Coverbild Die Schule der Gottlosigkeit von Aleksandar Tišma, ISBN-978-3-423-12138-5
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Aleksandar Tišma

Die Schule der Gottlosigkeit

Erzählungen

In Extremsituationen zeigt sich die Natur des Menschen unverhüllt.

»Ich danke dir, Gott! Es gibt dich nicht, Gott! Nein, es gibt dich wirklich nicht. Ich danke dir!« Der Trost, der dem Folterer zuteil wird, ist so pervers wie die Tat, die er begangen hat.

Erhältlich als
  Taschenbuch
Coverbild Die Schule der Gottlosigkeit von Aleksandar Tišma, ISBN-978-3-423-12138-5
1. Dezember 1995
978-3-423-12138-5
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EUR 9,00 € [DE], EUR 9,30 € [A]
dtv Literatur
Aus dem Serbischen von Barbara Antkowiak
160 Seiten, ISBN 978-3-423-12138-5
Lehrerprüfexemplar
1. Dezember 1995

Autorenporträt

Aleksandar Tišma

Aleksandar Tisma wurde 1924 im ehemaligen Jugoslawien geboren und wuchs in Novi Sad auf. 1944 trat er in die jugoslawische Befreiungsarmee ein. Nach dem Krieg arbeitete ...

Pressestimmen

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Stefan Szücs, Mai 1998
»Der Band "Die Schule der Gottlosigkeit" beinhaltet vier Erzählungen des serbokroatischen Schriftstellers Aleksandar Tisma; zwei davon handeln von Ereignissen zur Zeit des zweiten Weltkriegs, die anderen zwei von solchen im kommu- nistischen Jugoslawien nach dem Krieg. - In der Titelge- schichte schildert Tisma eindringlich wie ein Gefangener zu Tode gefoltert wird - und zwar aus der Perspektive des Folterers! Während sein eigenes Kind sterbenskrank zu Hause liegt, foltert Dulic, der Protagonist der Erzählung, einen jungen Gefangenen beim Verhör zu Tode. "Dulic haßt Schwäche, gerade weil er sie auch in sich selbst spürte, aber als etwas, was er überwunden hatte." Die aufkeimende Angst um das Leben seines Kindes wird von ihm durch immer grausamere Verhörmethoden kompensiert. Am Ende der Erzählung dankt er Gott (an den er nicht glaubt) dafür, daß dieser seinen Sohn, dem es mittlerweile besser geht, am Leben gelassen hat. - Allein schon diese eine Erzählung weißt Tisma als brillanten Erzähler von großem, europäischen Format aus.«
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