Atlas der verschwundenen Länder

Weltgeschichte in 50 Briefmarken

Für alle Geschichts- und Geografie-Interessierten: anhand von Briefmarken werden große Geschichten erzählt. Spannend, unterhaltsam, voller Überraschungen.

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Kleine Dokumente erzählen Weltgeschichte
Atlas der verschwundenen Länder

Seit Erfindung der Briefmarke im Jahr 1840 haben mehr als 1.000 Länder ihre eigenen Postwertzeichen gedruckt. Die Motive und Symbole darauf demonstrieren ihr offizielles Selbstverständnis. Die meisten dieser Staaten sind längst von der Karte verschwunden, aber die Marken gibt es noch. Sie sind Zeugnis ihrer früheren Existenz und zugleich eine Spur in die Vergangenheit. 50 Länder erweckt der Autor anhand von Dokumenten und Augenzeugenberichten wieder zum Leben. Manche Namen kennen wir, wie Helgoland, Triest oder Biafra, von anderen haben wir noch nie gehört. Manche haben lange existiert, andere nur ein paar Wochen.

Bibliografische Daten
EUR 26,00 [DE] – EUR 26,80 [AT]
ISBN: 978-3-423-28160-7
Erscheinungsdatum: 09.03.2018
1. Auflage
240 Seiten
Sprache: Deutsch, Übersetzung: Aus dem Norwegischen von Günther Frauenlob und Frank Zuber
Autor*innenporträt
Björn Berge

Björn Berge ist Architekt und Wissenschaftler - und ein leidenschaftlicher Sammler von Briefmarken. Am meisten haben es ihm die Exemplare aus verschwundenen Ländern angetan. Anhand von diesen bereist er eine vergangene Welt, die er in diesem Buch wieder aufleben lässt. Er hat zahlreiche Bücher veröffentlicht und lebt auf der südwestnorwegischen Halbinsel Lista.

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Übersertzer*innenporträt
Günther Frauenlob

Günther Frauenlob arbeitet seit rund 20 Jahren als freier Übersetzer und Redakteur. Zu seinen Autoren gehört u.a. Jo Nesbø. Nebenbei vermittelt er auch deutsche Literatur nach Skandinavien. Er hat Geographie/Hydrologie studiert und macht gern Urlaub auf Listas Nachbarinsel Hidra.

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Übersertzer*innenporträt
Frank Zuber

Frank Zuber übersetzt aus dem Norwegischen, Dänischen und Schwedischen. Er hat in Frankfurt, Odense und Oslo Skandinavistik studiert und viele Jahre Norwegisch unterrichtet, ehe er sich ganz der Literatur widmete. Am liebsten übersetzt er gute Romane wie die von Jonas T. Bengtsson oder interessante Sachbücher wie diesen Atlas.

 

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Aktuelle Rezensionen

Pressestimmen

Stern

'Atlas der verschwundenen Länder' heißt [Berges] amüsantes Album, eine etwas andere Geschichte über ...Grenzen und Vergänglichkeit - und eine Goldgrube für Philatelisten. Die bunten Fetzen sind eben mehr als nur Porto, sondern ein Portal in ferne, exotische Welten. mehr weniger

Süddeutsche Zeitung Magazin

Berge ist ein verschrobener Norweger, der hinreißend über fünfzig Länder plaudert, die es nicht mehr... gibt (...) Bitte, ich flehe Sie an, lesen Sie dieses Buch! mehr weniger

Axel Hacke

Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung

Dass Berges anschaulicher ›Atlas der verschwundenen Länder‹ über 50 solcher Republiken, Kolonien und... Staaten der Vergangenheit dennoch so begeistert, liegt an reizenden Berichten und hübschen Briefmarkenmotiven. mehr weniger

Peter Carstens

Die Welt

Staaten sterben, Briefmarken im Zeitalter der E-Mails aber auch. Alles verschwindet. Umso wichtiger,... dass uns Bücher an Untergegangenes und Verschwundenes erinnern. Bücher sind Speicher und Festplatten, diese Hardware ist besonders schön geworden. mehr weniger

Ulf Poschardt

Das Archiv - Magazin für Kommunikationsgeschichte

Berge macht es dem Leiser leicht, sich von seinem Fernweh nach den nicht mehr existierenden Ländern ...anstecken zu lassen. Und ja, es lohnt sich. mehr weniger

Benedikt Burkard

Lesart

Der Blick auf die Weltgeschichte weitet sich durch Berges genaue Betrachtungen der kleinen, begehrte...n Papierstückchen und zeigt, dass Details oft Aufschluss über große Zusammenhänge geben. mehr weniger

Lena Panzer-Selz

kultur-punkt.ch

Ein geistiges Unikat auf ganz besondere Art (...)

Walter Prankl

Senioren Zeitschrift

Björn Berges ›Atlas der verschwundenen Länder‹ ist schöne Buchkunst.

Der Tagesspiegel

Sie sind nur buntes Papier, doch oftmals waren sie der Beweis: Es gibt uns!

Moritz Honert

Landeszeitung für die Lüneburger Heide

Eine Drei-Pfennig-Briefmarke mit dem Schriftzug ›Kiautschou‹ ist alles, was von den fernöstlichen Ko...lonialträumen Kaiser Wilhelms II. übriggeblieben ist. mehr weniger

Stuttgarter Zeitung

Dabei fördert Berge amüsante wie erschreckende Geschichten zutage, erzählt von Fürstinnen in Burkas ...und wütenden Maharadschas, Schreibtischländern, Marionettenstaaten und dem modernen Sodom.Ein unterhaltsames Buch, das manchen weißen Fleck im Geschichtsbuch füllt. mehr weniger

tabularasamagazin.de

Eine spannende Einführung in längst verschwundene Welten.

Kleine Zeitung

Berge versteht es, teilweise dramatische Geschichte(n) so zu verpacken, dass sie unterhaltsam bleibe...n. Aber lesen Sie selbst in diesem außergewöhnlichen Album. Es ist eine lohnende Investition, auch wenn die Zeit des Briefmarkensammelns längst vorbei ist. mehr weniger

Ingo Hasewand

Buch aktuell

[Björn Berges] Passion für die Philatelie und seinem großen Geschick, auf wenigen Seiten in kurzen A...brissen und Zitaten Geschichte und Kultur untergegangener Staaten anschaulich werden zu lassen, ist dieses sorgfältig recherchierte und brillant gestaltete Buch entsprungen. mehr weniger

Focus

Der Norweger Björn Berge hat jetzt anhand von 50 alten Briefmarken einen "Atlas (...)" zusammengeste...llt, denn die Marken zählen oft zum Letzten, was noch an diese verschollenen Nationen erinnert. Wer weiß sonst noch, wo früher mal Tripolitanien lag? (Im Nordwesten des heutigen Libyens.) Oder Ostrumelien? (Südlich von Bulgarien.) Oder Batumi? (Im Kaukasus.) mehr weniger

Uwe Wittstock

denglers-buchkritik.de

Der Norweger Björn Berge, ein leidenschaftlicher Sammler von Briefmarken, hat mit seiner Leidenschaf...t zu Briefmarken ein kleines Kunstwerk von einem Buch erschaffen! mehr weniger

Alex Dengler

Borromäusverein Bonn

Dieser Atlas der verschwundenen Länder ist ebenso unterhaltsam wie informativ, kurzweilig wie intere...ssant zu lesen und lohnt eine Anschaffung. mehr weniger

Günter Bielermeier

Kulturfalter

Die Welt ist wie sie ist und wie wir sie kennen. Doch wie sie einmal war, wissen wir oft gar nicht m...ehr. (...) Anhand von Dokumenten und Augenzeugenberichten erweckt Berge sie wieder zum Leben. mehr weniger

Kultur Falter

Das Stadtmagazin

[Das] alles im gleichermaßen amüsanten wie auch lehrsamen Plauderton. Im Ergebnis ein wirklich schön...er Kurzweiler. Buchtipp! mehr weniger

Österreichische Zeitschrift für Vermessung und Geoninformation

Ein Leckerbissen für historisch Interessierte, Geografen und Philatelisten.

Gertrude Gold

Lehrerbibliothek.de

Eine empfehlenswerte Lektüre für Freunde der Geografie, der Geschichte und der Philatelie zugleich -... jeder kommt auf seine Kosten! Wer den "Atlas der erfundenen Orte" von Edward Brooke-Hitching vielleicht kennt, darf sich auf eine neuerliche, ausgefallene Weltreise freuen. mehr weniger

Dietmar Langusch

Stuttgarter Zeitung

Ein unterhaltsames Buch, das manchen weißen Fleck im Geschichtsbuch füllt und nicht nur Hobbyhistori...ker und Philatelisten interessieren dürfte. mehr weniger

Simon Rilling, 31.08.2018