Coverbild Ein besserer Mann von Anita Nair, ISBN-978-3-423-13509-2
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Ein besserer Mann

Roman
Für alle Sinnsucher!
• »Ein großes literarisches Talent.« Wolfgang von Kann in der Deutschen Welle

Mukundan ist fast sechzig, als ihn die Lebensumstände nach seiner Pensionierung aus dem Staatsdienst dorthin zurückzwingen, von wo er im Alter von achtzehn Jahren geflohen ist – in das Dorf seiner Kindheit, nach Kaikurussi im idyllischen Norden Keralas. Doch kaum zieht Mukundan in das ehemals so vertraute Elternhaus, verfolgen ihn die Geister der Vergangenheit.

Die Erinnerung an seine verstorbene Mutter, die sein Vater bereits vor Jahrzehnten für eine jünger Frau verließ, verursacht quälende Alpträume, und die zwanghafte Vorstellung, den Erwartungen seines tyrannischen Vaters niemals entsprochen zu haben, macht ihn einsam und unzufrieden mit sich und seiner dörflichen Umwelt. Nur Bhasi der Spinner, Anstreicher von Beruf und Heiler aus Passion, nimmt sich seiner gefangenen Seele an und sucht seine Freundschaft.

Doch erst nachdem Mukundan in der Hoffnung auf Anerkennung im Dorf diese Freundschaft und auch noch die Liebe seiner Verlobten Anjana aufs Spiel gesetzt hat, beginnt er, sich selbst zu befreien von den Fesseln seiner Kindheit, um endlich der Mann zu werden, der er wirklich ist. mit sensiblem Humor erzählter Roman aus Indien, der das soziale Gefüge einer Dorfgemeinschaft ebenso präzise seziert wie die Psyche eines Mannes, der erst spät zu sich selbst findet.
Erhältlich als
   Taschenbuch
Coverbild Ein besserer Mann von Anita Nair, ISBN-978-3-423-13509-2
1. Oktober 2006
978-3-423-13509-2
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dtv Literatur
Aus dem Englischen von Brigitte Jakobeit
368 Seiten, ISBN 978-3-423-13509-2
Autorenporträt
Portrait des Autors Anita Nair

Anita Nair

Anita Nair lebt mit ihrem Mann und ihrem Sohn in Bangalore. Geboren und aufgewachsen in Shoranur in der Provinz Kerala, studierte sie englische Sprache und Literatur ...

Pressestimmen

Transglobal, Radio der Hamburg Media School
»Mit sensiblem Humor erzählt sie die Geschichte eines Mannes, der gefangen ist in seinen Vorstellungen und Erwartungen, die andere Menschen an ihn haben.«
Saarbrücker Zeitung
»Ein Roman über ein indisches Dorf und über die Seele eines Mannes, einem Gefangenen eigener Fehlentwicklungen.«
Bayrischer Rundfunk, Kultur aktuell
»Am Ende zeigt es sich gar, dass in dieser leisen und vermeintlich naiven Dorfgeschichte in Wahrheit ein ordentliches Quantum Sprengstoff steckt.«
Kirkus Review
»Erinnert an den Klassiker ›Der Fremdenführer‹ von R. K. Narayan. Von einem Hauch wehmütiger Melancholie durchzogen, ist dieser Roman eine punktgenau beoachtete menschliche Komödie.«
Brigitte
»Anita Nairs Parabel über Selbsterkenntnis und Selbstverhinderung ist spannend und bestens geeignet für alle Sinnsucher, denen jede Art von Instant- Wahrheiten suspekt sind.«

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