Coverbild Die Überlebenden von Alex Schulman, ISBN-978-3-423-43940-4
Leseprobe
neu

Die Überlebenden

Roman: der internationale Bestseller aus Schweden
Über Hoffnung. Über Versöhnung. Über Leben

Nach zwei Jahrzehnten kehren die Brüder Benjamin, Pierre und Nils zum Ort ihrer Kindheit – ein Holzhaus am See – zurück, um die Asche ihrer Mutter zu verstreuen. Eine Reise durch die raue, unberührte Natur wie auch durch die Zeit. Im Kampf um die Liebe der Mutter, die abweisend und grob, dann wieder beinahe zärtlich war, haben die Jungen sich damals aufgerieben bis zur Erschöpfung. Heute fühlen sie sich so weit voneinander entfernt, dass es kein Aufeinanderzu mehr zu geben scheint. Und doch ist da dieser Rest Hoffnung, den Riss in der Welt zu kitten, wenn sie sich noch einmal gemeinsam in die Vergangenheit vorwagen.

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eBook
Deutsche Erstausgabe, 304 Seiten, ISBN 978-3-423-43940-4
Autor*innen
Portrait von Alex Schulman

Alex Schulman

Alex Schulman wurde 1976 in Hemmesdynge geboren, sein Memoir ›Glöm mig‹ wurde in Schweden 2017 zum Buch des Jahres gekürt. ›Die Überlebenden‹ ist sein erster Roman, von ...
Übersetzer*innen

Hanna Granz

Hanna Granz, geboren 1977, hat zuletzt u.a. Werke von Patrik Svensson, Tove Alsterdal und Sofie Sarenbrant ins Deutsche übertragen.
Buchspecial
Special

Alex Schulman: Die Überlebenden

Weitere Infos rund um Alex Schulmans Romandebüt finden Sie im Buchspecial!

Mediathek

Alex Schulman: Die Überlebenden – Trailer
Grüße von Alex Schulman

Pressestimmen

Peter Twiehaus, ZDF Morgenmagazin, September 2021
»Klug konstruiert und sprachlich zurückhaltend enfaltet ›Die Überlebenden‹ eine stille Wucht ohne Pathos. Ein tieftrauriges und schmerzhaftes Buch - und genau deswegen eines, das glücklich machen kann.«
Kurier, September 2021
»Mit ›Die Überlebenden‹ ist dem Autor ein dichtes Debüt gelungen.«
Katharina Granzin, taz am Wochenende, 04./05.09.2021
»Der Roman ›Die Überlebenden‹ von Alex Schulman ist eine bezwingend klar erzählte Geschichte über eine Kindheit in Ungeborgenheit.«
Thomas Böhm, rbb radioeins
»Ein Meisterwerk.«
Fredrik Backman, Autor von ›Ein Mann namens Ove‹
»Sie werden um diese Brüder weinen. Um die Männer, die sie wurden, um die Jungen, die sie waren, um die Unschuld, die sie verloren haben. Brillant, eindringlich und unvergesslich.«
DONNA, Oktober 2021
»Wunderschön.«
Ulrich Noller, WDR COSMO-Blog , August 2021
»Alex Schulman, geboren 1976, schafft in seinem Roman eine exzellente Verbindung von Autobiographischem und Fiktion (...).«
Martin Meyer, Mayersche Buchhandlung, Westdeutsche Allgemeine , September 2021
»Alex Schulman gelingt ein Roman von hoher Intensität.«
dpa/Neue Presse, September 2021
»Mit präziser Sprache erschafft Schulman eine Welt, in der die kleinen, alltäglichen Dinge von den großen menschlichen Hoffnungen, Sehnsüchten und Ängsten erzählen.«
Susanne Dietrich, Buchjournal extra, Nr. 4/2021
»Ein stilles und zugleich aufwühlendes Buch - man mag es nicht aus der Hand legen. Ein ganz großes Leseerlebnis.«
Buchhandlung Moby Dick, mein /4, September-November 2021
»Schmal, leise und gewaltig: ein absolutes Lieblingsbuch indiesem Herbst.«
Claudine Borries, leselupe.de, August 2021
»Es ist ein lesenswerter Roman, voller Tiefe und intensiver Innenbetrachtung eines zerrütteten Familienlebens mit einem überraschenden Ende.«
Werner Krause, Lesezeichen Newsletter (Kleine Zeitung), August 2021
»Ein Lese-Erlebnis mit langem, intensiven Nachhall.«
Mirjam Martins, Die Presse am Sonntag, August 2021
»Den Namen Alex Schulman sollte man sich auf jeden Fall merken.«
Tanja Ochs, Heilbronner Stimme, August 2021
»Diese Familiengeschichte ist ohne jede Romantik und deshalb umso bewegender.«
Jutta Duhm-Heitzmann, WDR 3 Mosaik/Resonanzen, August 2021
»Alex Schulman hat mit seinem Romanerstling ›Die Überlebenden‹ einen fulminanten Start hingelegt, vielschichtig, psychologisch genau, formal überzeugend.«
Bianca Magens, protagonistplaces.de, August 2021
»Selten habe ich ein Buch mal wieder so intensiv erlebt, so reflektiert betrachtet und nicht einfach nur hingenommen, sondern richtiggehend aufgesogen. Ein tolles Buch!«
Frank Zabel, booksandnotes.de, August 2021
»›Die Überlebenden‹ – eine emotional aufwühlende Familiengeschichte über die Wucht des Lebens.«
Esther Willbrandt, Bremen Zwei, August 2021
»Eine schmerzhafte, außergewöhnlich klug komponierte Geschichte, die man nicht vergisst.«
Mainhattan Kurier, August 2021
»Im Rückblick emotionsgeladener Erinnerungen brechen tiefe Narben auf, die von Schuld sprechen, aber auch die Hoffnung auf Vergebung schürt. Leseempfehlung!«
Sabine Wagner, buecher-leben.de, August 2021
»In einer klaren, reflektierenden aber auch poetischen, einfühlsamen Sprache fächert Alex Schulman das Leben der drei Brüder von ihrer Kindheit bis ins Erwachsenenalter auf, in dem sie nie gelernt haben, über Gefühle und einschneidende Erlebnisse, die Fragen offen lassen, zu reden.«

Leserstimmen

Ihre Meinung
»Labyrinth Leben Zwei Zeitebenen, die separat demonstrieren, wie dysfunktional Familien in Wirklichkeit sein können, schiebt man die Schichten von Konvention und Bürgerlichkeit einmal beiseite. Drei Brüder und ein Haus am See, Mutter und Vater, Nähe und Ferne in unvermitteltem Wechsel. Schulman verwendet eine kühle, nüchterne, präzise, exakt sezierende Sprache, um dieses Familiendrama vor dem Leser zu entfalten. Der Spannungsbogen wird bis zum Ende des Romans gehalten, wenn tatsächlich aufgedeckt wird, was zu der Entfremdung zwischen den Brüdern führte, die sich doch in der Kindheit so nahe standen. Faszinierend, wie intensive Naturschilderungen im Kontrast stehen zu der Einsamkeit, der Isolation, der mangelnden Bindung der Familienmitglieder. Äußerst raffiniert, wie die in kleinsten Schritten rückwärts erzählte Geschichte des Wiedersehens auf der Gegenwartsebene ergänzt wird von den Splittern, den impressionistisch wiedergegebenen Episoden der Kindheitssommer am See. Im Nachhinein realisiert der Leser, dass durch den gesamten Text hindurch bereits kleinste Hinweise, Mosaiksteinchen zur Auflösung der Romankonstruktion geliefert wurden. Ein Debüt - ein großer Wurf!«
ANTWORTEN
»Eine scheinbar unbeschwerte Kindheit liegt hinter den drei Brüdern, wenn man ihre wunderbaren Sommer in der schwedischen Idylle betrachtet. Aber weit gefehlt. Das Gegenteil ist der Fall. Aufgewachsen in einer Familie, in der der Alkohol das Leben der Eltern bestimmt hat, mütterliche Liebe nicht zum Alltag gehörte und die Kinder nur sich hatten. Die einzelnen Kapitel spielen in der Gegenwart und gehen jedesmal in die Vergangenheit zurück. Man bekommt so einen zweidimensionalen Blick auf den Ort des Geschehehns. Was ist passiert, dass die drei Jungs sich so voneinander entfremdet haben, dass ihre erste Begegnung nach langer Zeit in einem handfesten Streit mündet? Diese Geschichte ist etwas ganz Besonderes. Mit seinen Worten versetzt einen der Autor in die Welt der Familie, an einen Ort, der Hoffnungslosigkeit und Trauer, um verlorene Lebensjahre.«
ANTWORTEN
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