9783423260572
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Andrzej Sapkowski

Zeit des Sturms

Roman
Neues vom Hexer

Das Königreich Kerack wird von Kämpfen um den Thron erschüttert. Auf der Suche nach Arbeit reist der Hexer Geralt von Riva dorthin und wird kurz nach seiner Ankunft verhaftet. Die Zauberin Koralle will ihn so zwingen, den Auftrag einer Gruppe von Zauberern anzunehmen. Er soll einen Dämon finden, der in Menschengestalt blutige Massaker verübt. Mit Unterstützung des Barden Rittersporn wieder frei, beginnt Geralt eine erotische Affaire mit Koralle und nimmt den Auftrag an. Es stellt sich heraus, dass einer der Zauberer die Dämonengeschichte erfunden und selbst die Morde begangen hat, um sich Geralts zu bemächtigen, an dessen außergewöhnlichen Augen er ein obskures Interesse hat ...

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9783423260572
1. April 2015
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Aus dem Polnischen von Erik Simon
Deutsche Erstausgabe, 448 Seiten, ISBN 978-3-423-26057-2
1. April 2015

Autorenporträt

Andrzej Sapkowski

Andrzej Sapkowski

Andrzej Sapkowski, geboren 1948, ist Wirtschaftswissenschaftler, Literaturkritiker und Autor. Er lebt in Łódź. Seine Hexer-Sage erreicht weltweit Millionen-Auflagen. Höchst erfolgreich ist auch seine Mittelalter-Trilogie um den Medicus Reinmar von Bielau. 2008 wurde Andrzej Sapkowski mit der Ehrenbürgerwürde der Stadt Łódź ausgezeichnet.

Reihenspecial

Special
Andrzej Sapkowski: Die Hexer-Saga

Alles über die Fantasy-Saga um den Hexer Geralt von Riva.

Pressestimmen

Christian Endres, Phantastisch!, 7. Juli 2015, 7. Juli 2015
»Hier ist er, der beste Schwert- und Magie-Fantasy-Roman des Jahres.«
fantasy-news.com, März 2015
»›Zeit des Sturms‹ ist wirklich ein klasse Fantasy-Roman: episch, magisch und spannend.«
Ruth M. Fuchs, ruth-m-fuchs.blogspot.de, Juli 2015
»›Zeit des Sturms‹ ist absolut lesenswert.«
Sarah Lange, sarahsbuecherhoehle.blogspot.de, Februar 2015
»Ein abenteuerliches Fantasybuch voller Spannung, Freundschaft und Kämpfe. Ich kann es nur empfehlen.«

Leserstimmen

Ihre Meinung

Powerhorse, Juli 2016
»Endlich ein weiterer Band, in dem es um den Hexer Geralt geht. Im Gegensatz zu dem 5 Bände umfassenden Zyklus, in dem Ciri und Geralt die Hauptfiguren stellen, geht es nun um den Hexer allein. Die ersten 100 Seiten sind zweifelsohne unterhaltend, aber Sapkowski war an dieser Stelle noch nicht zu alter Form aufgelaufen. Danach nimmt "Zeit des Sturms" rasant an Fahrt auf, und umso mehr ich las, desto schwerer fiel es mir das Buch wieder aus der Hand zu legen. Wieder einmal sind die Dialoge gut durchdacht und die Charaktere glaubhaft ausgearbeitet. Es gibt weder zu viele Actionpassagen, noch wird damit gegeizt, aber vor allem sind diese nie unglaubwürdig dargestellt. Dieses Buch ist durchzogen von Witz, cleveren Anspielungen auf bekannte Fantasywerke und lebhaften Beschreibungen von Orten, Mahlzeiten sowie Personen. Das Feeling der alten Hexerromane ist ungebrochen, und schlug mich erneut in seinen Bann. Sapkowski hat es, und das soll hier noch Erwähnung finden, wieder einmal geschafft mit seinem Epilog meine Welt als Hexerfan für eine gute halbe Stunde auf den Kopf zu stellen. Klare Kauf- und Leseempfehlung von mir.«
ANTWORTEN
DiamondDove, März 2015
»"Zeit des Sturms" (orig. "Sezon burz"="Saison der Gewitterstürme") spielt in der Hexerwelt um das Jahr 1245. Es ist angesiedelt irgendwo zwischen den Kurzgeschichten „Der letzte Wunsch“ und „Der Hexer“, spielt höchstwarhscheinlich auch nach "Der Rand der Welt". Geralt ist also in seinen besten Jahren, noch weit entfernt von den kriegerischen Machtspielen der Nördlichen Königreiche mit dem Nilfgaarder Imperium; noch vor dem schicksalhaften Auftrag, Königin Calanthe jenes Monster vom Halse zu schaffen, das ihre einzige Tochter Pavetta ehelichen will; und auch noch vor der schier unlösbaren Aufgabe, die königliche Striege von Wyzima von ihrem Fluch zu befreien. Wen er zu dieser Zeit jedoch bereits kennt, ist die violettäugige, stets in Schwarz und Weiß gekleidete, ihm das Herz und den Verstand raubende Zauberin Yennefer. Auch Quasselstrippe, Schwerenöter, Barde und bester Kumpel Rittersporn ist mit von der Partie. Blutjung und - blond. So viel zur zeitlichen Einordnung. Den roten Faden des Romans bilden Geralts Schwerter - das stählerne und das silberne. Wie Witcher-Kenner wissen, bestreiten Hexer als professionelle Monsterjäger mit ihnen maßgeblich ihren Lebensunterhalt. Und wenn sie ihnen abhanden kommen – wie Geralt hier geschehen -, fällt es verständlicherweise schwer, ohne sie an die notwendigen Mittel zu kommen, sich neue zu beschaffen. Ganz abgesehen davon, dass sie maßgeschneidert sind und Neuanfertigungen Monate brauchen würden, geht es auch um die Ehre - denn seine Hexerbrüder auf Kaer Morhen würden es wahnsinnig lustig finden, wie sich Geralt hat übers Ohr hauen lassen. So macht sich der Hexer auf die Spur, seine Schwerter wiederzugewinnen und erlebt dabei zahlreiche Rückschläge, aber auch unerwartete Unterstützung. Das alles überschattet von Stürmen und Gewittern, die die Geschichte buchstäblich bis zu Orkanstärke steigern ... So gesehen ist "Zeit des Sturms" ein typischer Sapkowski- oder vielmehr Geralt-Roman: Die Erzählweise gleicht der der Saga-Pentalogie, die kurz gehaltenen Kapitel vermitteln hingegen schnell das Feeling der früheren Kurzgeschichten. Nur spart der Autor diesmal etwas mit seinem erfrischenden, teils zynischen Humor und der Unbeschwertheit, die bspw. die Nivellen- oder Dudu-Geschichte so liebenswert machten; auch die sonst üblichen Anspielungen aus der Märchen- und Sagenwelt habe ich etwas vermisst. Ein also etwas ernster geschriebenes Werk, was Geralts innere Ziellosigkeit nach seiner wenig rühmlichen Trennung von Yennefer unterstreicht und Raum gibt für neue Frauengeschichten, mehr Action und den obligatorischen Intrigenspielchen. Ja, und auch für Gewalt, die (meiner Meinung nach) in manchmal etwas zu grausamen Bildern gezeichnet wird - man siehe Sapkowskis Narrenturm-Trilogie. Fazit: Wie stets kein wirklicher Anwärter auf den Literaturnobelpreis, doch durchweg spannend, unterhaltsam und nicht zuletzt einige weiße Stellen in der Lebenschronik unseres Hexers füllend - und zum Glück ohne Kollision mit den zeitlich weit später angesiedelten The Witcher-Computerspielen. Und wen es interessiert: Ein Teil des Buches gibt es auch bald als Comic unter dem Titel "The Witcher: Fox Children" im Handel! Als must-read für jeden Geralt-Fan gibt's von mir 8,5 von 10 Mutantenpunkten. Nachsatz zur Ausgabe: Im Nachhinein war etwas enttäuscht, dass der Klappentext so viele Spoiler enthält, von dem bösen Rechtschreibfehler dort ganz abgesehen. Vom dtv kannte ich es bislang anders. Auch der Rückentext ist nicht wirklich der Bringer, meiner Meinung nach führt er ziemlich in die Irre, um was es in dem Buch eigentlich geht. Das Cover hingegen und auch sonst die Buchgestaltung im Inneren sagen mir absolut zu. Schade nur, dass es im Design der Pentalogie des Hexer-Zyklus gehalten ist und nicht in dem der Kurzgeschichtenbände, obwohl der Handlungszeitraum zwischen letzteren liegt; sieht nicht besonders schick aus, wenn man die Bänder inhaltlich chronologisch ins Regal stellen möchte ... Tja, aber das sind nur Äußerlichkeiten, die Inneren Werte sind schließlich die, die zählen! :)«
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