Coverbild »Ein nasser Hund ist besser als ein trockener Jude« von Arye Sharuz Shalicar, ISBN-978-3-423-40240-8
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»Ein nasser Hund ist besser als ein trockener Jude«

Die Geschichte eines Deutsch-Iraners, der Israeli wurde
Autobiografie

Seine Familie kam aus dem Iran. Er wuchs in Berlin auf. Er interessierte sich überhaupt nicht für seine Herkunft. Auch regelmäßige Besuche bei Verwandten in Israel änderten daran nichts. Nach dem Umzug in den von muslimischen Zuwanderern geprägten Berliner Stadtteil Wedding änderte sich jedoch alles. Hass auf Israel und die Juden ist an der Tagesordnung. An den Häuserwänden stehen entsprechende Parolen. Als sich herausstellt, dass Arye Jude ist, wird er zur Zielscheibe dieses Hasses. Da ist er 15 Jahre alt. Mithilfe eines befreundeten muslimischarabischen Kurden gelingt es ihm, sich in der Welt der Jugendgangs »hochzuarbeiten«. Nur mühsam kann er sich aus dieser Welt wieder lösen. Er beginnt, sich mit seiner jüdischen Herkunft auseinanderzusetzen. Er erfährt von seinen Eltern, welchen Verfolgungen die Juden im Iran ausgesetzt waren, wo »ein nasser Hund« besser war »als ein trockener Jude«. Das Gefühl der Nichtzugehörigkeit wächst. Schließlich wandert Arye nach Israel aus, wo er ein anderes Leben führen will: ein Leben der Zugehörigkeit, ein Leben ohne schiefe Blicke, ein Leben als Jude.

»Für die Deutschen war ich ein Kanake, für die Moslems ein Jude, für die Juden ein krimineller Jugendlicher aus dem Wedding.«

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Coverbild »Ein nasser Hund ist besser als ein trockener Jude« von Arye Sharuz Shalicar, ISBN-978-3-423-40240-8
1. Oktober 2010
978-3-423-40240-8
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eBook
Mit einem Vorwort von Richard C. Schneider
248 Seiten, ISBN 978-3-423-40240-8
Autorenporträt
Portrait des Autors Arye Sharuz Shalicar

Arye Sharuz Shalicar

Arye Sharuz Shalicar, Jahrgang 1977, diente nach dem Abitur 1997 bei der Bundeswehr als Sanitäter und begann an der FU Berlin zu studieren. 2001 wanderte er nach Israel ...

Pressestimmen

Cornelia Fiedler, Süddeutsche Zeitung, Dezember 2010
»Diese Geschichte eines Bewusstsein- und Erwachsenwerdens hat etwas von einem Entwicklungsroman, nur dass dies keine Fiktion ist, sondern beängstigende Realität.  «
Bücher, 9. Februar 2011
»Packende Autobiografie, die eine drastische Form von Antisemitismus in Deutschland aufzeigt, die vielen so nicht bekannt sein dürfte.«
Gudrun Büscher, Westdeutsche Allgemeine, 30.Oktober 2010
»... ein verstörender Augenzeugenbericht aus dem Teil Deutschlands, um den es auch in der Sarrazin-Debatte geht.«
tachles, Zürich, 29.Oktober 2010
»Arye Sharuz Shalicar schildert in seinem Buch sehr eindrücklich seinen Weg auf der Suche nach Identität und Verwurzelung.«
Moritz Schuller, Der Tagesspiegel, 25. Oktober 2010
»Es ist, während wieder einmal viel über Ein- und Auswanderung gesprochen wird, auch die Geschichte eines Deutschen, der dieses Land freiwillig verlassen hat.«

Leserstimmen

Ihre Meinung
»Hervorragendes Buch Habe es heute bekommen und in einem Rutsch durchgelesen. Sehr fesselnd und spannend. Sollte in deutschen Schulen als Pflichtlektüre 11. oder 12. Klassen eingeführt werden, gerade bei der momentanen Integrationsdiskussion. Shalicar zeigt die Abgründe von religiöser Beeinflussung. Interessant ist wie er aus einem nicht religös beeinflussten (jüdischen) Elternhaus zu einem bekennenden Juden wurde, der realistisch, weltoffen und zukunftsorientiert geblieben ist.«
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