Coverbild Die Überlebenden von Alex Schulman, ISBN-978-3-7424-2086-2
neu

Die Überlebenden

Ungekürzte Lesung mit Fabian Busch (1 mp3-CD)

Nach zwei Jahrzehnten kehren die Brüder Benjamin, Pierre und Nils zum Ort ihrer Kindheit zurück – ein Holzhaus am See –, um die Asche ihrer Mutter zu verstreuen. Eine Reise durch die raue, unberührte Natur wie auch durch die Zeit. Im Kampf um die Liebe der Mutter, die abweisend und grob, dann wieder beinahe zärtlich war, haben die Jungen sich damals aufgerieben bis zur Erschöpfung. Heute fühlen sie sich so weit voneinander entfernt, dass es kein Aufeinander-Zu mehr zu geben scheint. Und doch ist da dieser Rest Hoffnung, den Riss in der Welt zu kitten, wenn sie sich noch einmal gemeinsam in die Vergangenheit vorwagen.

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ISBN 978-3-7424-2086-2
Autor*innen
Portrait von Alex Schulman

Alex Schulman

Alex Schulman wurde 1976 in Hemmesdynge geboren, sein Memoir ›Glöm mig‹ wurde in Schweden 2017 zum Buch des Jahres gekürt. ›Die Überlebenden‹ ist sein erster Roman, von ...
Buchspecial
Special

Alex Schulman: Die Überlebenden

Weitere Infos rund um Alex Schulmans Romandebüt finden Sie im Buchspecial!

Mediathek

›Die Überlebenden‹ – Alex Schulman im Gespräch mit Thomas Böhm
Alex Schulman: Die Überlebenden – Trailer

Grüße von Alex Schulman

Pressestimmen

Doris Dörrie
»Ein Buch wie ein Pfeil. Präzise und schmerzhaft über eine tief dysfunktionale Familie – und gleichzeitig spannend und funkelnd schön.«
Thomas Andre, Hamburger Abendblatt, Oktober 2021
»Sehr langsam entblättert sich in diesem raffiniert komponierten Text, der von hinten nach vorne erzählt und dennoch nirgends kompliziert ist, ein Drama, das unbedingt herzzerreißend ist.«
Elisa von Hof, SPIEGEL Bestseller - Das Kulturmagazin, Herbst 2021
»Alex Schulman gelingt mit ›Die Überlebenden‹ ein belletristisches Debüt, das den Traum vom schwedischen Sommer zerschmettert.«
Anna Hartwich, NDR Kultur, September 2021
»Ein meisterhaftes, formstrenges, ein tief anrührendes Buch.«
Peter Twiehaus, ZDF Morgenmagazin, September 2021
»Klug konstruiert und sprachlich zurückhaltend enfaltet ›Die Überlebenden‹ eine stille Wucht ohne Pathos. Ein tieftrauriges und schmerzhaftes Buch - und genau deswegen eines, das glücklich machen kann.«
Kurier, September 2021
»Mit ›Die Überlebenden‹ ist dem Autor ein dichtes Debüt gelungen.«
Katharina Granzin, taz am Wochenende, 04./05.09.2021
»Der Roman ›Die Überlebenden‹ von Alex Schulman ist eine bezwingend klar erzählte Geschichte über eine Kindheit in Ungeborgenheit.«
Thomas Böhm, rbb radioeins
»Ein Meisterwerk.«
Fredrik Backman, Autor von ›Ein Mann namens Ove‹
»Sie werden um diese Brüder weinen. Um die Männer, die sie wurden, um die Jungen, die sie waren, um die Unschuld, die sie verloren haben. Brillant, eindringlich und unvergesslich.«
DONNA, Oktober 2021
»Wunderschön.«
Ulrich Noller, WDR COSMO-Blog , August 2021
»Alex Schulman, geboren 1976, schafft in seinem Roman eine exzellente Verbindung von Autobiographischem und Fiktion (...).«
Hannah Umlauf, Wetzlarer Neue Zeitung, Oktober 2021
»Es ist eine klare, echte, gleichzeitig aber aufwühlende Geschichte, die dem Leser vor Augen führt, was im Leben wirklich wichtig ist.«
Ensuite - Zeitschrift zu Kultur & Kunst, Oktober 2021
»Keine Ferien auf Saltkrokan.«
lift Stuttgart, Oktober 2021
»Ein sehr intensives und anspruchsvolles Debüt.«
Bettina Wendland, Family, Juni 2021
»Alex Schulman hat den Kunstgriff gewagt, die Geschichte von hinten aufzurollen - und es ist ihm hervorragend gelungen.«
Magedeburger Volksstimme, September 2021
»Die feinen Schwingungen zwischen den Brüdern hält er mit der gleichen Intensität fest wie Gerüche, Farben, überhaupt die ganze Sinnlichkeit einer rauen Natur.«
Martin Meyer, Mayersche Buchhandlung, Westdeutsche Allgemeine , September 2021
»Alex Schulman gelingt ein Roman von hoher Intensität.«
Ostthüringer Zeitung, September 2021
»Eine Reise durch die Natur, die Zeit, den Kampf um Liebe, Hoffnung.«
dpa/Neue Presse, September 2021
»Mit präziser Sprache erschafft Schulman eine Welt, in der die kleinen, alltäglichen Dinge von den großen menschlichen Hoffnungen, Sehnsüchten und Ängsten erzählen.«
Susanne Dietrich, Buchjournal extra, Nr. 4/2021
»Ein stilles und zugleich aufwühlendes Buch - man mag es nicht aus der Hand legen. Ein ganz großes Leseerlebnis.«
Buchhandlung Moby Dick, mein /4, September-November 2021
»Schmal, leise und gewaltig: ein absolutes Lieblingsbuch indiesem Herbst.«
Claudine Borries, leselupe.de, August 2021
»Es ist ein lesenswerter Roman, voller Tiefe und intensiver Innenbetrachtung eines zerrütteten Familienlebens mit einem überraschenden Ende.«
Werner Krause, Lesezeichen Newsletter (Kleine Zeitung), August 2021
»Ein Lese-Erlebnis mit langem, intensiven Nachhall.«
Mirjam Martins, Die Presse am Sonntag, August 2021
»Den Namen Alex Schulman sollte man sich auf jeden Fall merken.«
Tanja Ochs, Heilbronner Stimme, August 2021
»Diese Familiengeschichte ist ohne jede Romantik und deshalb umso bewegender.«
Jutta Duhm-Heitzmann, WDR 3 Mosaik/Resonanzen, August 2021
»Alex Schulman hat mit seinem Romanerstling ›Die Überlebenden‹ einen fulminanten Start hingelegt, vielschichtig, psychologisch genau, formal überzeugend.«
Bianca Magens, protagonistplaces.de, August 2021
»Selten habe ich ein Buch mal wieder so intensiv erlebt, so reflektiert betrachtet und nicht einfach nur hingenommen, sondern richtiggehend aufgesogen. Ein tolles Buch!«
Frank Zabel, booksandnotes.de, August 2021
»›Die Überlebenden‹ – eine emotional aufwühlende Familiengeschichte über die Wucht des Lebens.«
Esther Willbrandt, Bremen Zwei, August 2021
»Eine schmerzhafte, außergewöhnlich klug komponierte Geschichte, die man nicht vergisst.«
Mainhattan Kurier, August 2021
»Im Rückblick emotionsgeladener Erinnerungen brechen tiefe Narben auf, die von Schuld sprechen, aber auch die Hoffnung auf Vergebung schürt. Leseempfehlung!«
Sabine Wagner, buecher-leben.de, August 2021
»In einer klaren, reflektierenden aber auch poetischen, einfühlsamen Sprache fächert Alex Schulman das Leben der drei Brüder von ihrer Kindheit bis ins Erwachsenenalter auf, in dem sie nie gelernt haben, über Gefühle und einschneidende Erlebnisse, die Fragen offen lassen, zu reden.«

Leserstimmen

Ihre Meinung
»Labyrinth Leben Zwei Zeitebenen, die separat demonstrieren, wie dysfunktional Familien in Wirklichkeit sein können, schiebt man die Schichten von Konvention und Bürgerlichkeit einmal beiseite. Drei Brüder und ein Haus am See, Mutter und Vater, Nähe und Ferne in unvermitteltem Wechsel. Schulman verwendet eine kühle, nüchterne, präzise, exakt sezierende Sprache, um dieses Familiendrama vor dem Leser zu entfalten. Der Spannungsbogen wird bis zum Ende des Romans gehalten, wenn tatsächlich aufgedeckt wird, was zu der Entfremdung zwischen den Brüdern führte, die sich doch in der Kindheit so nahe standen. Faszinierend, wie intensive Naturschilderungen im Kontrast stehen zu der Einsamkeit, der Isolation, der mangelnden Bindung der Familienmitglieder. Äußerst raffiniert, wie die in kleinsten Schritten rückwärts erzählte Geschichte des Wiedersehens auf der Gegenwartsebene ergänzt wird von den Splittern, den impressionistisch wiedergegebenen Episoden der Kindheitssommer am See. Im Nachhinein realisiert der Leser, dass durch den gesamten Text hindurch bereits kleinste Hinweise, Mosaiksteinchen zur Auflösung der Romankonstruktion geliefert wurden. Ein Debüt - ein großer Wurf!«
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