Coverbild Der Fremde in uns von Arno Gruen, ISBN-978-3-423-35161-4
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Der Fremde in uns

»Als wäre das Buch für den 11. September geschrieben.« Süddeutsche Zeitung anlässlich der Verleihung des Geschwister-Scholl-Preises an Arno Gruen 2001.

»Ich fürchte, unsere Kultur engt uns von Anfang an ein und treibt uns weg von dem, was wir sein könnten«, sagt Arno Gruen. Sein Ziel ist es, die zerstörerischen Anteile in uns, die das Eigene zum Fremden machen, als eigentliche Krankheit offen zu legen. Ignorieren wir dies, muss unser Geschichtsbewusstsein unvollständig bleiben, und Pogrome, Holocaust, ethnische Säuberungen und verdeckter oder offener Fremdenhass werden weiter die Geschichte des Menschen bestimmen.

Arno Gruen ermutigt uns, den eigenen unbekannten Kontinent der Gefühle zu erforschen. Dabei geht es um individuelle Antriebe bis hin zum politischen Handeln und darum, jene Einsichten zu gewinnen, die das zwischenmenschliche Handeln leiten.

Erhältlich als
   Taschenbuch
Coverbild Der Fremde in uns von Arno Gruen, ISBN-978-3-423-35161-4
12. Auflage 2016
978-3-423-35161-4
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dtv Sachbuch
240 Seiten, ISBN 978-3-423-35161-4
Autorenporträt
Portrait des Autors Arno Gruen

Arno Gruen

Arno Gruen, 1923 in Berlin geboren, 1936 Emigration in die USA, 1961 Promotion als Psychoanalytiker bei Theodor Reik. Tätigkeit als Professor und Therapeut an ...

Pressestimmen

Bad Dürkheimer Zeitung, August 2009
»›Der Fremde in uns‹ ist aufwühlend, aufrüttelnd – ein Thriller geistig-seelischer Art.«
Bad Dürkheimer Zeitung, August 2009
»›Der Fremde in uns‹ ist ein sehr kompaktes Buch. Ein Plädoyer für Mitmenschlichkeit und Liebe, ohne die eine humane Gesellschaft nicht möglich ist.«
Burkhard Hirsch in seiner Laudatio
»Arno Gruen gibt uns mit seinem Buch neue Anstöße zu erkennen, was war und was getan werden kann.«
Die Presse
»Ein neues, epochales Buch von Arno Gruen.«
Aargauer Zeitung
»Die beste sozialpsychologische Studie seit den Arbeiten von Erich Fromm.«
Hans Neuhold, Zeitung für integrative Gestalt, Dezember 2010
»Gruen will das zerstörerische Potential in uns, das das Eigene zum Fremden macht, als die eigentliche seelische Krankheit offenlegen.  «

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NEWS

Preise und Auszeichnungen
07.07.2010
Arno Gruen wird mit dem Loviisa Peace Prize ausgezeichnet

Der Loviisa Peace Prize 2010 geht an den Psychoanalytiker und Autor Arno Gruen, verliehen wird der Preis am 7. August 2010 während des Loviisa Peace Forum in Loviisa (Finland). Die Organisatoren des Loviisa Peace Forums weisen auf Arno Gruens lebenslange Beschäftigung mit den Ursprüngen der Gewalt hin. Gruen sieht die Ursache von Gewalt nicht in der Natur des Menschen, sondern in einer Erziehung, die mit Strafe und Belohnung arbeitet und dazu führt, dass Kinder Autoritäten anerkennen, anstatt deren persönliche moralische Entwicklung zu fördern. Kälte, Gewalt und eine Gesellschaft, in der das Selbstwertgefühl vor allem auf Erfolg, Status und materiellen Gewinn basiert, sind die Folge.

Zum ersten Mal wurde der Loviisa Peace Prize im Jahr 1990 verliehen. Frühere Preisträger sind unter Anderen Bischof Laszlo Tökes (Ungarn) und Finnlands Präsidentin Tarja Halonen.

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