Coverbild Alles still auf einmal von Rhiannon Navin, ISBN-978-3-423-26217-0

Alles still auf einmal

Roman
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»Mit nur sechs Jahren versteht Zach mehr von Herz und Seele als die Erwachsenen um ihn herum.« The Washington Post

Aufgeregt versteckt sich Zach mit seinen Klassenkameraden im Wandschrank. Es ist heiß und stickig und eng. Draußen fallen Schüsse − drinnen ahnt Zach, dass etwas Schreckliches geschieht. Er wird schließlich gerettet, aber sein älterer Bruder Andy stirbt, und nichts wird je wieder wie früher sein. Die Familie droht an dem Verlust zu zerbrechen. Doch es ist ausgerechnet der kleine Zach, der die Menschen, die er liebt, aus der Verzweiflung führt.

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Deutsch von Britta Mümmler
Deutsche Erstausgabe, 384 Seiten, ISBN 978-3-423-26217-0
Autorenporträt
Portrait des Autors Rhiannon Navin

Rhiannon Navin

Rhiannon Navin, aufgewachsen in Bremen, arbeitete in verschiedenen New Yorker Werbeagenturen, bevor sie Fulltime-Mutter und Autorin wurde. Heute lebt sie mit ihrem ...
Übersetzerporträt

Britta Mümmler

Die Übersetzerin Britta Mümmler lebt und arbeitet in München. Sie überträgt die Texte berühmter Autoren, wie z. B. bei dtv die beliebte Vampir-Reihe von Charlaine ...

Pressestimmen

Christine Ritzenhoff, emotion, Juni 2019
»Ein schlauer, feinfühliger und aufwühlender Roman, der mich bis in meine Träume begleitet hat.«
Annemarie Stoltenberg, NDR Kultur, Neue Bücher, Mai 2019
»Rhiannon Navins Debütroman ›Alles still auf einmal‹ ist allen Eltern ans Herz zu legen, denn sie können von ihren Kindern lernen.«
Angela Wittmann, Brigitte, September 2018
»Selten hat mich ein Debütroman so sehr gerührt wie Rhiannon Navins ›Alles still auf einmal‹.«
Segeberger Zeitung, Juli 2019
»Ein eindringliches Buch.«
PSYCHOLOGIE bringt dich weiter, Juli/August 2019
»Klug, feinfühlig und mit leisem Humor.«
Wienerin, Juni 2019
»WOW!«
Susann Fleischer, literaturmarkt.info, Mai 2019
»Absolut zum Niederknien!«
Mainhattan Kurier, April 2019
»Ein berührendes Debüt.«

Leserstimmen

Ihre Meinung
»Alles still auf einmal Rhiannon Navin Rezension vom 03.06.2019 (0) Dieses Buch ist hochaktuell- leider. Vor dreißig Jahren wäre das für mich ein fiktiver Horrorroman gewesen, heute ist die Geschichte nahe an einer Wirklichkeit, die niemand erleben möchte. Ein sechsjähriger Junge erzählt über seine Handlungen, Gedanken und Gefühle bei und nach einem Amoklauf an seiner Schule. Dabei wird sein zehnjähriger Bruder erschossen. Damit ist das normale Leben, das die Familie hatte mit all ihren schönen und auch natürlich beschwerlichen Zeiten, abrupt zu Ende. Zach muss mit ansehen, wie seine Eltern leiden und nicht die Kraft haben, auf sein Leiden einzugehen. Die Autorin hat uns sehr tief in die Psyche dieses Jungen schauen lassen. Was unternimmt Zach, um mit der Lage fertig zu werden? Wie kann er seinem Bruder, der nicht immer sehr freundlich zu ihm war, nahe sein? Er ist ein sehr kluges Kind, das seinen Eltern Vorbild sein sollte, denn er setzt sich mit der Sache wirklich auseinander, derweil seine Eltern noch völlig vom Schmerz der Trauer über den Verlust ihres Kindes gefangen sind. Sie können den Ansprüchen ihres lebenden Sohnes für diese Zeit nicht gerecht werden. Aber Zach gelingt das Undenkbare, er schafft es, Vater und Mutter das Gefühl zu vermitteln, dass Hass und Strafe keine Mittel sind, um für die eigene Familie Gerechtigkeit zu erlangen, sondern dass sie gemeinsam einen Weg finden müssen um weiter zu leben. Dieser Roman sollte viele Leser finden, vor allem unter denen, die eine Mitverantwortung für die Bewaffnung eines ganzen Volkes tragen. Nicht die Sicherheit wird damit gesteigert, sondern die Gefahr des Missbrauchs der Waffen. Die Autorin hat damit auch ein mutiges Buch geschrieben, und das sollte Beachtung finden, zum Beispiel auch bei Preisverleihungen.«
ANTWORTEN
»Hinter diesem Debütroman versteckt sich etwas ganz Besonderes. Es fängt sofort mit dem Amoklauf an, Zach sitzt mit seinen Klassenkameraden im Wandschrank und hört die Schüsse im Flur. Es ist so grausam. Vor allem weil es aus der Perspektive eines sechsjährigen geschrieben ist. Ein Amoklauf ist grausam genug. Doch hier spürt man die Angst eines sechsjährigen. Es ist bemerkenswert wie gut die Autorin sich in einen sechsjährigen hineinversetzen kann. Wenn man sich fragt ob es nicht anstrengend ist ein Buch in "Kindersprache" zu lesen, dann kann ich diese Frage ganz klar mir einem Nein beantworten. Diese Perspektive schafft unglaubliche Nähe und weckt Emotionen und Gefühle, die unbeschreiblich sind. Ich war hin- und hergerissen: Einerseits konnte ich das Buch nicht weg legen, weil es so fesselnd geschrieben ist, andererseits brauchte ich einen Moment um das Ganze zu verarbeiten. Zach's Familie droht zu zerbrechen und ohne Zach wäre sie wahrscheinlich auch zerbrochen. Manchmal sind die Kleinen ganz groß. Es ist auf jeden Fall ein Buch, dass mir für immer in Erinnerung bleibt und gehört schon jetzt zu meinen Jahreshighlights.«
ANTWORTEN
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