9783423280280
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Ayana Mathis

Zwölf Leben


Roman
New York Times-Bestseller

Als Hattie ihre erstgeborenen Zwillinge Philadelphia und Jubilee taufte, war das Ausdruck einer großen Hoffnung. Hatte der Norden, die »Wiege der Freiheit«, den Schwarzen, die aus dem Süden kamen, nicht Gleichheit und Wohlstand versprochen? Und schmeckte das Leben in dem kleinen Haus an der Wayne Street nicht nach Zukunft? Hattie wird noch viele weitere Kinder bekommen, aber kaum etwas von ihren Hoffnungen wird sich erfüllen. Schmerz über Versagen und Schicksalsschläge überschattet Hatties Dasein. Es ist ein Schmerz, der sich fortschreiben wird in die nächste Generation.

Doch diese Saga um eine außergewöhnliche Frau und ihre zwölf Kinder, die als Geschichte der Great Migration beginnt und sich zum Tableau mit zwölf Einzelporträts über das ganze zwanzigste Jahrhundert weitet, ist trotz Scheitern und Enttäuschung ein vitales Epos – voller Lebenskraft und verhaltener Zärtlichkeit, voller Mut und Entschlossenheit im Kampf gegen Bitterkeit.

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9783423280280
1. Mai 2014
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Details

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dtv Literatur
Aus dem Amerikanischen von Susanne Höbel
Deutsche Erstausgabe, 368 Seiten, ISBN 978-3-423-28028-0
1. Mai 2014

Autorenporträt

Ayana Mathis

Ayana Mathis

Ayana Mathis, aufgewachsen in Germantown, einem Arbeiterviertel in Philadelphia, die Eltern trennten sich, als sie zwei war, die Mutter litt unter schweren Depressionen, zog oft mit der Tochter um, förderte sie. Absolventin des berühmten Iowa Writers' Workshop (Wallace Stegner, Philipp Roth, Michael Cunningham, Jane Smiley etc), und ausgezeichnet mit dem Michener Copernicus Fellowship gelang Mathis gleich mit ihrem ersten Roman einen überragenden Erfolg.

Pressestimmen

Julia Rotherbl, Cosmopolitan, Mai 2014
»Intensiver Lesestoff für alle, die staunen wollen, wie viel die Seele erträgt und wie stark wir wirklich sind.«
Birgit Koß, deutschlandradiokultur.de, Mai 2014
»Emotionsgeladen und sprachgewaltig schafft Ayana Mathis glaubwürdig Bilder, wählt unterschiedliche, oft auch leise Töne.«
Sacha Verna, Brigitte woman, Januar 2014
»In ›Zwölf Leben‹ steckt eine Menge gelebtes Leben.«
Angela Wittmann, Brigitte, Mai 2014
»Ayana Mathis erzählt vom Fluch und Segen des Mutter- und Menschseins – ehrlich, berührend und vor dem Hintergrund von Ereignissen, die die Welt veränderten.«
Kurier, Freizeit, Mai 2014
»Ein ausdrucksstarkes Familienepos voller Verständnis und Liebe in einer Zeit des Umbruchs.«
Stephanie Lamprecht, Hamburger Morgenpost, Mai 2014
»Es sind Geschichten der Verzweiflung und der Stärke, die Ayana Mathis erzählt, und das mit einer unglaublichen Wucht.«
Stefan Sprang, hr 1, Mai 2014
»Das Ergebnis ist eine vielschichtige und menschlich wirklich beeindruckende Familiensaga.«
DONNA, Januar 2014
»Das ist so eindrucksvoll erzählt, dass man zu jeder einzelnen Figur gern einen ganzen Roman lesen würde!«
Ulrich Noller, WDR Funkhaus Europa, Oktober 2014
»Engagierte Literatur auf der Höhe der Zeit - und zugleich auch auf der Kunst des Erzählens.«
Sina Teigelkötter, Freundin, Juli 2014
»Beeindruckend!«
Friederike Albat, Madame, August 2014
»Der gefeierte Erstlingsroman ›Zwölf Leben‹ von Ayana Mathis ist ein zutiefst berührendes Familienepos über die Folgen der Sklavenbefreiung.«
Margarete von Schwarzkopf, Domradio Köln, Juli 2014
»Ein faszinierendes Buch.«
Mareike Ilsemann, WDR 5, Scala, Juli 2014
»Der Roman strotzt vor wunderbaren Bildern, bemerkenswerten Einfällen und Menschlichkeit.«
Joy, 01. Juli 2014
»Kraftvolles Porträt einer schwarzen Frau und ihrer zwölf Kinder im 20. Jahrhundert.«
Lift, Juli 2014
»Ein wahnsinnig starkes und fesselndes Stück Literatur.«
Anke Groenewold, Neue Westfälische, 21. Juni 2014
»Mathis' Roman ist von Zuversicht und Hoffnung getragen.«
tagesanzeiger.ch, 14. Juni 2014
»Mit ›Zwölf Leben‹ hat US-Autorin Ayana Mathis einen mitreissenden Generationenroman geschrieben.«
Katrin Schings, Berliner Zeitung, 14./15. Juni 2014
»Ayana Mathis' starkes Romandebüt ›Zwölf Leben‹.«
Anton Thuswaldner, Salzburger Nachrichten, Juni 2014
»Ayana Mathis liebt die Menschen, deshalb traut sie dem Einzelnen eine Menge zu.«
Petra von der Linde, Stadtanzeiger Hamm, Juli 2014
»Eine großartige, einfühlsam und wirkungsvoll erzählte Geschichte.«
Janne Mika, Landsberger Tagblatt, März 2014
»Ein eindrucksvolles Buch, das nur zu empfehlen ist.«
Sylvia Nause-Meier, happinez, Mai 2014
»Ein starker Roman!«
Gong, Mai 2013
»Geht ans Herz.«
Jan Schlieter, Psychologie Magazine, Mai 2014
»Ein kraftvoller Debütroman, den Ayana Mathis mit einem Sound erzählt, der an einen guten Blues erinnert: Man schwingt unwillkürlich mit.«
Mario Bartsch, oldenburger-onlinezeitung.de, Mai 2014
»Emotionsgeladen und sprachgewaltig schafft die Autorin so glaubwürdig Bilder von ihre Protagonisten- voller Lebenskraft und verhaltener Zärtlichkeit, voller Mut und Entschlossenheit.«
Wolf Peter Schnetz, Nürnberger Nachrichten, Mai 2014
»Ayana Mathis ist für jeden Leser eine berührende Entdeckung.«
bücher, Januar 2014
»Ein starkes Debüt über eine starke Frau.«
Peter Budig, mittelbayerische.de, April 2014
»›Die zwölf Stämme Hatties‹ (›Twelve Tribes of Hattie‹, wie es im Original heißt) sind lehrreich, klug, warmherzig und hinreißend erzählt – ein tiefgehendes Lesevergnügen.«
Stadtkind Hannover, Januar 2014
»Ein außergewöhnlich lebendiges, starkes Buch!«
Sylvia Treudl, Buchkultur, August/September 2014
»Die Lektüre evoziert einen unentrinnbaren Sog.«
Jörn Pinow, Literaturkurier, Juli 2014
»Ein Buch fürs Herz, im positiven Sinne des Wortes.«
Freizeit Woche, September 2014
»Zwölf Leben: zwölfmal Leid, Freude, Liebe – ein ungemein intensives Buch über eine Frau, die versucht, dem Leben ein bisschen Würde und Glück abzuringen.«
Manuela Haselberger, Freie Presse, 22. August 2014
»Ein vitales Epos vom Scheitern und von Enttäuschungen.«
Monika Hahn, info3 – Anthroposophie im Dialog, September 2014
»So stellt Mathis‘ Roman, der so lebendig von einer einzigen Familie erzählt, zugleich eine universelle und zutiefst tröstliche Geschichte dar.«
Zuhause Wohnen, Januar 2014
»368 Seiten Schmerz und Scheitern, Mut und Entschlossenheit.«
Andrea Huss, emotion, Januar 2014
»Ein Stück Zeitgeschichte, das viel zu schnell vorbei ist, denn Sie werden das Buch nicht mehr aus der Hand legen wollen.«
Oberösterreichische Nachrichten, März 2015
»Gefühlvoll geschrieben, fesselnd, berührend und eindringlich. Ein Buch, das man nicht so schnell vergisst.«
Oberösterreichische Nachrichten, 03./04.01.2015
»Ein Buch, das man nicht so schnell vergisst.«

Leserstimmen

Ihre Meinung

Astrid, Februar 2015
»Dieser Roman hat mich eher enttäuscht, da ich mir nach dem Lesen der Leseprobe mehr erhofft hatte. In „Zwölf Leben“ von Ayana Mathis werden die Geschichten der Kinder von Hattie Shepherd erzählt. Dieser Roman ist die Geschichte einer afroamerikanischen Großfamilie im 20. Jahrhundert, während der „Great Migrations“, als Hattie mit ihrem Ehemann August versucht sich in den Nordstaaten Amerikas ein neues Leben aufzubauen. Doch alle Hoffnungen Hatties auf ein besseres Leben erweisen sich als aussichtslos und mit jedem Kind, das Hattie zur Welt bringt, entfernt sie sich weiter von ihren Träumen. Eine Tatsache, die Hattie ihre Kinder spüren lässt, indem sie ihnen die Liebe verwehrt die diese so dringend brauchen. Ayana Matthis schafft es, „einen Roman über eine große Familie [zu] schreiben, in der man dennoch alleine ist“ (Zitat Ayana Matthis), so dass die nahezu einzige Verbindung zwischen den 12 Leben Hattie selbst ist. Alle ihre Kinder streben so verzweifelt nach der Liebe, die Hattie ihnen nie geben konnte, dass auch sie keine Erfüllung im Leben finden. Die Handlung wird im Klappentext als ein „Kampf gegen die Bitterkeit“ beschrieben und Bitterkeit ist tatsächlich allgegenwärtig im Verlauf des Romans, aber einen Kampf gegen eben diese konnte ich nicht unbedingt erkennen. Hattie wirkt resigniert, was in starkem Kontrast zu beispielsweise dem Kampfgeist ihrer jüngeren Schwester steht. Nie erfährt man, was in Aus diesem Grund fand ich „Zwölf Leben“ zwischenzeitlich etwas deprimierend, wahrscheinlich ist die Handlung eben authentisch, aber mir war dadurch die Botschaft des Romans unklar. Auch hätte ich mir mehr Verknüpfungen zwischen den einzelnen Geschichten gewünscht, die zwölf Kapitel dieses Romans wirken eher wie Kurzgeschichten, sodass keine zusammenhängende Handlung entsteht. Immer, wenn man sich gerade mit einer Person angefreundet hat und eine gewisse Spannung aufkommt, beginnt ein neues Kapitel. Ich hätte mir mehr Überschneidungen zwischen den Kapiteln gewünscht, auch wenn die Abwesenheit dieser Verbindungen die Einsamkeit der Akteure umso stärker verdeutlicht. Gefallen hat mir der Stammbaum am Ende des Buchs, durch den man den Überblick über die Vorkommnisse der einzelnen Kapitel behält. Alles in allem muss ich sagen, dass mir der Roman „Zwölf Leben“ eher weniger gefallen hat, sodass ich dieses Buch wahrscheinlich nicht noch einmal lesen werde. Allerdings sollte sich jeder selbst ein Bild von diesem Roman machen, denn er ist zwischenzeitlich wirklich lesenswert.«
ANTWORTEN
Madame Klappentext, Juli 2014
»Der Erzählstil hat mir wirklich gut gefallen. Jedem Kind ist ein eigenes Kapitel gewidmet und spielt in einem anderen Jahr. Allerdings sollte man als Leser auch gewillt sein, sich auf diesen Stil einzulassen, denn die Story wird nur in Episoden erzählt. Es ist jeweils eine Momentaufnahme aus dem Leben eines Kindes, in die der Leser eintauchen kann. Die Kinder befinden sich auch alle jeweils in einem anderen Stadium ihres Lebens. Es bleiben viele Leerstellen, die sich der Leser selbst erschließen muss. Dieser Aspekt hat mir sehr gut gefallen, es ist eine schöne Idee, die der Handlung Dynamik und Abwechslung beschert. Ein bisschen schade ist es jedoch, dass die zwölf Kapitel streckenweise wie zwölf eigenständige Kurzgeschichten wirken. Ich hätte mir mehr Gemeinsamkeiten zwischen den Geschwistern gewünscht. Der gemeinsame Mittelpunkt aller Geschichten ist eindeutig Hattie, die ihr Leben fast vollständig in den Dienst der Familie stellt. Sie ist die Verbindung zwischen den Geschwistern, die sonst nur wenige Berührungspunkte haben. Der Grundton der Story ist eher düster, alle Geschichten haben bei mir einen bedrückenden Eindruck hinterlassen. Keine der Figuren scheint das Glück im Leben gefunden zu haben. Alle kämpfen mit den teilweise schwierigen gesellschaftlichen Bedingungen und auch ihren eigenen inneren Dämonen. Ich hätte mir wenigstens einen Funken der Hoffnung gewünscht, denn leider hat sich die düstere Stimmung auch auf mein Gemüt geschlagen. Das hatte dann wieder zu Folge, dass ich das Buch über Tage habe liegen lassen, weil ich trotz der tollen Charaktere nicht weiterlesen wollte. Dennoch ist es ein schönes Buch, das man auf jeden Fall auf sich wirken lassen sollte.«
ANTWORTEN
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