Zu Besuch bei … Kevin Sands

Was wollten Sie als Kind werden? »Zählt Zauberer?«

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Kevin Sands hat Theoretische Physik studiert und bereits als Wissenschaftler, Unternehmensberater und Lehrer gearbeitet. ›Der Blackthorn-Code – Das Vermächtnis des Alchemisten‹ ist sein Debüt. Ein explosives Buch über Verschwörungen, Intrigen und Gefahren – der Da-Vinci-Code für Leser ab 11! Im Gespräch verrät uns der in Toronto lebende Autor, welche Bücher ihn prägten und wie sein Arbeitsalltag aussieht.

Wie sieht Ihr Schreiballtag aus?

Ich fange gleich frühmorgens an zu schreiben. Normalerweise gehe ich so zwischen 4 und 5 Uhr in der Früh in mein Büro. Wie lange ich arbeite, hängt auch immer davon ab, wie weit ich mit dem Roman bin. Aber normalerweise bin ich mittags mit meinem Pensum (ca. 4.000-5.000 Wörter) fertig. Wenn die Deadline näher rückt, kann es auch mal ein längerer Tag werden.

Haben Sie dabei feste Rituale?

Das einzige feste Ritual, das ich habe, ist ein kleines Frühstück vor dem Schreiben. Ansonsten mache ich mich ganz frei von alle Nebengeräuschen und konzentriere mich voll und ganz auf meine Arbeit.

Arbeiten Sie mit einem Notizheft, einer Pinnwand o.Ä.?

Wenn ich mit Hintergrundrecherchen beschäftigt bin, schreibe ich in ein Notizheft. Und wenn ich einen Roman plane, arbeite ich mit Karten und einer Pinnwand, um die Struktur der Geschichte zu visualisieren. Ansonsten findet der ganze Schreibprozess am PC statt.

www.der-blackthorn-code.de
www.der-blackthorn-code.de

Was wollten Sie als Kind werden?

Zählt Zauberer?

Im Ernst, wenn ich es mir hätte aussuchen können, wäre ich wohl Schauspieler geworden. Aber ich wusste ganz genau, dass meine Schauspiel-Versuche wirklich schrecklich waren! Daher entschloss ich mich Wissenschaftler zu werden – was ja schließlich auch geklappt hat.

Wie sind Sie zum Schreiben gekommen?

Als ich jünger war, hatte ich, anders als viele meiner Kollegen, kein großes Interesse am Schreiben. Ganz ehrlich: Hätte mir jemand damals gesagt, dass aus mir ein Schriftsteller wird, hätte ich ihn für verrückt erklärt. Aber ich war immer ein begeisterter Leser und ich glaube, es hat mich ein Freund dazu ermutigt, selber Geschichten zu schreiben. Als ich loslegte, wurde mir sofort klar, dass es genau das ist, was ich machen möchte.

Welcher Autor/welches Buch hat Sie nachhaltig geprägt?

Es gibt so viele Autoren, die mich beeinflusst haben. Da ist es ganz schön schwer, einen herauszupicken. Die beiden einflussreichsten für mich waren wohl Michael Crichton und Dick Francis.

Welcher Autor sollte unbedingt noch entdeckt werden?

Mein Lieblingskinderbuchautor ist Brandon Mull. Sie sollten unbedingt mal was von ihm lesen! Aber er ist schon sehr bekannt. Eine Autorin, die unbedingt entdeckt werden sollte, ist Frances Hardinge. Ihre Geschichten sind beeindruckend. Sie erweckt unglaublich detailgetreue Welten wie niemand anderes zum Leben.

Welches Buch hat Sie jüngst begeistert?

›Finderlohn‹ von Stephen King. Seit meiner Kindheit bin ich ein riesengroßer Fan von ihm und es ist sehr beeindruckend, dass er mich nach all den Jahren immer noch packt. Ich finde ›Finderlohn‹ eines seiner stärksten Bücher.

Wen oder was wollen Sie unbedingt noch lesen?

Brandon Mull. Er schreibt genau diese Art von Geschichten, die ich so sehr mag: intelligent, fantasievoll und komplex. Ich warte schon ungeduldig auf das letzte Buch seiner ›Five Kingdom‹- Serie.

Was lesen Sie zurzeit?

Ich lese derzeit eine alte Lieblingsreihe von mir: ›Die Belgariad-Saga‹ von David Eddings. Ich kehre gerne zu Büchern zurück, die ich schon einmal gelesen habe. Genauso liebe ich es aber auch, neue Bücher zu entdecken.

Wo lesen Sie am liebsten?

Zu Hause, gemütlich auf der Couch.

Wofür legen Sie jedes Buch beiseite?

Nur um zu schlafen!

 

›Der Blackthorn-Code – Das Vermächtnis des Alchemisten‹ als Hardcover und eBook

Kevin Sands
Der Blackthorn-Code - Das Vermächtnis...
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