreiben gekommen?

Ich habe ein ›Pokemon‹-Tagebuch geschrieben, in dem ich meine großen Abenteuer als Trainerin festgehalten habe. Später habe ich zu ›Star Wars‹ gewechselt und irgendwann kamen dann meine eigenen Geschichten mit denen ich bis heute nicht aufgehört habe. Ich liebe es zu träumen und mich in neue Welten hineinzudenken.

 

Welcher Autor/welches Buch hat Sie nachhaltig geprägt?

Terry Pratchett. Er zeigt wie gesellschaftskritisch und unterhaltsam Fantasy sein kann.

 

Welcher Autor sollte unbedingt noch entdeckt werden?

Meine liebe Kollegin Erin Lenaris (Auch wenn sie schon von Vielen entdeckt wurde). Ich genieße den Austausch mit ihr sehr und freue mich, sie in der großen Bücherwelt gefunden zu haben.

 

Welches Buch hat Sie jüngst begeistert?

Ich habe die Serie ›The Expanse‹ durchgesuchtet und war sehr neugierig auf das Buch. Die Ideen und die Welt hat mein kleines Science Fiction Herz höher schlagen lassen und ich bin immer noch begeistert.

 

Wen oder was wollen Sie unbedingt noch lesen?

Da gibt es sehr sehr viele Autoren und Bücher, denn leider habe ich nicht so viel Zeit zum Lesen wie ich mir wünschen würde.

Ich möchte auf jeden Fall ›Crescent City‹ (Sarah J. Maas) und ›Nevernight‹ sowie ›Aurora Rising‹ (Jay Kristoff) lesen. Ganz oben auf meiner Liste steht außerdem ›The Second Princess‹ von meiner lieben Kollegin Christina Hiemer.

 

Was lesen Sie zurzeit?

Auf meinem Nachtisch liegen ›Lore‹ (Alexandra Bracken) und ›Cemetery Boys‹ (Aiden Thomas). Vor dem Schlafen gehen versuche ich immer ein paar Seiten zu lesen. Aber meistens schlaf ich vorher ein… Was wirklich nicht an den Büchern liegt.  

 

Wo lesen Sie am liebsten?

Da, wo es gemütlich ist. Auf dem Bett oder Sofa.

 

Wofür legen Sie jedes Buch beiseite?

Für meine Liebsten, den Alltag und manchmal auch eine gute Serie. Aber Bücher sind ja geduldig und nehmen es einem nicht übel, wenn man sie kurz zuklappt.

 

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