Coverbild In der Bibliothek von Antal Szerb, György Poszler (Hrsg.), ISBN-978-3-423-24562-3
merken

In der Bibliothek

Erzählungen
Sämtliche Erzählungen von Antal Szerb mit einem Nachwort von György Poszler

Mit betont leiser Ironie und hintersinnigem Humor kreist Szerb um historische Figuren und persönliche Geschichte, um den siegreichen Alltag und das verbannte Wunder.

»Ich bin eher Leser als Schriftsteller«, heißt es in einem von Szerbs Essays, »Ich bin eher Schriftsteller als Literaturwissenschaftler«, in einem späteren Tagebucheintrag. – Das Entweder-Oder ist zu einfach. Szerb näherte die Wissenschaft der Kunst an, und umgekehrt, und beides bis zu Äußersten, betont sein Herausgeber György Poszler. Das Verhältnis von Alltag und Wunder, die wechselseitige Durchdringung von beiden, interessiert Szerb dabei am meisten: Seine Erzählungen, die hier erstmals auf Deutsch vorgelegt werden, spiegeln diese Faszination.

Im ersten Teil des Bandes, der Szerbs Aufbruch als Schriftsteller markiert, dominiert die Liebe zur Geschichte – wir begegnen Mirandola, dem Gral und König Artus, der Tochter Kaiser Konstantins. Szerb verarbeitet seine enorme Belesenheit auf unterhaltsamste Weise, bevor er uns in den Erzählungen des zweiten Teils unterschiedliche Einblicke gewährt in die Sphäre seines persönlichen Lebens. Jener Figur aus der ›Pendragon-Legende‹, János Báthky, seiner Liebe zu Bibliotheken und allem Englischen begegnen wir hier wieder, ebenso wie den Problemen mit der Liebe - »Frauen gefallen mir nur unter besonderen Konstellationen und auch dann nicht besonders.«

Erhältlich als
   Premium
Coverbild In der Bibliothek von Antal Szerb, György Poszler, ISBN-978-3-423-24562-3
1. Dezember 2006
978-3-423-24562-3
14,00 [D]
inkl. MwSt., versandkostenfrei innerhalb DE, weitere Infos
in den Warenkorb
Oder beim
lokalen Buchhändler bestellen.
Auch erhältlich bei:
Details
EUR 14,00 € [DE], EUR 14,40 € [A]
dtv premium
Aus dem Ungarischen von Timea Tankó
Deutsche Erstausgabe, 280 Seiten, ISBN 978-3-423-24562-3
Autorenporträt

Antal Szerb

Antal Szerb (1901-1945), Schriftsteller und Literaturwissenschaftler, ist in seinem Heimatland Ungarn einer der meistgelesenen ungarischen Autoren des 20. Jahrhunderts.

Pressestimmen

Story, Juni-Sept. 2007
»In diesem Band ›In der Bibliothek‹ sind seine spannendsten Erzählungen versammelt.«
Schwarzwälder Bote, März 2007
»Meister der Kurzgeschichten.«
Bayeri­scher­­ Rundfu­­nk, Februar 2007
»Meister der Novellistik.«
Rheinischer Merkur, Februar 2007
»Die kurzweiligen Erzählungen verbinden auf amüsante Weise intelligente Gedanken und humorvolle Unterhaltung miteinander.«
Die Welt, Januar 2007
»Es geht um Leidenschaft. Es geht um Sehnsucht. Es geht um Bücher.«
Morgenpost, Januar 2007
»Ein Lesevergnügen für alle, die einen Sinn für feine Ironie und für sorgfältig gewählte Sprache haben.«
Mannheimer Morgen
»Tiefgründige Leichtigkeit.«
tachles / Zürich
»…und der ungarische Schriftsteller brilliert auch hier mit seiner von Leichtigkeit und Eleganz gekennzeichneten Sprache.«
Thomas Steinfeld, Süddeutsche Zeitung
»Ihn [Szerb] nicht gekannt zu haben, ist ein Versäumnis.«

Leserstimmen

Ihre Meinung
Ihre Leserstimme wird nach Prüfung durch den dtv - ohne Angabe Ihrer E-Mail-Adresse - hier veröffentlicht. Im Text sind keine HTML-Formatierungen und URLs erlaubt.
Bitte die zwei gleichen Bilder auswählen:

merkzettel (0)

Es befinden sich keine Artikel in Ihrem Merkzettel


zum Merkzettel
warenkorb (0)

Es befinden sich keine Artikel in Ihrem Warenkorb


Gesamtbetrag:
0,00 €
inkl. MwSt. zzgl. Versand
My dtv

Jetzt registrieren